Skizze
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Niko
hi leo!
ein sehr, sehr melodisches und melancholisches gedicht. manchmal scharf am rand des "zuviel des guten". aber das finde ich irgendwie auch dazu gehörig.
die klammer....-ich weiß garnicht, warum alle welt meint, klammern setzen zu müssen. sicher: es drückt aus, dass etwas in sich hinein gesprochen - oder gedacht ist. aber die kurve kriegt der lyrikinteressierte doch auch so. oder?
das erklärende moment (den wir horizont nennen) ist mir dann doch zu dicke. ich war enttäuscht, als ich es las. ich wollte mir den horizont selbst benennen!!!
wolkige signatur und vor allem silbermond......da wird es nochmal ganz haarscharf an der - meiner - kitschgrenze. oder der grenze des überfrachtenden.
im schluss aber wieder die kurve gekriegt.
und im gesammten einfach wunderschön zu lesen. die melancholische stimmung schlägt echt voll durch!
liebe grüße: Niko
ein sehr, sehr melodisches und melancholisches gedicht. manchmal scharf am rand des "zuviel des guten". aber das finde ich irgendwie auch dazu gehörig.
die klammer....-ich weiß garnicht, warum alle welt meint, klammern setzen zu müssen. sicher: es drückt aus, dass etwas in sich hinein gesprochen - oder gedacht ist. aber die kurve kriegt der lyrikinteressierte doch auch so. oder?
das erklärende moment (den wir horizont nennen) ist mir dann doch zu dicke. ich war enttäuscht, als ich es las. ich wollte mir den horizont selbst benennen!!!
wolkige signatur und vor allem silbermond......da wird es nochmal ganz haarscharf an der - meiner - kitschgrenze. oder der grenze des überfrachtenden.
im schluss aber wieder die kurve gekriegt.
und im gesammten einfach wunderschön zu lesen. die melancholische stimmung schlägt echt voll durch!
liebe grüße: Niko
Lieber Niko,
das ging schnell, danke schön.
Ja, ich nehme das raus (ehrlich gesagt hab ich es nachträglich reingeschrieben und das war wieder einmal ein Fehler...)
Ich wollte genau mal schauen, ob es zu "dicke" rüberkommt, mal sehen, wie andere es sehen.
Liebe Grüße
leonie
Ähm, Sommermond (nicht Silbermond)...
das ging schnell, danke schön.
Ja, ich nehme das raus (ehrlich gesagt hab ich es nachträglich reingeschrieben und das war wieder einmal ein Fehler...)
Ich wollte genau mal schauen, ob es zu "dicke" rüberkommt, mal sehen, wie andere es sehen.
Liebe Grüße
leonie
Ähm, Sommermond (nicht Silbermond)...
Liebe leonie,
ein feines Bild malst du hier, hältst etwas fest, möchtest das, obwohl das LI
weiß, es wird vergänglich sein. Selsbt wenn es auf einer Leinwand z.B. weiter besteht,
die Stimmung, in sich LI im Augenblick befand, ist verweht.
Mir gefällt es gut bis auf eine Str., die mir etwas zu dick und auch überflüssig ist:
Den Himmel in Farben fassen.
Sein Leuchten bewahren,
diesen glänzenden Augenblick
denn der Leser kann das alles aus den anderen Zeilen herauslesen.
Liebe Grüße
ELsie
ein feines Bild malst du hier, hältst etwas fest, möchtest das, obwohl das LI
weiß, es wird vergänglich sein. Selsbt wenn es auf einer Leinwand z.B. weiter besteht,
die Stimmung, in sich LI im Augenblick befand, ist verweht.
Mir gefällt es gut bis auf eine Str., die mir etwas zu dick und auch überflüssig ist:
Den Himmel in Farben fassen.
Sein Leuchten bewahren,
diesen glänzenden Augenblick
denn der Leser kann das alles aus den anderen Zeilen herauslesen.
Liebe Grüße
ELsie
Schreiben ist atmen
Liebe Elsa,
danke Dir für Deine Gedanken dazu. Ich muss nochmal überlegen, was die "dicke" Strophe betrifft. Ganz möchte ich sie nicht weglassen. Vielleicht die letzten beiden Zeilen. Ich denke nochmal drüber nach...
Liebe Grüße (bin immer noch begeistert von dem Foto, es strahlt so viel an Lebendigkeit und Temperament aus, finde ich...)
leonie
danke Dir für Deine Gedanken dazu. Ich muss nochmal überlegen, was die "dicke" Strophe betrifft. Ganz möchte ich sie nicht weglassen. Vielleicht die letzten beiden Zeilen. Ich denke nochmal drüber nach...
Liebe Grüße (bin immer noch begeistert von dem Foto, es strahlt so viel an Lebendigkeit und Temperament aus, finde ich...)
leonie
Liebe leonie,
Und wie wäre das?:
Den Himmel in Farben fassen.
Diesen glänzenden Augenblick.
Das würde mir gut gefallen.
Vielen Dank, das freut mich! Manche fanden es übertrieben, aber die meisten finden es lustig, was es ja
auch sein soll..gif)
Liebe Grüße
Elsa
leonie hat geschrieben:danke Dir für Deine Gedanken dazu. Ich muss nochmal überlegen, was die "dicke" Strophe betrifft. Ganz möchte ich sie nicht weglassen. Vielleicht die letzten beiden Zeilen. Ich denke nochmal drüber nach...
Und wie wäre das?:
Den Himmel in Farben fassen.
Diesen glänzenden Augenblick.
Das würde mir gut gefallen.
leonie hat geschrieben:Liebe Grüße (bin immer noch begeistert von dem Foto, es strahlt so viel an Lebendigkeit und Temperament aus, finde ich...)
leonie
Vielen Dank, das freut mich! Manche fanden es übertrieben, aber die meisten finden es lustig, was es ja
auch sein soll.
.gif)
Liebe Grüße
Elsa
Schreiben ist atmen
Hallo Leonie,
ich mag die Idee und ihre Ausführung ein Bild mit Worten zu zeichnen. Nichts anderes ist ja Poesie, aber ich meine jetzt diesen konkreten Fall, ich finde auch dass das ganze sehr schön komponiert ist, die kleinen kaum wahrnehmbaren Reime, und all diese Dinge, für die es Begriffe gibt, die ich kenne, aber immer wieder durcheinanderbringe, deshalb lasse ich das lieber. was ich meine sind so Sachen wie die lachenden Drachen und "Funken über den Feuern"... Auch laut gelesen, klingt es sehr schön, ja tatsächlich ein wenig melancholisch und zart, wie dieses Bild, das ja nur schön ist, weil es vergänglich ist.
Und diese Vergänglichkeit betont noch die Erwähnung des Vaters, der mit den lachenden Drachen das Ganze zu einer Kindheitserinnerung macht...
Was ich dann weniger mag, was mich so ein bisschen vor den Kopf stösst ist dieses Erwachen im Gedicht selbst, dieses
Aber vielleicht ist es nicht das Schlechteste, auch einmal vor den Kopf gestossen zu werden in einem Gedicht.
Ich will aber versuchen zu erklären, was es ist, was mich hier stört: im Grunde ist es mir ganz einfach zu viel. Der Pinselstrich endet mit dem Sandflug der Zeit und es ist die Erinnerung, die ab und zu diesen glänzenden Augenblick wieder aufleuchten lassen kann...
ich mag die Idee und ihre Ausführung ein Bild mit Worten zu zeichnen. Nichts anderes ist ja Poesie, aber ich meine jetzt diesen konkreten Fall, ich finde auch dass das ganze sehr schön komponiert ist, die kleinen kaum wahrnehmbaren Reime, und all diese Dinge, für die es Begriffe gibt, die ich kenne, aber immer wieder durcheinanderbringe, deshalb lasse ich das lieber. was ich meine sind so Sachen wie die lachenden Drachen und "Funken über den Feuern"... Auch laut gelesen, klingt es sehr schön, ja tatsächlich ein wenig melancholisch und zart, wie dieses Bild, das ja nur schön ist, weil es vergänglich ist.
Und diese Vergänglichkeit betont noch die Erwähnung des Vaters, der mit den lachenden Drachen das Ganze zu einer Kindheitserinnerung macht...
Was ich dann weniger mag, was mich so ein bisschen vor den Kopf stösst ist dieses Erwachen im Gedicht selbst, dieses
leonie hat geschrieben:Wer es könnte -
Den Himmel in Farben fassen.
Sein Leuchten bewahren,
diesen glänzenden Augenblick
bevor er verweht
im Sandflug der Zeit…
Aber vielleicht ist es nicht das Schlechteste, auch einmal vor den Kopf gestossen zu werden in einem Gedicht.
Ich will aber versuchen zu erklären, was es ist, was mich hier stört: im Grunde ist es mir ganz einfach zu viel. Der Pinselstrich endet mit dem Sandflug der Zeit und es ist die Erinnerung, die ab und zu diesen glänzenden Augenblick wieder aufleuchten lassen kann...
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FawzZalum
Liebe Leonie,
oh ja, mir gefällt das auch sehr, schon die ersten zwei Zeilen. Das Tunken passt hier so wunderbar, ist sogar noch etwas lautmalerisch, toll!
Allerdings passt mir die Klammer in der dritten Zeilen nicht so recht...ja, ich kann also leichte oder lichte Hände lesen. Diese Ambivalenz finde ich ja im Prinzip schön, aber (vor allem) optisch stört mich die Klammerei doch sehr. Könnte man einfach beides schreiben, also lichtleichte Hände zB, oder wäre das zu dick aufgetragen. Ich meine, ist ja schön und gut, dass dem Leser die Entscheidung überlassen werden soll darüber, ob man das eine oder andere liest, aber muss das so aufdringlich-offensichtlich platziert sein?
Wunderbar finde ich auch folgendes
und den Wind, der rau
übers Haar streicht, ein Vater.
, dabei vorallem das mit dem Vater, irgendwie überraschend, aber doch seltsam vertraut, eben dadurch, dass das Wort Vater natürlich entsprechend belegt ist (jedenfalls bei mir, also irgendwie schon wohlig und nah).
Der Drache kommt mir dann schon wieder ein Bisschen unerwartet. Liegt aber daran, dass ich zunächst so nen chinesischen Drachen im Kopf hatte, also so etwas Stilisiertes, das man immer in den China-Restaurants sieht. Erst auf den zweiten Blick sah ich einen, wie soll ich sagen, "Herbstdrachen" (wahrscheinlich das, was du meinst...)
Wäre des zweimalige dunkel vermeidbar??? Oder ist das gewollt??? Mir gefällt beides mit dunkel, aber vielleicht gibt es Variationen, die dir passen...
Was mir allerdings auch etwas zu "dick" aufgetragen ist, ist das, was Elsa schon erwähnte. Aber bei mir wird das schon mit diesen (für mich) doch etwas pathetischen wer es könnte eingeleitet. Ach, das ist so dramatisch, zu dramatisch, irgendwie.
Von mir aus könnte man ruhig gleich mit
bevor er verweht
im Sandflug der Zeit…
anschließen, auch wenn sich das dann schon irgendwie lesbar auf den Sommermond bezieht. Aber, ich finde, das macht nichts.
Vielleicht könnte man, wenn du die erwähnten "dicken" Zeilen belassen möchtest, das wer es könnte umformulieren, vielleicht in etwas wie: wie könnte es sein
Also
Die Sonne ins Meer tunken
hinter den dunklen Strich
und mit l(e)ichten Händen
die Wellen verwischen
ihr Rauschen untermischen
und den Wind, der rau
übers Haar streicht, ein Vater.
Den lachenden Drachen einfangen
und die Funken über den Feuern
in denen die Blicke
dunkel werden.
Dann schließen mit einem Pinselstrich
wolkiger Signatur
unter dem Sommermond.
Wie könnte es sein
Den Himmel in Farben zu fassen.
Sein Leuchten zu bewahren,
diesen glänzenden Augenblick
bevor er verweht
im Sandflug der Zeit…
Das Pronomen vor Leuchten könnte ich auch entbehren, obwohl das dann schon fast, ja, "philosophisch" klingt.
Na, ich hoffe du kannst mit meinen Anmerkungen was anfangen.
Mir gefällt das Bild schon sehr, obwohl schon etwas herbstlich anmutet, für mich.
Noch will ich keinen Herbst
Herzlichst
Zafar
oh ja, mir gefällt das auch sehr, schon die ersten zwei Zeilen. Das Tunken passt hier so wunderbar, ist sogar noch etwas lautmalerisch, toll!
Allerdings passt mir die Klammer in der dritten Zeilen nicht so recht...ja, ich kann also leichte oder lichte Hände lesen. Diese Ambivalenz finde ich ja im Prinzip schön, aber (vor allem) optisch stört mich die Klammerei doch sehr. Könnte man einfach beides schreiben, also lichtleichte Hände zB, oder wäre das zu dick aufgetragen. Ich meine, ist ja schön und gut, dass dem Leser die Entscheidung überlassen werden soll darüber, ob man das eine oder andere liest, aber muss das so aufdringlich-offensichtlich platziert sein?
Wunderbar finde ich auch folgendes
und den Wind, der rau
übers Haar streicht, ein Vater.
, dabei vorallem das mit dem Vater, irgendwie überraschend, aber doch seltsam vertraut, eben dadurch, dass das Wort Vater natürlich entsprechend belegt ist (jedenfalls bei mir, also irgendwie schon wohlig und nah).
Der Drache kommt mir dann schon wieder ein Bisschen unerwartet. Liegt aber daran, dass ich zunächst so nen chinesischen Drachen im Kopf hatte, also so etwas Stilisiertes, das man immer in den China-Restaurants sieht. Erst auf den zweiten Blick sah ich einen, wie soll ich sagen, "Herbstdrachen" (wahrscheinlich das, was du meinst...)
Wäre des zweimalige dunkel vermeidbar??? Oder ist das gewollt??? Mir gefällt beides mit dunkel, aber vielleicht gibt es Variationen, die dir passen...
Was mir allerdings auch etwas zu "dick" aufgetragen ist, ist das, was Elsa schon erwähnte. Aber bei mir wird das schon mit diesen (für mich) doch etwas pathetischen wer es könnte eingeleitet. Ach, das ist so dramatisch, zu dramatisch, irgendwie.
Von mir aus könnte man ruhig gleich mit
bevor er verweht
im Sandflug der Zeit…
anschließen, auch wenn sich das dann schon irgendwie lesbar auf den Sommermond bezieht. Aber, ich finde, das macht nichts.
Vielleicht könnte man, wenn du die erwähnten "dicken" Zeilen belassen möchtest, das wer es könnte umformulieren, vielleicht in etwas wie: wie könnte es sein
Also
Die Sonne ins Meer tunken
hinter den dunklen Strich
und mit l(e)ichten Händen
die Wellen verwischen
ihr Rauschen untermischen
und den Wind, der rau
übers Haar streicht, ein Vater.
Den lachenden Drachen einfangen
und die Funken über den Feuern
in denen die Blicke
dunkel werden.
Dann schließen mit einem Pinselstrich
wolkiger Signatur
unter dem Sommermond.
Wie könnte es sein
Den Himmel in Farben zu fassen.
Sein Leuchten zu bewahren,
diesen glänzenden Augenblick
bevor er verweht
im Sandflug der Zeit…
Das Pronomen vor Leuchten könnte ich auch entbehren, obwohl das dann schon fast, ja, "philosophisch" klingt.
Na, ich hoffe du kannst mit meinen Anmerkungen was anfangen.
Mir gefällt das Bild schon sehr, obwohl schon etwas herbstlich anmutet, für mich.
Noch will ich keinen Herbst
Herzlichst
Zafar
-
Max
Liebe Leonie,
das finde ich eine schöne und sehr ruhige Beschreibung - eines von den schönen Meergedichten eben.
Manchmal erklärt es mir vielleicht eine Nuance zu viel, beispielsweise schiene mir sowohl "ein Vater" in Strophe 1 als auch "der Zeit" in der letzten Strophe verzichtbar. Es ist dort ein wenig als wolltest Du sagen: SO meine ich es ...
Insgesamt ein sehr schöner Text
Liebe Grüße
Max
das finde ich eine schöne und sehr ruhige Beschreibung - eines von den schönen Meergedichten eben.
Manchmal erklärt es mir vielleicht eine Nuance zu viel, beispielsweise schiene mir sowohl "ein Vater" in Strophe 1 als auch "der Zeit" in der letzten Strophe verzichtbar. Es ist dort ein wenig als wolltest Du sagen: SO meine ich es ...
Insgesamt ein sehr schöner Text
Liebe Grüße
Max
Liebe Elsa, Xanthi, Zafar und Max,
ich habe jetzt hin und her überlegt. Und gemerkt: Ich könnte mir das Gedicht auch ohne die Klammern vorstellen (siehe Neufassung).
Nur bin ich mir nicht sicher, ob mir dann nicht ein Aspekt verloren geht, wenn ich den letzten Absatz herausnehme.
Das "Wer es könnte" ist ein Hilde-Domin-Zitat, das ich bewusst eingesetzt habe. Vielleicht könnte ich es auch als Überschrift nehmen und dann wirklich hinter "Sommermond" enden.
Gerade dieser Satz drückt für mich die Sehnsucht sehr stark aus, die zum Entstehen des Textes geführt hat. Deshalb fällt es mir schwer, darauf ganz zu verzichten (Aber vielleicht wird das noch, ich brauch ja oft lange, bevor Texte ihre Endgestalt gefunden haben).
Auch der Aspekt, dass in der Skizze das, was sie beschreibt, tatsächlich enthalten ist, scheint mir ein wenig zu verschwinden, wenn ich "den Himmel in Farben fassen" weglasse.
Beim doppelten "dunkel" ist mir noch keine gute Alternative eingefallen. Mir ist das Lautmalerische wichtig, deshalb möchte ich ungern "schwarzen" Strich" schreiben.
Ich bin also immer noch nicht fertig, aber schon ein Stück weiter gekommen. Aber ich denke weiter und danke Euch schonmal sehr!
Liebe Grüße
leonie
ich habe jetzt hin und her überlegt. Und gemerkt: Ich könnte mir das Gedicht auch ohne die Klammern vorstellen (siehe Neufassung).
Nur bin ich mir nicht sicher, ob mir dann nicht ein Aspekt verloren geht, wenn ich den letzten Absatz herausnehme.
Das "Wer es könnte" ist ein Hilde-Domin-Zitat, das ich bewusst eingesetzt habe. Vielleicht könnte ich es auch als Überschrift nehmen und dann wirklich hinter "Sommermond" enden.
Gerade dieser Satz drückt für mich die Sehnsucht sehr stark aus, die zum Entstehen des Textes geführt hat. Deshalb fällt es mir schwer, darauf ganz zu verzichten (Aber vielleicht wird das noch, ich brauch ja oft lange, bevor Texte ihre Endgestalt gefunden haben).
Auch der Aspekt, dass in der Skizze das, was sie beschreibt, tatsächlich enthalten ist, scheint mir ein wenig zu verschwinden, wenn ich "den Himmel in Farben fassen" weglasse.
Beim doppelten "dunkel" ist mir noch keine gute Alternative eingefallen. Mir ist das Lautmalerische wichtig, deshalb möchte ich ungern "schwarzen" Strich" schreiben.
Ich bin also immer noch nicht fertig, aber schon ein Stück weiter gekommen. Aber ich denke weiter und danke Euch schonmal sehr!
Liebe Grüße
leonie
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FawzZalum
Das von Max anmerkte Zeit nach Sandflug könnt ich mir übrigens auch gut wegdenken, wenn die Strophe denn bestehen bleiben soll.
Mir fällt gerade auf, dass Strich ja auch doppelt vorkommt. Könnte es an der zweiten Stelle auch nur ein Pinsel sein? Das ist dann natürlich sehr reduziert...
Zum dunkel-Doppel: also den dunklen Strich würd ich in jedem Fall so lassen, und eigentlich gefallen mir die dunkel werdenden Blicke ja auch. Was ist denn mit dämmrig? Naja, gefällt mir jetzt auch nicht 100%.
Vielleicht könnte man eine Konstruktion aus un- + einem "lichten" Adjektiv/Adverb verwenden. Am Besten eins mit einem dunklen Vokal, denn das passt hier wirklich gut zur Stimmung, finde ich. Also zB: unglutend, unloh...oder so
Oder, etwas gewagt vielleicht, aber passend zum Feuer und den Funken: in denen sich Blicke rußen...und für mich klingt das jetzt gar nicht so negativ, wie das Wort Ruß oder rußig werden vielleicht vermuten lässt, also wenn man sich von einer Lager- oder Kaminfeuerstimmung zum Ruß denkt...ist das zu weit hergeholt?
Warum sind es jetzt eigentlich so viele Klammern???
Das Wort tunken ist hier echt richtig toll, hab ich schon gesagt, oder? Komm ich gar nicht drüber hinweg...
Nochmal herzlichst
Zafar
Mir fällt gerade auf, dass Strich ja auch doppelt vorkommt. Könnte es an der zweiten Stelle auch nur ein Pinsel sein? Das ist dann natürlich sehr reduziert...
Zum dunkel-Doppel: also den dunklen Strich würd ich in jedem Fall so lassen, und eigentlich gefallen mir die dunkel werdenden Blicke ja auch. Was ist denn mit dämmrig? Naja, gefällt mir jetzt auch nicht 100%.
Vielleicht könnte man eine Konstruktion aus un- + einem "lichten" Adjektiv/Adverb verwenden. Am Besten eins mit einem dunklen Vokal, denn das passt hier wirklich gut zur Stimmung, finde ich. Also zB: unglutend, unloh...oder so
Oder, etwas gewagt vielleicht, aber passend zum Feuer und den Funken: in denen sich Blicke rußen...und für mich klingt das jetzt gar nicht so negativ, wie das Wort Ruß oder rußig werden vielleicht vermuten lässt, also wenn man sich von einer Lager- oder Kaminfeuerstimmung zum Ruß denkt...ist das zu weit hergeholt?
Warum sind es jetzt eigentlich so viele Klammern???
Das Wort tunken ist hier echt richtig toll, hab ich schon gesagt, oder? Komm ich gar nicht drüber hinweg...
Nochmal herzlichst
Zafar
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