lisa

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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Thomas Milser
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Beitragvon Thomas Milser » 20.09.2010, 01:49

lisa

cafe carina, wien, im mai


zuerst
saß da dieses arschloch
der hocker mit der jacke
sei besetzt sagte er

und ich ging
woanders hin

dann kam sie
sagte drrrei neunzisch
und die nacht war
blass und samtbraun

berühre ihr kleines muttermal
über der oberlippe
atme ihren flaum
ahne ihre brust

schenke ihr
19 oder 21 weiße lilien
und knie nieder vor ihr
um mein geld vom boden aufzuheben

sie lacht mich an und aus
ich grinse blöd
und bestell
direkt noch eins

dann ist
der hocker mit dem arschloch
plötzlich frei
für mich

die band spielt
völligen mist zusammen

aber sie
sie lächelt
Menschheit, Du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu... (Charles Bukowski)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 23.09.2010, 16:48

Pjotr hat geschrieben:Wieso, die kausale Gedankenkette bleibt doch intakt, auch wenn sie in der Vergangenheitsform abgerollt wird.
Ich sehe aber keine Gedankenkette.
und ich ging woanders hin - Schilderung der Tatsache
(und ich dachte), dann geh ich halt woanders hin - Schilderung des Gedankens
(Ich suche übrigens noch die sechshundert Herbstgedichte, die ich gutgeheißen habe. ;-))
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Quoth
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Beitragvon Quoth » 23.09.2010, 21:30

Hallo, Tom,
Du verwirfst meinen Entwicklungsvorschlag mit den Worten:
Tja, sicher könnte ich jetzt auch meine Jacke über den anderen freien Stuhl hängen, aber 1. habe ich das seinerzeit nicht gemacht (bin ja auch kein Arschloch, jedenfalls nicht aus diesem Grund) und 2. schreibe ich ja immer die Wahrheit :o)

Das gibt mir nun sehr zu denken! Du bist also eine Art lyrischer Dokumentarist? Um Himmels willen keine Fiktion!? Dass Dichtung die Wirklichkeit nicht ausblendet - klar. Aber dass sie sich ihr unterordnet, von ihr abhängig macht: Das finde ich bedenklich. Wo bleibt da die Phantasie? Und was heißt in dem Zusammenhang Wahrheit? Du verwechselst sie mit der Wirklichkeit! Können Märchen nicht sehr viel wahrer sein als Tatsachenberichte? Und können Tatsachenberichte nicht durch die tendenzielle Auswahl der Fakten und deren Bewertung sehr - verlogen sein? Du bewertest da jemanden mit dem nicht sehr schmeichelhaften Ausdruck "Arschloch", nur weil er Dir im Weg ist und Dich auch noch anflunkert. Vielleicht war das ein großartiger Bursche, der gleich sah, dass Du ihn nicht mochtest und Dich nicht neben sich haben wollte? Würdest Du - obgleich es nicht so war - meinen Vorschlag mit der Jacke akzeptieren, das brächte dem Text großen Zugewinn. Denn der Arschlochsager würde stillschweigend einräumen, dass er auch nicht besser ist. Das wäre Selbsterkenntnis, der Text würde gerecht - und ein Großteil der Aggressionen, die er jetzt auslöst, würde sicherlich entfallen. Und mit dieser Gerechtigkeit würde der Text auch wahr; denn die Wahrheit ist, dass einer, der so leichtfertig bereit ist, andere als Arschlöcher abzuservieren, selbst eins sein muss - das sagt einem die allgemeine Menschenkenntis!
Was den Bukowski betrifft - den hämmerst Du uns doch unter jedem Deiner Beiträge als Dein Idol ein!
Dann klagst Du:
Es ist echt ein Kreuz im Moment:
Die Hälfte der Leute findets gut, was ich rausrotze, die anderen stehen da mit nem Riesen-? überm Kopf.

Sei doch froh: Du bist umstritten! Was Besseres kann Dir gar nicht passieren! Wenn hier alle vor Dir nur auf den Knien rutschten, wärest Du schnell ein Nichts. In diesem Sinne - Quoth

Hallo, Flora,
sehr erfreulich zu sehen, dass ich nicht der einzige Dumme bin, der in Thomas' planvoll angerichtete Lücken fällt bzw. in ihnen hängen bleibt und stolpert.

Hallo, Trixie,
ich sollte auch mehr in Kneipen gehen, dann würde es mir nicht passieren, dass ich Stühle und Hocker verwechsle.

Hallo, Klara,
ich frage mich manchmal, wann Du besser bist: Wenn du liebevoll, oder wenn Du hasserfüllt loslegst ... Hier war ein Hass Deine Muse, den der Text, meine ich, nicht völlig rechtfertigt, fast, als stiege bei Dir eine ganz, ganz böse Erinnerung auf ... Ein Satz wie: "Die Kellnerin lächelt professionell weiter, was bleibt ihr anderes übrig, es ist ihr Job, sich von ange- bis betrunkenen Egozentrikern, anstarren zu lassen" - sitzt natürlich punktgenau.

Hallo, Gabriella,
Deine herausgepickten Rosinen sind in der Tat zwerchfellerschütternd, aber der Dialog hier lässt sich auf sie, und das weißt Du auch, natürlich nicht reduzieren.

Hallo, Pjotr,
die 600 Herbstgedichte musst Du zurücknehmen! Es waren nicht einmal 1 % davon ... :smile:

Hallo, Ferdi,
die braune Nacht finde auch ich in Ordnung - zumal in Wiener Cafés "ein kleiner Brauner" ein Muss ist! Man kann dort nämlich nicht nur Alkohol zu sich nehmen!

Gruß
Quoth
Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.

Max

Beitragvon Max » 23.09.2010, 21:38

Ich möchte hier dann doch dieser Art lyrischen Realismus' das Wort reden, bei dem es vielleicht weniger darauf ankommt, was man einmal getan hat, aber darauf, was man einmal geschrieben hat ... das hat eine eigene Realität, die sich nicht so mir-nichts-dir-nichts in etwas Anderes, vielleicht Angenehmeres verwandeln lässt ...

Liebe Grüße
Max

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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 23.09.2010, 22:24

Flora hat geschrieben:
Pjotr hat geschrieben:Wieso, die kausale Gedankenkette bleibt doch intakt, auch wenn sie in der Vergangenheitsform abgerollt wird.
Ich sehe aber keine Gedankenkette.
und ich ging woanders hin - Schilderung der Tatsache
(und ich dachte), dann geh ich halt woanders hin - Schilderung des Gedankens

Schildertechnisch ist da keine, ja. Gefühlt durchaus, für mich. Ich fühle eine Gedankenkette. Das LyrIch denkt an dieses Kneipenszenario zurück, erlebt es noch einmal im Kopf und lässt die erzählenden Worte heraussprudeln. Tom nennt es "rausrotzen". Das fühlt sich für mich sehr spontan an, das heißt, mir scheint, der Gedanke wird unmittelbar laut gesprochen, ohne ein weiteres reflektierendes Medium dazwischen. Authentisch im Sinn von unkonstruiert. Das Kopfbild wird direkt zu Wort.


Flora hat geschrieben:(Ich suche übrigens noch die sechshundert Herbstgedichte, die ich gutgeheißen habe. ;-))

Ich habe mich verzählt.


Ahoi

Pjotr

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leonie
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Beitragvon leonie » 23.09.2010, 23:01

Es waren vermutlich gefühlte 600...

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Thomas Milser
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Beitragvon Thomas Milser » 24.09.2010, 01:39

Pjotr hat geschrieben:Schildertechnisch ist da keine, ja. Gefühlt durchaus ...


...
Menschheit, Du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu... (Charles Bukowski)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 24.09.2010, 07:40

Huhu.

Muss mich leider in die Nichtversteherschlange einreihen. Habe für mich die Gründe hinterfragt, wie ich so geflissentlich wie Quoth die Hocker überlesen konnte.
Für mich ist der kursive Hinweis:
cafe carina, wien, im mai

ein kräftiger Wegweiser in die falsche Richtung.
Ich denke da sofort an ein gemütliches Käffschen auf besonnter Terrasse!
Und den Hocker überlas ich als flapsigen Ausdruck für eine Sitzmöglichkeit (im Kontext zum Arschloch)

schenke ihr
19 oder 21 weiße lilien
und knie nieder vor ihr
um mein geld vom boden aufzuheben

Hier musste ich ein bisschen grinsen. Weiße Lilien werden in der SM-Szene oft als "Erkennungsblume" (wie eine rote Rose beim Blinddate) genommen und dann kniet er nieder ...

Würde übrigens bei "kniee" bleiben, könnte als subtiler Hinweis auf den Alkoholkonsum verstanden werden.

LG
Nifl
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

Klara
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Beitragvon Klara » 24.09.2010, 09:37

Hallo,

Pjotr, sogar *als Frau* gibt es die Möglichkeit einer Selbstironie - insbesondere, wenn sie samt Sternchen und Grinsekomma gekennzeichnet wird ;)

Tom, ist klar.

Quoth, du hast Recht - nicht mit dem Hass, sondern mit dem nicht ganz rechtfertigten. Der Text ist nicht so schlecht wie mein schlecht gelaunter Kommentar, dem jedoch (bitte glaub mir das) nicht Hass die Feder führte, sondern vermutlich ein gewisser Überdruss an Alkoholselbstbeweihräucherung nicht nur in Toms Texten, kombiniert mit dieser egozentrischen Mackerhaltung, die mir *als Frau*, HOHO, sicherlich auch bei Bukowski - der ja hier nicht nur von Thomas selbst so gerne angeführt wird als zu Beweihräuchernder - auf den Geist ginge. Ich muss das ja nicht toll finden, oder? Nur weil immerzu zaunpfahlbrettvormkopfmäßig mit Bukowski als Bett- und Sauf- und Identifikationserfahrungslektüre gewunken wird und man sich die Szene gut vorstellen kann. Und man dann den Unschuldigen mimt, den Unverstandenen Dichter. Das hat sogar eine gewisse Komik.

Was ich spannend fände, wäre mal was Anderes von Tom. Was Anderes als Kneipe und Raus*kotzen* und Bukowski. Ich wünschte, dass an Talent gearbeit wird. Damit es nicht dazu verkommt, vordergründige Anerkennung für Rausgekotztes zu erheischen. Und Thomas Milser hat Talent, darin sind wir Blauen Leser hier sicherlich alle einig. Vielleicht nicht genug Disziplin (oder Härte), dass daraus Großes wird, aber vielleicht ja doch. Das sage ich jetzt mal so *als Leserin*, der Schreiben auch von anderen am Herzen liegt und die oft genug an ihren eigenen Texten verzweifelt. Dies ist freundlich und zugewandt gemeint! (weiß nicht, wie das mit dem Durchstreichen geht, deshalb Frauen-Lila :))

klara
Zuletzt geändert von Klara am 24.09.2010, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Thomas Milser
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Beitragvon Thomas Milser » 24.09.2010, 10:05

Klara, du bist zu freundlich ...

Was dieser (und die meisten meiner anderen) Text(e) mit Buk und Alk und Selbstbeweihräucherung zu tun haben soll(en), wird wohl dein Interpretations-Geheminis bleiben. Du scheinst da etwas anderes zu lesen ... aber das Risiko muss ich wohl eingehen, wenn ich entsprechend große (Denk-)Lücken lasse.

Und ja: Ich schreibe auch 'andere' Texte, nämlich ständig, seit 20 Jahren ... ca. 200 davon sind hier im Forum nachzulesen ... da müsste doch was Ausbaufähiges dabei sein?

Der Talent-Tom
Menschheit, Du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu... (Charles Bukowski)

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Thomas Milser
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Beitragvon Thomas Milser » 24.09.2010, 10:18

Nifl,

Das Cafe Carina ist ein Live-Musik-Schuppen, der erst um 21:00 öffnet. Da trinkt kein Mensch Kaffee, auch wenn das 'Cafe' heißt. Was in der SM-Szene so abgeht, da bist du sicherlich besser informiert als ich :o)

Ich soll also Rechtschreibfehler wieder einbauen, um einen zwar nicht vorhandenen, aber den Autor bereits zerrüttenden Alkoholismus anzuzeigen? Hmm ...?

Tom
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Beitragvon Klara » 24.09.2010, 10:19

Hi Tom,

Vergangenheit zählt nicht - aktuelle oder künftige Texte waren gemeint.

Wenn das alles so falsch und sogar gegensätzlich bei dir ankommt (mir war ja auch mulmig beim Abschicken), nehme ich das mit Verlaub und Bitte um Pardon zurück. Bei jemand anderem, der nicht so sehr die Identität zwischen Schreiber und "ich" im Text wie in den Kommentaren hervorheb und behauptet wie du in der letzten Zeit, hätte ich mich weniger persönlich, weniger identifizierend geäußert. Aber ich kann nachvollziehen, dass da s blöd war - streiche also den Kommentar wieder. Beispiel: Die Existenz des Cafe Carina, das kaum einer kennt und deshalb nicht als Spätabendkneipe einordnen kann, dessen reales Vorhandensein aber herangezogen wird, um das Gedicht zu erklären. Das Gedicht ist ja kein Tagebuchtext - aber vielleicht doch. Mithin - unangreifbar?

Herzlich
klara
PS Zu freundlich kann man nur sein, wenn es nicht ehrlich gemeint ist.
PPS Das mit dem unauffindbaren Alk und dem nicht vorhandenen Bukowski meintest du jetzt nicht ernst, oder? Lies mal deine eigenen und die Kommentare der anderen, deine Signatur - und deine Texte - (blau wie die Freundlichkeit - wenn auch glaub ich kein Cyan ;))

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Thomas Milser
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Beitragvon Thomas Milser » 24.09.2010, 10:30

Vergangenheit ist immer ein Abdruck und somit Bestandteil von Gegenwart, Klara.
Die (meine) Texte können immer nur den Moment widerspiegeln, in dem sie entstanden sind, und das (sich logischerweise ändernde) Lebensgefühl.
Wenn man von Dreck und Scheiße umringt ist, kommen eben keine Veilchentexte dabei raus. Jedenfalls nicht dann, wenn man aus einem Bedürfnis und einem inneren Trieb heraus schreibt ...
Deswegen kann und will ich das Schreiben auch nicht disziplinieren, sondern es sich selbst überlassen und jeden möglichen Raum geben ... gewissermaßen nur als Kulihalter für das Gedicht, dass sich ansonsten selbst schreibt, zu dienen ... ähm ... weißt du, wie ich meine?

Ich habe aber den Kern deines Kommentars schon verstanden, auch, wenn ich ihm nicht zustimme, und bin gar nicht böse :o)

Tom
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leonie
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Beitragvon leonie » 24.09.2010, 10:50

Liebe Klara,

ich habe Deinen Kommentar mit Genuss gelesen aufgrund Deiner Eloquenz, die ja ohnehin Dein Markenzeichen ist und hier noch angestachelt wurde durch eine Portion Wut! Inhaltlich stimme ich nicht überein, weil ich in diesem Text wirklich nur zwei Biere zähle, die im Rahmen eines musikalischen Events (hüstel, um es euphemistisch zu sagen) zu sich genommen wurden, das ist von Alkoholismus ziemlich weit entfernt, meine ich.

Zu den Lilien: Ich habe als ich den Text las, auch erst geschluckt, weil ich Lilien oft mit Tod verbinde und habe dann extra gegoogelt und gefunden, dass sie für Reinheit, Unschuld, etc. stehen. Ich finde, das passt hier richtig gut, auch in dem Kontrast durch das Drumherum.

Ansonsten mag ich gerade dieses raubeinige Element bei Dir, Tom, besonders wenn es mit einer plötzlichen auftretenden Sanftheit einhergeht, ich denke, das ist ja wiederum ein Markenzeichen von Dir, ebenso wie das intuitive Schreiben und ein Gespür dabei für die richtigen Worte. Ich glaube, da ist man gut beraten, jede Änderung genau abzuwägen...

Liebe Grüße

leonie

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ferdi
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Beitragvon ferdi » 24.09.2010, 10:55

Hallo Klara!

Was zählt, ist der Text, und da macht es auch keinen Unterschied, wie groß die Schnittmenge zwischen Schreiber und "Ich" ist. Oder was du persönlich von diesem Text hältst. Oder wer Bukowski war, oder was andere kommentiert haben. Was zählt, ist der Text. Könntest du mir daher die Stellen im Text nennen, die dich auf die "angetrunkenen Männer" deines ersten Kommentars gebracht haben? Und wo genau hier die gleichfalls angeführte "Alkoholselbstbeweihräucherung" stattfindet? Würde mich wirklich interessieren, ich kann davon nämlich beim besten Willen und aller Mühe nichts entdecken.

Hallo Nifl!

Weil das ganze ja alkoholfrei erzählt wird, passte es meiner Meinung nach auch in ein richtiges Cafe. Na gut, bis auf die Hocker :-)

Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)


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