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ständige suche
Verfasst: 29.08.2010, 19:31
von Niko
ständige suche
entknotet
in mischwäldern
noch sind die zeiten beschönigt
in den kronen stirbt der tag
bedeutungsvoller
bleibt aber das unerledigte
das im verborgenen
nach quellen sucht
.
Verfasst: 30.08.2010, 09:53
von FawzZalum
Wie "schön" gleich am Morgen schon an die unerledigten Sachen erinnert zu werden *grummel*
Mir gefällt zum jetztigen Lesezeitpunkt aber trotzdem dieser Teil
in den kronen stirbt der tag
bedeutungsvoller
bleibt aber das unerledigte
auch und vorallem wegen der verschiedenen Leseweisen.
Ja, ja, die Wälder...
Herzlichst
Zafar
Verfasst: 30.08.2010, 15:29
von Niko
danke, zafar, danke....
- ich hatte immerhin mischwald, meine liebe. und halte mich nicht an pieksigen tannen auf *g
du hast das unerledigte sicher jetzt schon abgearbeitet. was immer es war. ich schätze, einen nadelwald roden...
buchige grüße: niko
Verfasst: 30.08.2010, 19:59
von FawzZalum
Niko hat geschrieben:- ich hatte immerhin mischwald, meine liebe. und halte mich nicht an pieksigen tannen auf *g
Nichts gegen Tannen...die riechen auch so "magisch"
Ja, hab mir nen paar Hölzer für meinen (imaginären) Kamin besorgt. Und ein paar Zapfen, denn die Knistern so schön im Feuer, ne?
Wollte heute früh eigentlich noch was über die letzten beiden Zeilen schreiben, dir mir irgendwie nicht so recht bekamen. Ich weiß nicht, ob ich sie für mein Verständnis unbedingt bräuchte. Mir ist das schon zu "verknotet" dann irgendwie. Also ich krieg da was nicht mit.
Tannenzapfen-Grüße
Zafar
Verfasst: 30.08.2010, 21:04
von leonie
Lieber Niko,
ich verstehe das "entknotet" nicht im Zusammenhang der anderen Bilder...
das finde ich einen sehr schönen Satz:
Niko hat geschrieben:noch sind die zeiten beschönigt
Liebe Grüße
leonie
Verfasst: 01.09.2010, 10:45
von Elsa
Lieber Niko,
geht es darum, dass das Unerledigte im Wald am Abend entknotet wird?
Ratlose Grüße
ELsa
Verfasst: 01.09.2010, 11:01
von FawzZalum
eigentlich finde ich jetzt sogar, dass das Gedicht auch gut in den "Lyrik und Kultur"-Teil passen würde, denn ich denke bei der von Leonie zitierten Zeile nun immer an Brecht, irgendwie.
Trotzdem komme ich mit den letzten Zeilen dann nicht zurecht. Es mag nicht so zu meinem Lesegefühl passen, und ich kann mir darunter gar nichts vorstellen.
Elsa's Idee finde ich als eine Art "Alltagsinterpretation" schon interessant.
Tja.
Herzlichst
Zafar