als augen mich
umgaben, die
keiner sprache mächtig,
als blut ich
zwischen zähnen zog,
als abSichten mich
gängelten, schrie
der spiegel
unerhört.
so musst ich blut
an meinen fingern finden,
damit die seele ruh‘
empfinden, damit sie dunkel
überwinden wollt.
spiegelei
Hola noel,
das ist für mich ein sehr starkes Gedicht der Selbstbefreiung, der brutalen Selbstbefreiung, da es anders nicht mehr geht.
Das Bild dazu finde ich sehr eindringlich und passend!
Was mich hier fasziniert, ist der Kontrast zwischen dem verspielt klingenden Titel und dass man das "unerhört" auf zweierlei Weise lesen kann und muss.
Saludos
Mucki
das ist für mich ein sehr starkes Gedicht der Selbstbefreiung, der brutalen Selbstbefreiung, da es anders nicht mehr geht.
Das Bild dazu finde ich sehr eindringlich und passend!
--> klasse!noel hat geschrieben:als blut ich
zwischen zähnen zog,
Was mich hier fasziniert, ist der Kontrast zwischen dem verspielt klingenden Titel und dass man das "unerhört" auf zweierlei Weise lesen kann und muss.
Saludos
Mucki
Liebe noel,
für sich genommen, finde ich das Wort "Spiegelei" richtig schön - gerade diese Verkleinerungs- Verniedlichungsform im Kontrast zum Blutigen mag ich, denn die meisten *eien sind mörderisch untief. Allerdings kann ich mich nicht davon befreien immer Spiegel-ei zu lesen, was natürlich doof ist.
Die Text-Bildkombination finde ich schon spannend, aber die Bildebene antwortet dem Text etwas zu direkt für meinen Geschmack (die rote Farbe, Finger direkt abgebildet). Außerdem könnte ich mir (das habe ich übrigens bei noch keinem deiner Texte gedacht) den text auch etwas breiter gesetzt vorstellen, dafür lässt das Grafikformat weniger Platz.
Auf der anderen Seite, finde ich in diesem Text deine visuellen Gestaltungen der Worte wieder besonders passend.
Du siehst: gemischte Gefühle
liebe Grüße,
Lisa
für sich genommen, finde ich das Wort "Spiegelei" richtig schön - gerade diese Verkleinerungs- Verniedlichungsform im Kontrast zum Blutigen mag ich, denn die meisten *eien sind mörderisch untief. Allerdings kann ich mich nicht davon befreien immer Spiegel-ei zu lesen, was natürlich doof ist.
Die Text-Bildkombination finde ich schon spannend, aber die Bildebene antwortet dem Text etwas zu direkt für meinen Geschmack (die rote Farbe, Finger direkt abgebildet). Außerdem könnte ich mir (das habe ich übrigens bei noch keinem deiner Texte gedacht) den text auch etwas breiter gesetzt vorstellen, dafür lässt das Grafikformat weniger Platz.
Auf der anderen Seite, finde ich in diesem Text deine visuellen Gestaltungen der Worte wieder besonders passend.
Du siehst: gemischte Gefühle

liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
@ mucki :Ö)
nun, die zeilenbrüche hatten
mit der grafik erst einmal
nichts zutun.
aber sie lassen sich nicht wirklich
verändern, über
_brücken
vielLeicht zeigst du die zeilen
_brüche die dir obsolet sind(?)
nun, die zeilenbrüche hatten
mit der grafik erst einmal
nichts zutun.
aber sie lassen sich nicht wirklich
verändern, über
_brücken
vielLeicht zeigst du die zeilen
_brüche die dir obsolet sind(?)
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Für mich geht hier der Titel nach hinten los, weil ich an das Spiegelei in der Pfanne denken musste und ein Gedicht darüber spannend fand.
Mir ist der Titel deshalb zu spielerisch für den Text, den ich von Mucki gut charakterisiert finde.
Liebe Grüße
leonie
Mir ist der Titel deshalb zu spielerisch für den Text, den ich von Mucki gut charakterisiert finde.
Liebe Grüße
leonie
Max hat geschrieben:Das viele Blut aber, macht mich meschugge und ich kann mich kaum auf einen Inhalt konzentrieren.
ich fand es deshalb gut, dass noel hier zuerst den Text allein eingestellt hat und darunter erst das Bild mit Text.
So konnte man sich, auch wenn man das Blut zwar schon sah, doch erst mal auf den Text konzentrieren.
Saludos
Mucki
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