Lieber Niko,
ja, das mich dem Einrücken ist natürlich so eine Sache. Aber hier ist eigentlich nicht überdurchschnittlich viel eingerückt, sondern eher einiges vorgerückt. Ich weiß, optisch ist das nicht so der Unterschied, aber ich dachte, dass würde man schon so verstehen, wenn man betrachtet, dass ja relativ als eingerückt erscheint. Das würde für mich auch keinen Sinn machen, das viele Einrücken. Das Vorrücken bestimmter Worte jedoch schon...vielleicht ein Anstoß?
Mit deiner Version kann ich natürlich so oder so nicht mitgehen. Es ist ja auch kein Einzelgedicht, sondern steht in einer Reihe "an den, mit dem ich im Gras...", in der der Einrück-Vorrück-Nachrück-Stil relativ ähnlich ist. Also, jedenfalls, da ich sonst nicht mit optischen Rückverfahren und Kursivsetzen und so arbeite...naja.
eine generelle frage hab ich noch: warum setzt du alle titel in klammern?
ich setze nicht alle Titel in Klammern, sondern nur solche, die eben gar keine Titel sind, weil sie zu einer Reihe mit Titel gehören. Eingeklammert ist immer die erste Zeile, oder die erse "Sinn-Zeile"...jedenfalls die, die das Gedicht eindeutig kennzeichnet. Es passiert ja schonmal, dass ich Gedichte mit ähnlichen oder gleichen Worten anfange, auch in Reihen...
Also, keine Titel, sondern erste Zeilen...weil man hier ja irgendwas schreiben muss in den Betreff, oder? Es ist auch leserfreundlicher, als wenn man I, II, III usw schreibt, wie es in meinen Dokumenten steht...
Herzlichst
Zafar