Des ruhelosen Dichters Nachtgedanken
Verfasst: 23.03.2010, 17:12
Des ruhelosen Dichters Nachtgedanken
Wohl schrieb ich im Laufe der Jahre manch’ Buch,
gab stolz jedes einzelne Skript aus den Händen.
Nun wird, was der Nachwelt gedacht, mir zum Fluch
durch Post vom Verlag und das Wort Remittenden.
So bitt’ ich dich, Herr, jetzt um zweierlei nur:
Gib Schlaf und erspare mir Makulatur.
Wohl schrieb ich im Laufe der Jahre manch’ Buch,
gab stolz jedes einzelne Skript aus den Händen.
Nun wird, was der Nachwelt gedacht, mir zum Fluch
durch Post vom Verlag und das Wort Remittenden.
So bitt’ ich dich, Herr, jetzt um zweierlei nur:
Gib Schlaf und erspare mir Makulatur.
Wenn ich's wegließe, müsste ich ein neues, einsilbiges Wort in die Zeile reinnehmen, sonst stimmt doch der Rhythmus nicht mehr. 
Egal, lass einfach alles so - es ist ja nicht so, dass die Zeile keine Wirkung hätte.
, und um dieser Qual zu entfleuchen, folge ich erst einmal deinem Schlusstipp.