Niko hat geschrieben:Aber ein Ganzes ist der Text sehr wohl, auch wenn du anders empfindest. Er hat einen roten Faden und anhand dieses Fadens habe ich ihn konsequent entwickelt und zu einer Schlussfolgerung gefunden.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was du meinst.
es ist schwierig, jemandes text zu kommentieren, wenn der autor andere meinungen nicht gelten lassen kann. .
Lieber Niko,
ich weiß nicht, ob du es nachvollziehen kannst, aber nach diesem, deinem Satz , in dem du mich perönlich angreifst, der überhaupt nichts mit dem Text zu tun hat, hatte ich zunächst keine Lust, mich mit dir über mein Gedicht auseinanderzusetzen. dass ich es dennoch versuche hast du eingetlich weniger mir, als dem Blauen Salon zu verdanken, zu dem ich gern zurückgekehrt bin, weil er/ die Mitglieder mich über Jahre motiviert und beflügeln haben.
Wie kommst du zu einer solchen Behauptung, dass ich - denn mit "Der Autor" muss ich im konkreten Fall gemeint sein, keine anderen Meinungen gelten lassen könne? In diesem Punkt bitte ich dich, mich bei einer evtl Antwort, nicht etwa weiter anzugreifen, sondern mir eine Begründung zu geben die diese Unterstellung untermauert.
Bitte lies noch einmal ganz genau - du hast mich ja sogar zitiert - was ich an Wüstenfuchs geschrieben habe.
ggf. bitte ich dich das zurückzunehmen.
Ich halte fest:Ich habe begründet, im Gegensatz zu Wüstenfuchs - und jetzt auch im Gegensatz zu dir - weshalb ich dieses Gedicht fü ein "Ganzes" halte.
Weswegen gehst du nicht auf meine Begründung ein und bleibst am Text, statt mich persönlich anzugreifen?ein kommentar befasst sich ja nicht mit der sicht des autors (oder wenn, dann nur wiederum aus seiner sicht) sondern er versucht zu schildern, wie es ihm mit dem text ergeht.
Richtig, nur dass es hier überhaupt nicht passt, weil Wüstenfuchs seine Sicht schlichtweg
nicht begründet hat.
Ich wüsste nicht, warum ich mich jetzt von
dir in die Enge drängen lassen sollte.
Dieses Gedicht ist in seiner Gesamtheit bereits ausführlich von anderen Autoren, außerhalb des Netzes besprochen worden, dieser Kritik, kein Ganzes zu sein, die in meinen Augen eben nichts weiter ist, als eine in den Raum geworfene unhaltbare Behauptung, hält es allemal Stand.
Allerdings sollte man folgendes Können, wenn ma diesen Text lesen und besprechen möchte:
1. unvoreingenommen lesen
2. bereit sein sich auf dei Textebene einzulassen - ja auch versuchen, die andere vielleicht fremd anmutende Form an sich heranzulassen.
Da ich ich in deiner "Kommentierung" von all dem nichts entnhmen kann, denn "gar nicht so übel", bleibt ein Todesurteil für den Text, möchte ich auf deine Art - was auch nicht in eine Besprechung gehört, mir dein Verständnis von Zeichensetzung nahe zu bringen, ja sogar um Verständnis zu bitten, dass du ja 45 Jahre andere Schreibung nicht abstreifen könnest, nicht eingehen.
Das wäre nun wirklich absurd, dass ich anlässlich eines meiner Texte über [b]deine Probleme /b] mit der (inzwischen nicht mehr so) neuen Schreibung diskutierte.
b
und wenn jemand den text nicht als großes ganzes empfindet (!!!!!) - womit ja dann nicht gesagtr ist, dass er kein großes ganzes IST, so finde ich, sollte man das akzeptieren. man kann nicht ein werk einstellen, in der hoffnung, dass jemand kommentiert (so ist doch wohl die hoffnung?) und dann (kritische) kommentare abschmettern.
Ich habe überhaupt keinen begründeten Kommentar von Wüstenfuchs erhalten, das ist doch Fakt, Niko, antworte doch bitte nicht mit Algemeinplätzen, sondern lass sich Wüstenfuchs selbst äußern. Vielleicht mag er ja begründen warum er den Text nicht als ein Ganzes empfindet. Deine Worte sorgen bei mir bloß für Verstimmung.
Auf eine Rückmeldung zum Text, ja, habe ich gehofft, aber bisher habe ich auch bei dir in großen Teilen gerade deses vermisst.
Hatten wir nicht gerade im Salon mal eine Zeit der Hochkultur entwickelt was Textbesprechungen anging?
Wurde nicht bei einem Text zunächst das Poitive herausgestellt?
Und ist dieser Text, den ich hier vorstelle denn deiner meinung nach wirklich so schwach?
Ich lasse mich nicht verunsichern, ich weiß, dass es ein starker Text ist, der veileicht auf Grund seiner Dichte und From schwerer ankommt als die doch im allgmeine besser verständliche - weil einfacher zu lesende - Prosalyrik, die man in den Internetforen, so auch im Blauen Salon, zuhauf findet.
Ja, man muss sich schon ein wenig Mühe geben, um dieses Gedicht zu duechdringen, aber das wird dir auch bei den weitern meiner -T exte nicht erspart bleiben, du musst ja nicht lesen und Kommentieren.
... und zu deinen Zeichensetzungsvorschlägen sage ich besser nichts, sonst bekomme ich nämlich Bauchschmerzen, glaub mir. .-(
ich will aber auch versuchen, etwas detaillierter an deinen text ranzugehen:
Wortfrüchte
Von Lippen Wohlklang pflücken geht ganz leicht,
erstrahlen Worte makellos und glänzend,
dass vage Skepsis, Zweifel rasch verfliegen.
ch habe keine ahnung von stab und binnenreimen. nur ein gefühl, wie es schwingen, klingen muss. hier in der strofe finde ich dieses gefühl gut. es passt metrisch für mich.
Warumlenkst du hier bereits zumwiederholten Male die Aufmerksamkeit auf deine Probleme?
Auch ich habe davon nur recht rudimentätre Kenntnisse, aber wir müssen doch nicht jedes Mal, wenn eine solche Form auftaucht bzw. ein Text sich daran orientiert hören, dass Herr Nikolaus Kahlen, damit Probleme hat. Das nervt!
Tatsächlich kommt auch einmal eine Äußerung zum Textempfinden ... immerhin. Dankeschön, fürs "passt metrisch".
Ein zartes Blühen unterschwellig angefacht,
in jedem Hauch gedachtes Glühen, versetzt,
in einen Schwebezustand voller Staunen.
hier würde ich bei "glühen" das "e" streichen, damit es metrisch rund wirkt. - wie gesagt: nur nach meinem laienhaften reimverständnis. "unterschwellig angefacht" ist ein einschub, den ich dahinter UND davor mit einem komma versehen würde. das komma hinter glühen ist - für mich - grammatikalisch falsch. oder aber ein komma VOR unterschwellig und dann erst wieder nach glühen. ich glaube, dass du es so meinst. du kannst natürlich von stilmittel reden, wie du es auch tust. aber deine zeichensetzung ist irreführend für den leser. es gibt noch andere möglichkeiten, die kommata zu setzen. der sinn wird dann leicht verändert. mit deiner zeichensetzung aber irritierst du, weil es einfach so nicht richtig ist, sie zu setzen. stilmittel hin, stilmittel her.
Das "e" bei Glühen zu streichen,ist kein wirklich guter Rat.D er Rhythmus wird dann künstlich "flott", soll er aber nicht.
Zur Zeichensetzung sage ich hier nichts.
vielleicht sind es die verwirrenden kommata in verbindung mit einem text, der etwas - sorry - hochgeschraubt wirkt, die dem leser den zugang schwer machen.
Für "hochgschraubt" entschuldigst du dich, aber das "nicht so übel" fließt dir flott aus der Feder. (kopfschüttel) Soll wahrscheinlich ein lob sein ...
die ersten drei strofen finde ich noch angenehm zu lesen, sie gefallen mir gut.
Na fein, aber Strophen schreibt man meines Wissens immer noch mit "ph"
Siehe:
http://www.canoo.net/services/Controlle ... ut=Strophedann kommt die unsägliche vierte strofe.
Aha eine weitere Meinung zum Text. "unsäglich" ... Nur weil er schwierig zu lesen ist, ungewöhnlich in der Art der Setzung?
Diese Strophe markiert den Bruch, ich habe sie bewusst so und nicht homogen geschrieben. Die äußere Form uinterstützt das, was der Inhalt transpotieren soll.
da würd ich noch mal drübergehen, denn in der substanz - sprich: in dem, was er aussagen möchte, ist der text nicht übel
.
Dein Resümee mutet an wie ein schlechter Scherz, Niko, nachdem wu im Grunde kaum ein gutes Haar an dem Text gelassen hast.
Aber keine Sorge, "ich gehe da ganz bestimmt nicht noch mal drüber". Was ist das überhaupt für eine (vom Hausputz?) abgeletete Floskel ...
So, lieber Niko, ich habe lange gerübelt, ob ich wirklich so umfassend antworten soll,.
Ich habe mir die Zeit genommen, dir detailliert zu schreiben, was mich bewegt hat, als ich deine Stllungnahme zu meinem Gedicht las.
Ich wünsche dir allzeit LeserInnen, die sich besser auf deine Texte einlassen können, als es dir hier bei meinem möglich war.
Liebe Grüße und eine schönes WE.
Gerda