Ok, so soll's jetzt endgültig bleiben:
Entwicklung
Als wir noch Zeit waren
fein aufgerollt und in Frottee gewickelt
ahnte niemand die Unebenheiten
und die Farben der Tage
Sandkastengrab und Schneckenrennen
Schneeküsse und Seifenblasen
man trug uns umher
wie empfindliche Bomben
wir explodierten dennoch
in Zeitlupe
zu noch ungesehenen Formen
verfingen uns in Daten
versanken in den Jahren
sind nun beinah schon vergangen
die Spule dreht sich schneller und
der Faden dünnt aus.
Erste Fassung
Entwicklung
Als wir noch Zeit waren
fein aufgerollt und in Frottee gewickelt
ahnte niemand die Unebenheiten
und die Farben der Tage
Sandkastengrab und Schneckenrennen
Schneeküsse und Seifenblasen
man trug uns umher
wie empfindliche Bomben
wir explodierten dennoch
in Zeitlupe
zu noch ungesehenen Formen
verfingen uns in Daten
versanken in den Jahren
und sind nun beinah schon vergangen
die Spule dreht sich schneller und
der Faden
dünnt
aus.
Entwicklung
-
Niko
hi rala!
das gefällt mir. wobei ich finde, dass der text nach "versanken in den jahren" an spannung und dichte verliert. für mich könnte das gedicht schon fast an besagter stelle enden.
davor finde ich es sehr dicht. gute bilder! da du von entwicklung im titel sprichst, dann aber nach den anfangszeilen diesen faden nicht mehr konsequent aufnimmst, fände ich es rettend für das gedicht, wenn du den titel ändern würdest. ich weiß, dass entwicklung ein gutes wort ist. für einen prozess und auch für ein entfalten. ent-wickeln eben. aber ich würde dann lieber dieses wort einbauen in den text und einen neuen titel suchen. zb: "beinahe schon" oder "zeitlupe" - ein begriff halt, der auch bezug hat, aber auf den gesamten text passt.
(m)eine möglichkeit der änderung im schlussdrittel des textes:
Entwicklung
Als wir noch Zeit waren
fein aufgerollt und in Frottee gewickelt
ahnte niemand die Unebenheiten
und die Farben der Tage
Sandkastengrab und Schneckenrennen
Schneeküsse und Seifenblasen
man trug uns umher
wie empfindliche Bomben
wir explodierten dennoch
in Zeitlupe
zu noch ungesehenen Formen
verfingen uns in Daten
versanken in den Jahren
der Faden
dünnt
aus.
liebe grüße: Niko
das gefällt mir. wobei ich finde, dass der text nach "versanken in den jahren" an spannung und dichte verliert. für mich könnte das gedicht schon fast an besagter stelle enden.
davor finde ich es sehr dicht. gute bilder! da du von entwicklung im titel sprichst, dann aber nach den anfangszeilen diesen faden nicht mehr konsequent aufnimmst, fände ich es rettend für das gedicht, wenn du den titel ändern würdest. ich weiß, dass entwicklung ein gutes wort ist. für einen prozess und auch für ein entfalten. ent-wickeln eben. aber ich würde dann lieber dieses wort einbauen in den text und einen neuen titel suchen. zb: "beinahe schon" oder "zeitlupe" - ein begriff halt, der auch bezug hat, aber auf den gesamten text passt.
(m)eine möglichkeit der änderung im schlussdrittel des textes:
Entwicklung
Als wir noch Zeit waren
fein aufgerollt und in Frottee gewickelt
ahnte niemand die Unebenheiten
und die Farben der Tage
Sandkastengrab und Schneckenrennen
Schneeküsse und Seifenblasen
man trug uns umher
wie empfindliche Bomben
wir explodierten dennoch
in Zeitlupe
zu noch ungesehenen Formen
verfingen uns in Daten
versanken in den Jahren
der Faden
dünnt
aus.
liebe grüße: Niko
-
wüstenfuchs
Hallo Rala,
mir gefällt dein Gedicht, keine Frage. Nur mit dem Zeitbegriff habe ich ein Problem.
Du schreibst, "als wir noch Zeit waren", was ich eigentlich eher so auffasse, dass wir die Zeit nicht im Verlauf wahrnehmen, weil Zeit sind wir ja immer.
Also innerhalb der Zeit.
Später kommt die Zeitlupe, was ich vor dem vorherigen schwierig finde und irgendwie unbegreiflich.
Am Schluss kommt der "Faden", wohl wieder ein Symbol für die verrinnende Zeit.
Ist es die Gegenüberstellung Zeit - Ewigkeit?
Viele Grüße
Ben
mir gefällt dein Gedicht, keine Frage. Nur mit dem Zeitbegriff habe ich ein Problem.
Du schreibst, "als wir noch Zeit waren", was ich eigentlich eher so auffasse, dass wir die Zeit nicht im Verlauf wahrnehmen, weil Zeit sind wir ja immer.
Also innerhalb der Zeit.
Später kommt die Zeitlupe, was ich vor dem vorherigen schwierig finde und irgendwie unbegreiflich.
Am Schluss kommt der "Faden", wohl wieder ein Symbol für die verrinnende Zeit.
Ist es die Gegenüberstellung Zeit - Ewigkeit?
Viele Grüße
Ben
-
Rala
Niko, vielen Dank! Mich hat an dem Schluss auch noch etwas gestört, ich wusste nur nicht genau, was. Werde über deinen Vorschlag nachdenken.
ferdi, danke auch für deine Einschätzung!
Fux, mit der Zeit ist in dem Fall die potenzielle Lebenszeit gemeint, die in jedem Menschen steckt, und die ich mir eben in einem Säugling als noch vollständig vorhanden dachte, und sich dann im Laufe des Lebens langsam abspulend. Was die "Zeitlupe" angeht, war ich mir erst auch nicht sicher, ob ich das lassen kann, fand dann jedoch nicht wirklich einen Grund der dagegen gesprochen hätte.
Liebe Grüße,
Rala
ferdi, danke auch für deine Einschätzung!
Fux, mit der Zeit ist in dem Fall die potenzielle Lebenszeit gemeint, die in jedem Menschen steckt, und die ich mir eben in einem Säugling als noch vollständig vorhanden dachte, und sich dann im Laufe des Lebens langsam abspulend. Was die "Zeitlupe" angeht, war ich mir erst auch nicht sicher, ob ich das lassen kann, fand dann jedoch nicht wirklich einen Grund der dagegen gesprochen hätte.
Liebe Grüße,
Rala
-
Max
Liebe Rala,
das ist ein Text, der mich sehr berührt, weil er widerzuspiegeln scheint, was ich denke.
Dazu kommen Bilder von lebhaft, wie
bis sehr lyrisch, zB
Das Spulenbild ist das einzige, was ich auch von anderswo kenne ...
Ein sher starker Text, den ich wohl noch häufiger lesen werde - gerne!
Liebe Grüße
Max
das ist ein Text, der mich sehr berührt, weil er widerzuspiegeln scheint, was ich denke.
Dazu kommen Bilder von lebhaft, wie
Als wir noch Zeit waren
fein aufgerollt und in Frottee gewickelt
bis sehr lyrisch, zB
ahnte niemand die Unebenheiten
und die Farben der Tage
Das Spulenbild ist das einzige, was ich auch von anderswo kenne ...
Ein sher starker Text, den ich wohl noch häufiger lesen werde - gerne!
Liebe Grüße
Max
Liebe Rala,
nach so langer Zeit, endlich mal wieder ein Text von dir - du bist ja immer irgendwie da, aber man kann dich so selten lesen, warum eigentlich?
Jedenfalls finde ich den Text ganz seltsam berührend. Und seine Entwicklung völlig stimmig, analog zu dem, was du beschreibst: nämlich, wie sich die Wahrnehmung, das Fühlen, Empfinden ändert mit der Zeit. Und diese Entwicklung so zu beschreiben, wie du es tust (zunächst fühlt es sich nicht nach Faden an, irgendwann kommt der Spulengedanken auf, am Schluss dünnt sich sogar der Faden), das finde ich einfach treffend beschrieben. Der Text knickt/winkelt dabei immer wieder, wie diese Treppenmännchen, sich immer wieder drehen, beim herabsteigen, ohne zu zerfallen, was ich sehr kunstfertig finde.
Die Bilder mag ich in ihrer Abwechslung, weil dadurch ganz viele Menschen vorstellbar sind, die das ich und du sind, und in ihrer Lust/Freude/Sinnlichkeit (Frottee/Bomben) und die Perspektive (ich und du sind zwei und sind alle) und das hinzugenommene "man" (es geschieht mit einem, einer macht es und doch sind sie es) mag ich auch als Beschreibungszwischen.
Das Ende eines solchen Textes zu setzen ist schwierig, denn es geht ja noch weiter und im Grunde setzt du an die Stelle von etwas Unbekannten eine Vermutung, die mir zu entschieden klingt ("der Faden dünnt aus"), wodurch er für mich etwas wie eine Leerstelle klingt, die versucht wurde zu schließen - aber muss der Text so ein Ende haben? (verstärkt wird dieser Eindruck durch die Abruptheit des Umschwungs: das "negative" kommt sehr deutlich und der Fadenbezug ist sprachlich viel expliziter als vorher). Ich könnte mir den Text viel länger vorstellen und den Bezug zum Ausdünnen entweder in den Titel gezogen oder als "Refrain" oder so ähnlich.
Der Text ist in mich hineingegangen,
liebe Grüße,
Lisa
nach so langer Zeit, endlich mal wieder ein Text von dir - du bist ja immer irgendwie da, aber man kann dich so selten lesen, warum eigentlich?
Jedenfalls finde ich den Text ganz seltsam berührend. Und seine Entwicklung völlig stimmig, analog zu dem, was du beschreibst: nämlich, wie sich die Wahrnehmung, das Fühlen, Empfinden ändert mit der Zeit. Und diese Entwicklung so zu beschreiben, wie du es tust (zunächst fühlt es sich nicht nach Faden an, irgendwann kommt der Spulengedanken auf, am Schluss dünnt sich sogar der Faden), das finde ich einfach treffend beschrieben. Der Text knickt/winkelt dabei immer wieder, wie diese Treppenmännchen, sich immer wieder drehen, beim herabsteigen, ohne zu zerfallen, was ich sehr kunstfertig finde.
Die Bilder mag ich in ihrer Abwechslung, weil dadurch ganz viele Menschen vorstellbar sind, die das ich und du sind, und in ihrer Lust/Freude/Sinnlichkeit (Frottee/Bomben) und die Perspektive (ich und du sind zwei und sind alle) und das hinzugenommene "man" (es geschieht mit einem, einer macht es und doch sind sie es) mag ich auch als Beschreibungszwischen.
Das Ende eines solchen Textes zu setzen ist schwierig, denn es geht ja noch weiter und im Grunde setzt du an die Stelle von etwas Unbekannten eine Vermutung, die mir zu entschieden klingt ("der Faden dünnt aus"), wodurch er für mich etwas wie eine Leerstelle klingt, die versucht wurde zu schließen - aber muss der Text so ein Ende haben? (verstärkt wird dieser Eindruck durch die Abruptheit des Umschwungs: das "negative" kommt sehr deutlich und der Fadenbezug ist sprachlich viel expliziter als vorher). Ich könnte mir den Text viel länger vorstellen und den Bezug zum Ausdünnen entweder in den Titel gezogen oder als "Refrain" oder so ähnlich.
Der Text ist in mich hineingegangen,
liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
-
Lydie
Hallo!
Mir gefällt der Text auch, gerade in dieser Mischung aus sommerlicher Sinnenhaftigkeit, Sommerbild (die Babies im Frotteehandtuch am Strand) und etwas ganz Abgründigem in dieser vordergründigen Idylle. Das mit dem Bild der Bombe und der Explosion, des unglaublich Empfindlichen und Reaktiven und auch des Unvermeidlichen und dann wieder Unvorhersehbaren gefällt mir sehr. Ebenso der ausdünnende Faden. Perfekt. Ich würde, glaube ich, nichts ändern.
Liebe Grüße,
Lydie
Mir gefällt der Text auch, gerade in dieser Mischung aus sommerlicher Sinnenhaftigkeit, Sommerbild (die Babies im Frotteehandtuch am Strand) und etwas ganz Abgründigem in dieser vordergründigen Idylle. Das mit dem Bild der Bombe und der Explosion, des unglaublich Empfindlichen und Reaktiven und auch des Unvermeidlichen und dann wieder Unvorhersehbaren gefällt mir sehr. Ebenso der ausdünnende Faden. Perfekt. Ich würde, glaube ich, nichts ändern.
Liebe Grüße,
Lydie
Liebe Rala,
das ist dir fein gelungen! Nichts bleibt, wie es ist, nichts lässt sich festhalten, auch wenn wir noch so sehr am Faden ziehen, damit er nicht geschluckt wird von der Zeit.
Kein Wort würd ich dran ändern.
Liebe Grüße
ELsa
das ist dir fein gelungen! Nichts bleibt, wie es ist, nichts lässt sich festhalten, auch wenn wir noch so sehr am Faden ziehen, damit er nicht geschluckt wird von der Zeit.
Kein Wort würd ich dran ändern.
Liebe Grüße
ELsa
Schreiben ist atmen
-
Trixie
Hallo Rala,
das find ich auch ganz stark, vor allem sehe ich doch irgendwo einen "roten Faden", haha, nämlich schon bei dem Wort Entwicklung, da denke ich an einen Film, einen fast Schwarz-Weiß-Film auf Diaprojektor an der Leinwand, da sind auch immer so dünne Fäden, die sich durch das Bild ziehen, man kann es auch wirklich im Sinne von roter Faden lesen, der beste Freund/beste Freundin, der sich konsequent durch eine bestimmte Zeitspanne zieht, aber igendwann sieht man sich seltener, die Haare werden auch dünner mit der Zeit und dem Alter, all das ist für mich dieser "Faden dünnt aus", dann sieht man da auf dem Film die Farben nicht so richtig, und dass das "wir" auf diesem Film festgehalten ist, der Film, die Filmspule, in Frottee gewickelt, damit er nicht kaputt geht und das Wir, damals, als es noch tatsächlich Zeit war und nicht nur Film. Ich denke dabei an Sandkastenfreunde, wie das eben irgendwann auseinander geht und nur die Erinnerung bleibt, weil es gar nicht anders kommen kann, was irgendwie traurig ist.
So lese ich das, seltsamerweise, und dachte, das würden alle anderen auch so lesen, ups!
Jedenfalls ist das ein toller doppelsinniger, bildstarker, konsequenter Text, bei dem es sehr explizit um Entwicklung geht, wie der Titel sagt, und den würde ich auch so lassen, obwohol er jetzt vielleicht nicht unbedingt so neugierig macht, aber er passt einfach!!
Einzig bei
"Sandkastengrab und Schneckenrennen
Schneeküsse und Seifenblasen"
ist mir das irgendwie zu viel, meinetwegen können die Schneckenrennen und Seifenblasen wegfallen, das Sandkastengrab und die Schneeküsse sind viel besonderer und individueller, finde ich.
Insgesamt wirklich ein nostalgischer Seufz-Gedicht, das ich auch noch in Erinnerung behalten werden!
Liebe Grüße
die Trix
das find ich auch ganz stark, vor allem sehe ich doch irgendwo einen "roten Faden", haha, nämlich schon bei dem Wort Entwicklung, da denke ich an einen Film, einen fast Schwarz-Weiß-Film auf Diaprojektor an der Leinwand, da sind auch immer so dünne Fäden, die sich durch das Bild ziehen, man kann es auch wirklich im Sinne von roter Faden lesen, der beste Freund/beste Freundin, der sich konsequent durch eine bestimmte Zeitspanne zieht, aber igendwann sieht man sich seltener, die Haare werden auch dünner mit der Zeit und dem Alter, all das ist für mich dieser "Faden dünnt aus", dann sieht man da auf dem Film die Farben nicht so richtig, und dass das "wir" auf diesem Film festgehalten ist, der Film, die Filmspule, in Frottee gewickelt, damit er nicht kaputt geht und das Wir, damals, als es noch tatsächlich Zeit war und nicht nur Film. Ich denke dabei an Sandkastenfreunde, wie das eben irgendwann auseinander geht und nur die Erinnerung bleibt, weil es gar nicht anders kommen kann, was irgendwie traurig ist.
So lese ich das, seltsamerweise, und dachte, das würden alle anderen auch so lesen, ups!
Jedenfalls ist das ein toller doppelsinniger, bildstarker, konsequenter Text, bei dem es sehr explizit um Entwicklung geht, wie der Titel sagt, und den würde ich auch so lassen, obwohol er jetzt vielleicht nicht unbedingt so neugierig macht, aber er passt einfach!!
Einzig bei
"Sandkastengrab und Schneckenrennen
Schneeküsse und Seifenblasen"
ist mir das irgendwie zu viel, meinetwegen können die Schneckenrennen und Seifenblasen wegfallen, das Sandkastengrab und die Schneeküsse sind viel besonderer und individueller, finde ich.
Insgesamt wirklich ein nostalgischer Seufz-Gedicht, das ich auch noch in Erinnerung behalten werden!
Liebe Grüße
die Trix
-
Rala
Hallo alle,
vielen lieben Dank fürs Lesen und für eure Gedanken!
Ich werd mir das alles noch mal in Ruhe durch den Kopf gehenlassen, was ihr so gesagt habt, und überlegen, ob ich noch was ändere (wenn, dann aber höchstens Kleinigkeiten).
(Lisa, ich hatte einfach wenig Zeit und nicht ausreichend Energie, um wirklich guet Sachenzu schreiben, aber das hat sich ja jetzt zum Glück geändert, ich hoffe, dass es so bleibt und es in nächster Zeit wieder mehr von mir zu lesen gibt.)
Liebe Grüße,
Rala
vielen lieben Dank fürs Lesen und für eure Gedanken!
Ich werd mir das alles noch mal in Ruhe durch den Kopf gehenlassen, was ihr so gesagt habt, und überlegen, ob ich noch was ändere (wenn, dann aber höchstens Kleinigkeiten).
(Lisa, ich hatte einfach wenig Zeit und nicht ausreichend Energie, um wirklich guet Sachenzu schreiben, aber das hat sich ja jetzt zum Glück geändert, ich hoffe, dass es so bleibt und es in nächster Zeit wieder mehr von mir zu lesen gibt.)
Liebe Grüße,
Rala
Hallo Rala,
hier bin ich auch schon oft vorbeigekommen. Ein starkes Gedicht, das sein Bild wirklich durch die Zeilen trägt und aufgeht. Ich würde vielleicht rein klanglich hier und da ein wenig kürzen, aber das ist sicher Geschmackssache.
An der Zeitlupe habe ich überlegt. Ich glaube sie liest sich mir zu schnell? Also sie bräuchte dann vielleicht eine andere luftigere Setzung, um für mich stimmig wirken zu können.
Was mir das Ganze ein wenig verleidet, ist die Betonung am Ende auf dem "aus". Ich finde diese "Pointe" hat das Gedicht nicht nötig. .-) Die Zeilenumbrüche stehen für mich auch eher gegen das Gefühl des Ausdünnens, das wäre eher gegeben, wenn du die Zeile in die Länge ziehst?

Liebe Grüße
Flora
hier bin ich auch schon oft vorbeigekommen. Ein starkes Gedicht, das sein Bild wirklich durch die Zeilen trägt und aufgeht. Ich würde vielleicht rein klanglich hier und da ein wenig kürzen, aber das ist sicher Geschmackssache.
An der Zeitlupe habe ich überlegt. Ich glaube sie liest sich mir zu schnell? Also sie bräuchte dann vielleicht eine andere luftigere Setzung, um für mich stimmig wirken zu können.
Was mir das Ganze ein wenig verleidet, ist die Betonung am Ende auf dem "aus". Ich finde diese "Pointe" hat das Gedicht nicht nötig. .-) Die Zeilenumbrüche stehen für mich auch eher gegen das Gefühl des Ausdünnens, das wäre eher gegeben, wenn du die Zeile in die Länge ziehst?
*juhuu* das hoffe ich auch.ich hoffe, dass es so bleibt und es in nächster Zeit wieder mehr von mir zu lesen gibt.)

Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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