herrgottsbscheißerle
Verfasst: 11.11.2009, 09:10
herrgottsbscheißerle
manchmal
zwischen all dem
sorgfältig ausgewellten
schmunzeln wir
über uns
manchmal
zwischen all dem
sorgfältig ausgewellten
schmunzeln wir
über uns

.gif)
. Das kann jetzt wieder ein Wahn sein, den keiner teilt, aber ich wollte zumindest erwähnen, dass mir ein anderes Wort an der Stelle lieber wäre, dann ginge der Text ganz für mich auf. Die Suche ist natürlich schwierig, aber zur Not würde ich tatsächlich lächeln vorziehen.
)
also „Schmunzeln“ ist mir noch nie verdächtig gewesen, auch Weihnachtsmänner nicht, oder gar Gutmütiges. Ich empfinde es eher als liebevoll, umgangssprachlich, vertraut und ein bisschen neckend, was dann für mich gut zum Titel passt. Außerdem gefällt es mir hier auch sprachklanglich. (Ich benutze das Wort auch öfter und eigentlich finde ich das immer ziemlich frei oder befreiend... :o)) Das Negativ wäre dann für mich eher „grinsen“. „Lächeln“ ist für mich etwas anderes, da fehlt mir eine Komponente. (edit: Vielleicht die, dass beim Schmunzeln meist noch eine Erkenntnis, oder Entdeckung mitheineinspielt.) Aber danke, dass du das geschrieben hast, weil ich auf den Gedanken ja gar nicht gekommen wäre. herrgottsbscheißerle
manchmal
zwischen all dem
sorgfältig ausgewellten
schmunzeln wir
über uns
Geht es euch Anderen auch so mit dem Schmunzeln?
Wenn ich also jetzt verstehe, dass die Maultaschen eine schwäbische List sind, um den Herrgott um die Fastenzeit zu betrügen, dass sich also der Gläubige klüger dünkt als der Herr, dann frag ich mich, was mir das sagen soll oder sagen kann. Bin ich schon soweit vom Epizentrum der Poesie entfernt, dass ich die universale Aussage nicht verstehen kann?
Das Problem mit schmunzeln ist, dass ich sofort ein "selbstgefällig" dazu setze, und damit ist das Schmunzeln, vermute ich jedenfalls, das Gegenteil von dem, was du ausdrücken willst.
Da kann ich leider wenig dazu sagen, da ich sein Lächeln nicht kenne. .-) Nicht, dass ich was dagegen hätte, wenn der Herrgott im Blickwinkel ist, aber hier muss man das denke ich nicht als religiösen Text lesen oder als Auseinandersetzung mit dem Glauben. Zumindest habe ich das nicht hineingelegt und ich weiß auch gar nicht, was er in der Hinsicht leisten könnte.Insgesamt stört mich das Peter Roseggersche Lächeln mit dem Herrgott im Blickwinkel.
Das freut mich für meine anderen Gedichte, danke!Andere Gedichte von dir haben mich mehr beeindruckt.
Das würde ich jetzt gar nicht als selbstgefällig (darunter verstehe ich eingebildet, eitel, selbstzufrieden, überheblich...) bezeichnen.Man kann, so denke ich, auch über sich selbstgefällig schmunzeln. In dem Sinne, dass man zwar amüsiert ist, wie m,an denn nun gestrickt ist, es einen aber nicht im geringsten hindern würde, dieselbe Tat wieder zu begehen- Hm, ist das gemeint?
.gif)
Man kann, so denke ich, auch über sich selbstgefällig schmunzeln. In dem Sinne, dass man zwar amüsiert ist, wie m,an denn nun gestrickt ist, es einen aber nicht im geringsten hindern würde, dieselbe Tat wieder zu begehen- Hm, ist das gemeint?