danach und davor
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Max
Lieber Niko,
das gefällt mir zu großen Teilen. Besonder gelungen finde ich das Überbinden in den Zeilen
Die letzten Zeile hingegen
erzeugt in mir kein Bild. Ich habe wirklich keine Ahnung, was Du da beschreibst ... aber vielleicht ja andere.
Liebe Grüße
Max
das gefällt mir zu großen Teilen. Besonder gelungen finde ich das Überbinden in den Zeilen
in zusammenhänge bringt sie
nur die hände und das gesicht
faltet sich gebirgig
Die letzten Zeile hingegen
wirft sie ihr haar ins altwasser
erzeugt in mir kein Bild. Ich habe wirklich keine Ahnung, was Du da beschreibst ... aber vielleicht ja andere.
Liebe Grüße
Max
bin heute früh schon um deinen text getänzelt
dieser absatz
gefällt mir, wobei mir das "gebirgig" zu monströs erscheint
dieser hier, ist mir widersinnig. bekenntnisse & gestanden haben, hat
für mich etwas gleichzeitiges. oder es seinen zwei verschiedene
personen gemeint, dann ist es aber zu unklar.
voller gesicht? das finde ich klanglich, sprachlich unschön & auf semantischer ebene ensteht mir
keine bild(?)
haar ins altwasser? da legen sich meine nasenflügel aber an...
warum ins wasser, warum stinkendes altwasser, warum die haare?
hat sie sie geschorren, ausgerissen....
dieser absatz
die schwarz gekleidete alte
weiß wovon sie schweigt
in zusammenhänge bringt sie
nur die hände und das gesicht
faltet sich gebirgig
gefällt mir, wobei mir das "gebirgig" zu monströs erscheint
dieser hier, ist mir widersinnig. bekenntnisse & gestanden haben, hat
für mich etwas gleichzeitiges. oder es seinen zwei verschiedene
personen gemeint, dann ist es aber zu unklar.
die bekenntnisse kommen
wenn man gestanden hat
voller gesicht? das finde ich klanglich, sprachlich unschön & auf semantischer ebene ensteht mir
keine bild(?)
haar ins altwasser? da legen sich meine nasenflügel aber an...
warum ins wasser, warum stinkendes altwasser, warum die haare?
hat sie sie geschorren, ausgerissen....
und voller gesicht
wirft sie ihr haar ins altwasser
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
richtig schön finde ich das die frau nur die hände in zusammenhänge bringt. das ist für mich eine sehr gelunge stelle, die ganz viel öffnet, bilder und vorstellungen. und gerade deswegen weiß ich nicht, ob ich den rest nicht überladen finde, obwohl überladen vielleicht nicht das richtige wort ist, sie ist schwarz gekleidet, ihr gesicht gebirgig (wobei mir dieses adjektiv auch überhaupt nicht gefällt), das sind ja doch auch klischees, ich meine es ist schon ein bild das da auftaucht, aber sehr allgemein, wohingegen diese sache mit den händen und den zusammenhängen so eine tiefe hat. ich kann das gerade nicht besser erklären.
um bei dem zu bleiben, was ich mir zu erklären zutraue: das gebirgig, es stört mich nicht nur, weil mir das wort nicht gefällt, ebenso wie noel empfinde ich es als zu gewaltig, ja ich kenne schon das bild von wirklich schönen alten gesichtern, die voller wege und klüfte sind und ein wenig an gebirgslandschaften erinnern, aber das hier dieses gebirgig klingt nicht nach diesem bild, das macht mir zumindest, das bild eher kaputt
wohingegen ich zu verstehen glaube, warum die bekenntnisse kommen, wenn man gestanden hat. ich lese es so, dass man sich zu dem bekennt, was man endlich gestanden hat, was man sich eingestanden hat auch, es scheint erzwungen (ist vielleicht anfänglich erzwungen, wie das geständnis, auch mit schuld unterlegt, mit schlechtem gewissen) und dann befreit gerade dieses geständnis, weil man stehen kann, sich bekennen kann zu sich selbst und seinen taten, seinen fehlern und dem scheitern vielleicht auch. also dieses wechselspiel lese ich da und das gefällt mir eigentlich wieder sehr gut.
aber die letzte zeilen, da erschliesst sich auch mir nichts.
um bei dem zu bleiben, was ich mir zu erklären zutraue: das gebirgig, es stört mich nicht nur, weil mir das wort nicht gefällt, ebenso wie noel empfinde ich es als zu gewaltig, ja ich kenne schon das bild von wirklich schönen alten gesichtern, die voller wege und klüfte sind und ein wenig an gebirgslandschaften erinnern, aber das hier dieses gebirgig klingt nicht nach diesem bild, das macht mir zumindest, das bild eher kaputt
wohingegen ich zu verstehen glaube, warum die bekenntnisse kommen, wenn man gestanden hat. ich lese es so, dass man sich zu dem bekennt, was man endlich gestanden hat, was man sich eingestanden hat auch, es scheint erzwungen (ist vielleicht anfänglich erzwungen, wie das geständnis, auch mit schuld unterlegt, mit schlechtem gewissen) und dann befreit gerade dieses geständnis, weil man stehen kann, sich bekennen kann zu sich selbst und seinen taten, seinen fehlern und dem scheitern vielleicht auch. also dieses wechselspiel lese ich da und das gefällt mir eigentlich wieder sehr gut.
aber die letzte zeilen, da erschliesst sich auch mir nichts.
-
Niko
hallo allerseits!
mit dem gebirgig habt ihr wohl recht. und, xanthippe: es freut mich, dass du rund um die bekenntnisse erkennst, wie ich es meine!
wirft sie ihr haar ins altwasser:
altwasser ist der absterbende, tote arm eines flusses. und "wirft das haar ins (alt)wasser" hab ich davon abgeleitet, dass aus meiner ganz subjektiven erfahrung viele frauen nach sehr negativen einschneidenden erlebnissen ihres lebens sich die haare drastisch schneiden. vielleicht gilt das aber auch nur im hinblick auf den verlust des partners - wodurch auch immer. lange haare wirken auf männer in der regel sehr anziehend. vielleicht schneiden sich frauen dann so riguros die haare, weil sie sich somit den männern verschließen wollen.
dies ist aber nur eine ganz persönliche überlegung. und ich rechne jetzt mit femininem hagelschlag.
liebe grüße und vielen dank für euer kommentieren! - niko
mit dem gebirgig habt ihr wohl recht. und, xanthippe: es freut mich, dass du rund um die bekenntnisse erkennst, wie ich es meine!
wirft sie ihr haar ins altwasser:
altwasser ist der absterbende, tote arm eines flusses. und "wirft das haar ins (alt)wasser" hab ich davon abgeleitet, dass aus meiner ganz subjektiven erfahrung viele frauen nach sehr negativen einschneidenden erlebnissen ihres lebens sich die haare drastisch schneiden. vielleicht gilt das aber auch nur im hinblick auf den verlust des partners - wodurch auch immer. lange haare wirken auf männer in der regel sehr anziehend. vielleicht schneiden sich frauen dann so riguros die haare, weil sie sich somit den männern verschließen wollen.
dies ist aber nur eine ganz persönliche überlegung. und ich rechne jetzt mit femininem hagelschlag.
liebe grüße und vielen dank für euer kommentieren! - niko
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