[Notiz VI]

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
FawzZalum

Beitragvon FawzZalum » 26.08.2010, 20:15

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Wäre das nur zu begreifen
als wenn man unter Tannen
nichts zu sagen
nichts

und dass ein Abend
fast so nah
wie der Geruch des Hauses
auf deiner Haut

da bin ich mir sicher


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VFM

Notiz: "wie wenn" in der zweiten Zeile geändert zu "als wenn". Lieben Dank an Niko .-)
Zuletzt geändert von FawzZalum am 28.08.2010, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.

Niko

Beitragvon Niko » 26.08.2010, 20:49

hi zafar!
ich kommentier jetzt nicht, weil du mich kommentiert hast. :pfeifen: sondern mir gefällt dein kurzes textchen richtig gut. am meisten imponiert mir der schluss. weil er sagen kann: zu hause bin ich mir sicher (das "du" bist), auf deiner haut bin ich mir sicher, oder eben die gewissheit des empfindens. toll!

aber nicht zu vernachlässigen die erste strofe. an den tannen hast du im moment einen narren gefressen, schätz ich.....naja...zwei tannen machen noch keinen nadelwald ;-)
auch dieses fassungslose zweite "nichts" finde ich sehr spürbar. eine meckerei hab ich dann aber doch (HA!!!!!!!) "wie wenn" - es bürgert sich ein. und ich find´s grässlich. sogar singt lait al deen (oder wie der heißt) "es ist, wie wenn" brrrrrrrrrr. es muss richtiger weise "als ob" heißen. (gott, was hat mein vater mir das immer gnadenlos versucht einzubläuen!)

naja...ich schweife........

tolles gedicht! gern mehr davon!!!!!!

liebe grüße: niko

FawzZalum

Beitragvon FawzZalum » 27.08.2010, 11:18

Lieber Niko,

ich kommentier jetzt nicht, weil du mich kommentiert hast. :pfeifen:


:-) das hätte ich auch niiiiiiiiiiiiiiiieeeeee gedacht....

aber nicht zu vernachlässigen die erste strofe. an den tannen hast du im moment einen narren gefressen, schätz ich.....naja...zwei tannen machen noch keinen nadelwald ;-)


Echt? Ich mag eigentlich jegliche Art von Bäumen und von Nadelbäumen schreib ich tatsächlich weniger, außer von Kiefern. Ansonsten sind es eher Zypressen und Zedern, und Palmen natürlich. Wobei ich das Wort Zypresse irgendwie als am schönstem empfinde. Komisch, oder?

eine meckerei hab ich dann aber doch (HA!!!!!!!) "wie wenn" - es bürgert sich ein. und ich find´s grässlich. sogar singt lait al deen (oder wie der heißt) "es ist, wie wenn" brrrrrrrrrr. es muss richtiger weise "als ob" heißen. (gott, was hat mein vater mir das immer gnadenlos versucht einzubläuen!)


Seltsam, als ich diesen Hinweis gerade gelesen hab, dachte ich sofort, ja, du hast recht, und wollt's ändern. Mittlerweile bin ich mir wieder unschlüssig, weil ich doch irgendwie finde, sei es nun sprachlich korrekt oder nicht, dass "wie wenn" und "als ob" doch anders klingen, also auch andere (Möglichkeits-)Assoziationen nach sich ziehen können. Mh. Aber stimmt schon, irgendwie hört sich "wie wenn" auch ungelenk an. Also, es drückt schon beides einen irrealen Vergleich aus, wobei ich "als ob" noch irrealer als "wie wenn" empfinde. In "wie wenn" steckt für mich durch das "wenn" auch mehr Zeitliches, was dann auf Momente hindeutet, die man unter Tannen war (eine gewisse Kontinuität also) Während bei "als ob" doch eher das unter Tannen Sein an sich als Vergleich herangezogen wird (mehr als bestimmtes Ereignis), oder? Empfinde nur ich das so?

tolles gedicht! gern mehr davon!!!!!!


Ja, ein paar solcher "Notizen" hab ich noch. Die übrigens tatsächlich Notizen sind, so 1-Minute-Skizzen...

Herzlichst, und danke fürs Kommentieren

Zafar

FawzZalum

Beitragvon FawzZalum » 27.08.2010, 11:20

Zusatz:

ich glaub gerade, ich hatte ursprünglich auch "als wär man unter Tannen" geschrieben, wollte dann aber das doppelte "wär/e" vermeiden...

Trixie

Beitragvon Trixie » 27.08.2010, 11:42

Hallo Zafar,
wie wäre es mit "als sei man unter Tannen" oder "als stünde/läge/ginge/etc. man"?
Ich denke, da kann man noch einige passende Ausdrücke finden, die das Gedicht abrunden würden, denn so an sich finde es auch ein wunderschönes Stimmungsbild, das ich mir gerne einpräge und gut nachvollziehen kann.
Liebe Grüße
Trixie

FawzZalum

Beitragvon FawzZalum » 28.08.2010, 17:30

Liebe Trixie,

danke für deinen Vorschlag. Aber ich glaube so genau muss das dann gar nicht gesagt werden, ich meine zu liegen, zu wandeln, zu gehen oder so.

Dachte aber gerade, dass vielleicht "als wenn" ginge???

Herzlichst

Zafar

Niko

Beitragvon Niko » 28.08.2010, 17:50

"als wenn" geht!!! und wie soll ich sagen: tut dem duktus gut!!!

gruß: niko

Nachtrag: optimal fände ich "als hätt´man unter tannen nichts zu sagen"


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