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ich lasse mich
Verfasst: 28.05.2010, 21:21
von Niko
ich lasse mich
lauter helle tücher
eine handvoll ungeborener momente
der tag legt sich
schon vor dem mittag
in den rinnstein
hinter dem espigen pappelzittern
am nachmittag dann
schwinden die gedanken
an zeremonien und broterwerb
ich lasse mich
auf der strecke
doch der abend ein tropfender hahn
seine stille regelmäßigkeit ermüdet
schlafzimmergardinen wie wasser
so weich zur nacht ein helles dunkel
mein anderer leib mein anderes herz
auferstehung von dem leben
das täglich sich im sande verläuft
ich atme in bunten flüssen
getränkte momente und namen
und liebe mein delphinherz
.
Verfasst: 30.05.2010, 12:42
von DonKju
Hallo Niko,
so ganz spontan:
"...
es ist wunderschön delphin zu sein
sorgen kennt man bei uns nicht
morgens baden wir im sonnenschein
und des nachts im sternenlicht
..."
(Die Delphine - Tabaluga oder die Reise zur Vernunft - Peter Maffay)
auch wenn Dein Text natürlich melancholische Aspekte hat, die Sehnsucht ist eben spürbar ...
MlG DonKju
Verfasst: 07.06.2010, 22:10
von Niko
hallo donkju!
es freut mich, dass du sehnsucht herausspürst. naja......mag sein, dass die delfine nicht ganz schmalzfrei sind, aber mir gefiel das wort delfinherz und was ich damit verbinde.
danke für dein kommentieren!
liebe grüße: Niko