Ich bin nicht sicher, dass du das ändern solltest, oder kannst. So wie es ist, ist es in seiner Art perfekt. Nur diese beim zweiten Lesen durchscheinende Opposition zwischen denen, die fehl gehen und dem lyrIch, das natürlich nur findet, nicht sucht ..ist mir aufgefallen.
merci beaucoup,
renee lomris,
für den traum-kommentar und das "verstehen" und "mitgehen"!
ja. der text bezieht "nur" eine position im ganzen gefüge des themas. er verlangt in gewisser weise nach einer gegendarstellung oder ergänzung, die ich - wie du auch ganz richtig anmerkst - im text aussparen möchte. das "ausgewogene" ganze, das allen gerecht wird, fände ich hier gradezu allgemein-platz-mäßig und nichts neues.
ich kreise gerne um diese themen. werde also sicher auch einen text zur "gegenseite" machen. man ist ja selbst nie nur auf der "einen seite" daheim. das leben und die begegnungen darin bugsieren einen ohnehin von ganz allein auf die jeweilige seite. jedesmal aufs neue.
die gefühlte "defensive" mag "unangenehm berühren - zumindest den aufmerksamen leser, der sich nicht gleich abwendet von solchem oberflächlich betrachtet "einseitigem gejammer", weil es angenehmer wäre, sich mit dem runden bild eines ganzen zu befassen. allerdings. diese auseinandersetzung, auf die du dich so schön eingelassen hast, ist hier das ziel. schön, dass du mitgegangen bist und "großen spaß" daran hattest, dich zu befassen. dafür ein herzliches danke.
bise a toi aussi (lol. ich hoffe, mein eingerostetes schulfranzösisch von vor ewigkeiten hat hier halbwegs erträgliches fabriziert... ).
und ja: ich mag erich fried auch :)
keinsilbig