liebesdrohung
mit
heißen küssen
werd
ich
dich
bestürmen
erdrücken
dass du
stehst
zur wand
mit
deinem rücken
den ich
dir
später
beim liebesspiel
zerkratze
die
feste klammer
meiner
beine
schicke ich
um
deinen leib
so
schaukeln
wir
erst sanft
dann schnell
später
kommt der kahn
ins schlingern
geschrei
und
atemstöße
still
schlaff
schwarz
heute abend geht es weiter…
liebesdrohung
Hallo Marion,
den Titel finde ich ja total witzig. *g*
Auch der Text ist nicht ohne, hui, obgleich man ihn sicherlich noch steigern könnte.
Ich stelle mir eine Art geflüsterten Sex am Telefon vor (also nicht dieser "kommerzielle Telefonsex", bei dem ältere Damen dabei häkeln und ihren Text abspulen *kicher*, sondern schon ein privates Telefonat).
Jedes Wort gaaanz langsam gesprochen. Deshalb finde ich auch deine Setzung genau richtig. Das Einzige, was mich stört, sozusagen ein bisschen abtörnt *lach*, ist der teilweise Reim darin.
Saludos
Gabriella
den Titel finde ich ja total witzig. *g*
Auch der Text ist nicht ohne, hui, obgleich man ihn sicherlich noch steigern könnte.
Ich stelle mir eine Art geflüsterten Sex am Telefon vor (also nicht dieser "kommerzielle Telefonsex", bei dem ältere Damen dabei häkeln und ihren Text abspulen *kicher*, sondern schon ein privates Telefonat).
Jedes Wort gaaanz langsam gesprochen. Deshalb finde ich auch deine Setzung genau richtig. Das Einzige, was mich stört, sozusagen ein bisschen abtörnt *lach*, ist der teilweise Reim darin.
Saludos
Gabriella
-
immekeppel
ach gabriella,
recht hast du - erdrücken und rücken, fehlt ja bloß noch ficken....
oh mann, was man als klimakterielle alte an einem heißen tag im büro doch für fantasien hat - und jetzt sitz ich mit ihm ja doch bloß wieder vor dem fernseher und das einzige, was unsere leiber zerkratzen wird, sind morgen die sträucher, die es zu entfernen gilt *g*
recht hast du - erdrücken und rücken, fehlt ja bloß noch ficken....
oh mann, was man als klimakterielle alte an einem heißen tag im büro doch für fantasien hat - und jetzt sitz ich mit ihm ja doch bloß wieder vor dem fernseher und das einzige, was unsere leiber zerkratzen wird, sind morgen die sträucher, die es zu entfernen gilt *g*
-
Max
Liebe Marion,
als Melodie gefällt mir das ja durchaus. Wobei ich das Gedicht thematisch sicher irgendwo in der Liebeslyrik verankert hätte.
Was mir ein wenig fehlt, sind Ober- und Untertöne. Die Sätze bedeuten genau das, was Du schreibst, nicht mehr und nicht weniger und das ist mir für Lyrik ein bisserl wenig Freiraum.
Liebe Grüße
Max, den heute ein gewitter abgekühlt hat
als Melodie gefällt mir das ja durchaus. Wobei ich das Gedicht thematisch sicher irgendwo in der Liebeslyrik verankert hätte.
Was mir ein wenig fehlt, sind Ober- und Untertöne. Die Sätze bedeuten genau das, was Du schreibst, nicht mehr und nicht weniger und das ist mir für Lyrik ein bisserl wenig Freiraum.
Liebe Grüße
Max, den heute ein gewitter abgekühlt hat
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immekeppel
lieber max - eine drohung lässt einem sicher wenig freiraum für interpretation, sonst geht einem wie der bankiersgattin, 's kann tödlich enden...
und wenn du dich vielleicht sogar statt ge- ein wenig erdrückt fühlst, dann bin ich mit meiner absoluten direktheit aller vorgeblicher lyrik zum trotz absolut prosaisch *g*
und verlangst du in deinem motto - durch den mund von woody allen - nicht selbst nach einer konkreten ansage? ;)
nix für ungut, ich üb ja noch...
lg
marion
und wenn du dich vielleicht sogar statt ge- ein wenig erdrückt fühlst, dann bin ich mit meiner absoluten direktheit aller vorgeblicher lyrik zum trotz absolut prosaisch *g*
und verlangst du in deinem motto - durch den mund von woody allen - nicht selbst nach einer konkreten ansage? ;)
nix für ungut, ich üb ja noch...
lg
marion
ich mags PUNKT
die reime sind wenige & die stören mich keineswegs
würde es gerne hören
gelesen
die reime sind wenige & die stören mich keineswegs
würde es gerne hören
gelesen
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Liebe Marion,
mir geht es ähnlich wie Max, ich verstehe allerdings deinen Einwand, dass der Text die drohung auch transportieren sollte - ich denke, was solch ein Text der Idee nach schaffen muss, ist: eine reizvolle Bedrohung zu erzeugen: also sowohl als auch zu sein, Aversion und Anziehung zu erzeugen. Und dieser angesprochene Reiz müsste da wohl auf der Sprachebene angesiedelt sein (sinnliche Sprache, neue etc. Sprache, was auch immer). Und das fehlt mir hier noch etwas. Ich habe allerdings wie noel gedacht, dass ich es auch gern hören würde. Noel, magst du es nicht einlesen? Du hast ja wohl DIE Stimme für solch einen Text, wenn ich an einige Lesungen von dir denke.
liebe Grüße,
Lisa
mir geht es ähnlich wie Max, ich verstehe allerdings deinen Einwand, dass der Text die drohung auch transportieren sollte - ich denke, was solch ein Text der Idee nach schaffen muss, ist: eine reizvolle Bedrohung zu erzeugen: also sowohl als auch zu sein, Aversion und Anziehung zu erzeugen. Und dieser angesprochene Reiz müsste da wohl auf der Sprachebene angesiedelt sein (sinnliche Sprache, neue etc. Sprache, was auch immer). Und das fehlt mir hier noch etwas. Ich habe allerdings wie noel gedacht, dass ich es auch gern hören würde. Noel, magst du es nicht einlesen? Du hast ja wohl DIE Stimme für solch einen Text, wenn ich an einige Lesungen von dir denke.
liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
-
immekeppel
liebe noel und lisa,
danke, man kann ja hier auch tondateien einstellen, vielleicht sollte ich tatsächlich mal meine zahnprotese leimen und mich ans mikro setzen und vielleicht ist es ja auch ein frauengedicht *g*
und was die stimme angeht - mein leider bereits verstorbener chef mal über einen beitrag von mir: ach, inhaltlich macht es jetzt nicht viel her, aber ihre stimme eignet sich ja durchaus für noch telefonsex...
danke, man kann ja hier auch tondateien einstellen, vielleicht sollte ich tatsächlich mal meine zahnprotese leimen und mich ans mikro setzen und vielleicht ist es ja auch ein frauengedicht *g*
und was die stimme angeht - mein leider bereits verstorbener chef mal über einen beitrag von mir: ach, inhaltlich macht es jetzt nicht viel her, aber ihre stimme eignet sich ja durchaus für noch telefonsex...
Hallo, Immekeppel,
Du hast völlig recht, diesen Text nicht in den "Pfauengarten" zu setzen, denn mit Liebe hat er nur physiologisch was zu tun. Er ist nah an der Schilderung weiblicher Masturbation mit Hilfe eines Mannes, der gut auch durch eine Gummipuppe ersetzt sein könnte. Von den Spannungen, Ungewissheiten, Krisen und Triumphen der Liebe ist nichts darin.
Gruß
Quoth
Du hast völlig recht, diesen Text nicht in den "Pfauengarten" zu setzen, denn mit Liebe hat er nur physiologisch was zu tun. Er ist nah an der Schilderung weiblicher Masturbation mit Hilfe eines Mannes, der gut auch durch eine Gummipuppe ersetzt sein könnte. Von den Spannungen, Ungewissheiten, Krisen und Triumphen der Liebe ist nichts darin.
Gruß
Quoth
Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.
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