[Nun doch ein ...] (Vordem : [Nur beinahe ein ...])

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
DonKju

Beitragvon DonKju » 11.02.2010, 18:00

[beitrag vom autor gelöscht]
Zuletzt geändert von DonKju am 11.07.2015, 11:13, insgesamt 2-mal geändert.

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noel
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Beitragvon noel » 12.02.2010, 17:07

passt zum lied
zum klang
doch ist es
sooooooooooooooooo kurz
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).

Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel

Mucki
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Beitragvon Mucki » 12.02.2010, 17:53

Hallo Hannes,

ja, ist mir auch zu kurz. Wie wäre eine Mittelzeile im Sinne von:

verführen die Gemüter

oder

erhitzen die Gemüter

oder

erregen die Gemüter

oder

beflügeln die Gemüter

(statt "Gemüter" vielleicht auch "Betrachter")


etwas in der Art halt

Saludos
Mucki

DonKju

Beitragvon DonKju » 12.02.2010, 18:48

Hallo noel, Hallo Gabriella,

zunächst einmal Danke für Eure Rückmeldungen; Nun, ich bin meist besser in kurzen Texten als in längeren. Hier habe ich es vielleicht ein wenig übertrieben. Daher habe ich auch, die Anregungen von Gabriella aufgreifend, jetzt eine Mittelzeile ergänzt. Die Idee mit dem "verführen" gefällt mir da am besten, nur weder "Gemüter" noch "Betrachter" wollen mir so recht passen, da habe ich es mal mit den "Melodien" versucht. Natürlich wäre es interessant zu erfahren, ob das dem Text auch gut tut ...

Und liebe Grüße an die Damen vom Hannes

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noel
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Beitragvon noel » 12.02.2010, 19:08

gefällt mir
das nicht die melodien verführen
sondern die mekodien verführt werden
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).

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Mucki
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Beitragvon Mucki » 12.02.2010, 19:22

Jep, gefällt mir gut so, Hannes!

Saludos
Mucki

Max

Beitragvon Max » 12.02.2010, 21:18

Hallo Hannes,

ich könnte mir auch gut als Mittelstück eines Textes vorstellen ... das Stück ist ja auch ein wenig länger ;-)

Liebe Grüße
Max

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 12.02.2010, 22:11

Lieber Hannes,

ich finde, der Text in diesem Sprach- und Kulturraum schafft es nicht, etwas zu evozieren - ich glaube, er kann es auch gar nicht (außer irgendeinem diffusem Orientromantikklischee), weil er nicht genug anbietet - zum einen einfach, weil er wirklich wenig Ausgangsbasis bietet und zum anderen, weil er sich ja nun mal in erster Linie an Leser richtet, die gerade nicht unmittelbar oriental denken/fühlen können - hier müsste der Text aus "didaktischen" (will ich fast sagen) Gründen auch voller sein, finde ich.
Ich muss allerdings sagen, dass ich das Lied, auf das sich der Text bezieht, auch popig-klischeehaft finde - es ist also die Frage, ob ein Text, der sich seine Perspektive mithilfe dieses Liedes erschafft, überhaupt das kann, was ich beanspruche.

liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

DonKju

Beitragvon DonKju » 13.02.2010, 12:53

Also einfach hübsch der Reihe nach ...

@noel
merci für ein Vexierspiel, daß ich zuerst nicht so klar vor Augen hatte ...

@Gabriella
Kurz & knapp : muchas gracias

@Max
Ja - er könnte, aber ich bin halt mehr der Kurzstrecke verhaftet ...

@Lisa, liebe
es ist schade, dass weder das Lied, dessen Kernstück übrigens eine traditionelle Sufimelodie ist, noch dieser Text offenbar bei Dir mehr zu evozieren vermag - also will Salome nun mein Haupt ?! Und ich gebe auch zu, daß er nichts auswalzt, sondern nur anreißt - und dann, oh Schreck, vom Leser verlangt, er möge ihn gleich einem Stein in die Tiefe seiner eigenen Gedanken werfen - natürlich mit dem Risiko, daß nicht mehr zurückkommt als ein paar flüchtige, schnell wieder verschwindende Kreise ... Und was die Aussage "... das kann, was ich beanspruche" betrifft, wirft das die ewig alte oder neue Frage auf: Schreibt ein Autor, um irgendwelchen Ansprüchen seitens der Leserschaft gerecht zu werden ?

Wie immer "Danke an alle für die Rückmeldungen" und liebe Grüße vom Hannes


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