veränderter Titel von der Moderation gelöscht
Oft hat die Empfindlichkeit auf Kritik weniger mit der Kritik als mit der je eigenen Problematik zu tun. Das merkt man daran, dass sich Reibungen und Situationen strukturell - mit je ganz anderen "Gegenspielern" oder "Feinden" - wiederholen.
Das gilt aber auch für den Kritiker:
Oft hat die Schärfe oder Heftigkeit einer Kritik weniger mit dem kritisierten Text als mit der eigenen Problematik des Kritikers zu tun.
Man sollte - pardon - versuchen, das immer wieder fein säuberlich auseinanderzuhalten, für sich, auch wenn es nie fein säuberlich klappt. Die Kommunikation wird durch Selbstreflexion und Hinterfragung der eigenen Motive und ob es notwendig ist, so oder so zu reagieren - sachlich gesehen -, ungemein gewinnen. Der Text, um den es ja gehen sollte, im Anschluss auch.
Sam, ich las sowohl in deiner Kritik als auch in deiner ironischen Entschuldigung weniger eine Beschäftigung mit dem Text und das Bedürfnis einer Auseinandersetzung als vielmehr, im Subtext, irgendwas Unausgegorenes, Unausgesprochenes (Unaussprechliches?) Unsicheres in dir selbst, fast, als hättest du eine persönliche, wenig fruchtbare Vorgeschichte mit dem Autor des von dir bemängelten Gedichts. Merkwürdig... Der Text (und diverse Antworten von dessen Urheber) haben dich offenbar genervt - und du hast dich nicht gefragt, warum, sondern bist in die Offensive gegangen, ohne dass wirklich ein Angriff stattgefunden hätte. Du befandest dich, so las ich es, also in einer defensiven Offensive gegen NICHTS. Du hast dir nicht mal die Mühe gemacht, einen vollständigen Satz zu schreiben, geschweige denn eine Begründung deines Urteils abgeliefert. Was soll jemand mit so einer "Kritik" anfangen können? Sollte nicht eine Grundregel fürs Kritisieren sein, den Text ernst zu nehmen, sich ihm hinzuwenden? Oder eben den Mund zu halten? Sonst macht doch eine Auseinandersetzung keinen Sinn.
Nicole, deine Loyalität in allen Ehren, aber objektiv ist hier niemand, und um Kommentarzensur geht es auch nicht.
Interessant, wie gerne man sich zum Opfer stilisiert, während man munter dazu beiträgt, dass man (viele!) täterhaft um sich schlagen kann...
Mir ist es egal, ob FRP geht oder nicht. Wer in ein Forum oder eine Küche geht, muss auch was einstecken können, und wenn man dazu nicht "reif" ist, dann eben nicht.
Der Ton hier ist mir aber nicht egal. Man sollte auch sagen dürfen, wenn einem etwas an Verahlten nicht passt, ohne als Kuscheltier verunglimpft zu werden. Ich gehöre nicht zu denen, die demonstratives sich-Liebhaben und Harmoniezwang als texthilfreich ansehen - im Gegenteil.
herzlich
klara
Das gilt aber auch für den Kritiker:
Oft hat die Schärfe oder Heftigkeit einer Kritik weniger mit dem kritisierten Text als mit der eigenen Problematik des Kritikers zu tun.
Man sollte - pardon - versuchen, das immer wieder fein säuberlich auseinanderzuhalten, für sich, auch wenn es nie fein säuberlich klappt. Die Kommunikation wird durch Selbstreflexion und Hinterfragung der eigenen Motive und ob es notwendig ist, so oder so zu reagieren - sachlich gesehen -, ungemein gewinnen. Der Text, um den es ja gehen sollte, im Anschluss auch.
Sam, ich las sowohl in deiner Kritik als auch in deiner ironischen Entschuldigung weniger eine Beschäftigung mit dem Text und das Bedürfnis einer Auseinandersetzung als vielmehr, im Subtext, irgendwas Unausgegorenes, Unausgesprochenes (Unaussprechliches?) Unsicheres in dir selbst, fast, als hättest du eine persönliche, wenig fruchtbare Vorgeschichte mit dem Autor des von dir bemängelten Gedichts. Merkwürdig... Der Text (und diverse Antworten von dessen Urheber) haben dich offenbar genervt - und du hast dich nicht gefragt, warum, sondern bist in die Offensive gegangen, ohne dass wirklich ein Angriff stattgefunden hätte. Du befandest dich, so las ich es, also in einer defensiven Offensive gegen NICHTS. Du hast dir nicht mal die Mühe gemacht, einen vollständigen Satz zu schreiben, geschweige denn eine Begründung deines Urteils abgeliefert. Was soll jemand mit so einer "Kritik" anfangen können? Sollte nicht eine Grundregel fürs Kritisieren sein, den Text ernst zu nehmen, sich ihm hinzuwenden? Oder eben den Mund zu halten? Sonst macht doch eine Auseinandersetzung keinen Sinn.
Nicole, deine Loyalität in allen Ehren, aber objektiv ist hier niemand, und um Kommentarzensur geht es auch nicht.
Interessant, wie gerne man sich zum Opfer stilisiert, während man munter dazu beiträgt, dass man (viele!) täterhaft um sich schlagen kann...
Mir ist es egal, ob FRP geht oder nicht. Wer in ein Forum oder eine Küche geht, muss auch was einstecken können, und wenn man dazu nicht "reif" ist, dann eben nicht.
Der Ton hier ist mir aber nicht egal. Man sollte auch sagen dürfen, wenn einem etwas an Verahlten nicht passt, ohne als Kuscheltier verunglimpft zu werden. Ich gehöre nicht zu denen, die demonstratives sich-Liebhaben und Harmoniezwang als texthilfreich ansehen - im Gegenteil.
herzlich
klara
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Nicole
Hi Klara,
mein Kommentar hatte mit Loyalität zu dem Mann, mit dem ich zusammen lebe relativ wenig zu tun.
Ich habe, sofern du den ersten Text von FRP gelesen hast, auch schon mein Fett wegbekommen. Dies hier brachte mich nur dazu, nun noch etwas zu schreiben.
Ich stilisiere mich auch nicht zum Opfer warum sollte ich. Ich habe durch den Salon so viel gewonnen, ich zähle mich zu den Gewinnern, definitiv. Und ja, ich schlage auch gerne mal drauf, aber am Liebsten auf die mir "bekannten" Feinde, bei denen ich weiß, dass sie sich wehren können und im Hintergrund dann möglicherweise eine Kommunikation per PN weiter führt. (Winke-winke in Richtung meiner Lieblings"gegnerin"
)
Gerade von Dir wundert es mich, das Du den Ton kritisierst, gehörst Du doch oft zu denen, deren Ton mehr als scharf ist und die ich meinte mit "geben Kommentare ab, ohne gemaßregelt zu werden".
Ich verunglimpfe auch niemanden als Kuscheltier, sondern stelle einfach mal in den Raum, das dieses rumgekuschele mit (MIT!) dazu geführt hat, das der Salon wässriger wird.
Nicole
mein Kommentar hatte mit Loyalität zu dem Mann, mit dem ich zusammen lebe relativ wenig zu tun.
Ich habe, sofern du den ersten Text von FRP gelesen hast, auch schon mein Fett wegbekommen. Dies hier brachte mich nur dazu, nun noch etwas zu schreiben.
Ich stilisiere mich auch nicht zum Opfer warum sollte ich. Ich habe durch den Salon so viel gewonnen, ich zähle mich zu den Gewinnern, definitiv. Und ja, ich schlage auch gerne mal drauf, aber am Liebsten auf die mir "bekannten" Feinde, bei denen ich weiß, dass sie sich wehren können und im Hintergrund dann möglicherweise eine Kommunikation per PN weiter führt. (Winke-winke in Richtung meiner Lieblings"gegnerin"
)Gerade von Dir wundert es mich, das Du den Ton kritisierst, gehörst Du doch oft zu denen, deren Ton mehr als scharf ist und die ich meinte mit "geben Kommentare ab, ohne gemaßregelt zu werden".
Ich verunglimpfe auch niemanden als Kuscheltier, sondern stelle einfach mal in den Raum, das dieses rumgekuschele mit (MIT!) dazu geführt hat, das der Salon wässriger wird.
Nicole
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Sam
Sam, konstruktiv sieht sicher anders aus. Warum so heftig und provizierend? Ich kann das aus dem Text heraus nicht nachvollziehen...
Konstruktiv sollte es auch gar nicht sein. Nur polemisch. Denn wenn ich mich als Leser verarscht fühle, geht mir die Hutschnur hoch. Jeder Zeile dieses (nun leider nicht mehr zu lesenden) Meisterwerks, ist das hochmütige Hinabschauen auf eine, aus Sicht des Autors, unwissenden Leserschaft eingeschrieben. Als bestünde das Forum nur aus Leuten, die außer ihrer eigenen erbärmlichen Erzeugnissen, noch nie etwas gelesen hätten. Jeder von uns kann mehr oder weniger gut schreiben. Darüber kann man gerne diskutieren. Ich habe auch keine Probleme damit, wenn jemand sagt, meine Texte wären Mist. Das sind sie wahrscheinlich auch. Ich reagiere hier aber als Leser, nicht als Autor, der meint, es besser zu können. Sicher, meine Reaktion wäre anders ausgefallen, wenn FRP in seinem ersten Faden nicht schon so herablassend aufgetreten wäre. In Verbindung mit dieser selbstherrlichen Attitüde ist das Gedicht, welches einstmals hier stand, einfach eine Frechheit und eine Verhohnepiepelung eines jeden Lesers, der schon mal ein Gedicht gelesen hat. Und das lasse ich mir nicht gefallen.
Außerdem ist Polemik auch ein Art von Literatur. Ich jedenfalls mag sie, und sie ist mir als Abwehrhaltung gegen meine eigene Texte wesentlich lieber, als irgendwelche Verbesserungsvorschläge. Um eine Polemik zu formulieren, muss man sich nämlich Gedanken machen. Ein "ich würde das aber so oder so schreiben" ist lediglich ein Reflex, selten der eines Lesers, sondern viel mehr der eines in bewusster oder unbewusster Konkurrenz stehenden Autors (oder Autorin). Da gehört nicht viel dazu. Auf geistreiche Art zu Schimpfen aber ist eine Kunst. Und ich übe mich darin immer wieder gerne.
Gruß
Sam
- allerleirauh
- Beiträge: 766
- Registriert: 26.06.2010
- Geschlecht:
hallo alle,
ganz abgesehen vom text, zu dem ich leider nichts mehr schrieben kann, denn es war mir nur ein ganz kurzer blick drauf vergönnt, möchte ich anmerken, dass ich mich wundere.
ich wundere mich darüber, in welchem ausmaß das mir recht arrogant vorkommende geschreibsel eines frp hier zu unschönen grundsatzdiskussionen führt.
wenn man sich für soetwas wie die reinkarnation von edgar allan hält, muss man kritik einstecken können. finde ich. sam hat seine meinung auf den punkt gebracht, wenig blumig zwar, aber möglicherweise treffend. andere mitglieder des forums haben wohlwollender auf den text reagiert. so what? ich halte dies alles für ziemlich normal.
was ich nicht normal finde, ist der sich nun im gange befindliche grabenkrieg. ich denke, es ist nun wirklich nicht nötig, sich gegenseitig irgendetwas zu unterstellen. (XY hat man diese und jene kritik durchgehen lassen, z wurde deshalb zur rechenschaft gezogen ...)
die meisten von uns kennen sam seit vielen jahren (wobei: die geschichte mit der jva fand ich echt überraschend
).
er ist einer, der sich kein blatt vor den mund nimmt, aber er ist auch einer, der, zumindest nach meinem dafürhalten, nie ausfällig oder beleidigend geworden ist. es geht ihm, so mein eindruck, um die texte. und nur das finde ich relevant.
ich verstehe nicht, wieso man sich jetzt hier nach krähenart augen aushackt. machen diese intelligenten vögel das überhaupt? das hat das forum als solches nicht verdient.
ein bisschen mehr gelassenheit stünde allen gut zu gesicht.
only this, and nothing more. *g*
a.
ganz abgesehen vom text, zu dem ich leider nichts mehr schrieben kann, denn es war mir nur ein ganz kurzer blick drauf vergönnt, möchte ich anmerken, dass ich mich wundere.
ich wundere mich darüber, in welchem ausmaß das mir recht arrogant vorkommende geschreibsel eines frp hier zu unschönen grundsatzdiskussionen führt.
wenn man sich für soetwas wie die reinkarnation von edgar allan hält, muss man kritik einstecken können. finde ich. sam hat seine meinung auf den punkt gebracht, wenig blumig zwar, aber möglicherweise treffend. andere mitglieder des forums haben wohlwollender auf den text reagiert. so what? ich halte dies alles für ziemlich normal.
was ich nicht normal finde, ist der sich nun im gange befindliche grabenkrieg. ich denke, es ist nun wirklich nicht nötig, sich gegenseitig irgendetwas zu unterstellen. (XY hat man diese und jene kritik durchgehen lassen, z wurde deshalb zur rechenschaft gezogen ...)
die meisten von uns kennen sam seit vielen jahren (wobei: die geschichte mit der jva fand ich echt überraschend
).er ist einer, der sich kein blatt vor den mund nimmt, aber er ist auch einer, der, zumindest nach meinem dafürhalten, nie ausfällig oder beleidigend geworden ist. es geht ihm, so mein eindruck, um die texte. und nur das finde ich relevant.
ich verstehe nicht, wieso man sich jetzt hier nach krähenart augen aushackt. machen diese intelligenten vögel das überhaupt? das hat das forum als solches nicht verdient.
ein bisschen mehr gelassenheit stünde allen gut zu gesicht.
only this, and nothing more. *g*
a.
Hallo,
weder will ich krähengleich jemandem die Augen auskratzen noch befinde ich mich im Grabenkrieg.
Das nur zur Klarstellung
Sams Kommentar, wie geistreich oder nicht er gewesen sei, fand ich in Ordnung, aber eben auch all das, was ich geschrieben habe.
Alles ist gut. Alles ist ein Werden und Vergehen
Und jetzt ärgere ich mich, weil ich zu der ganzen Geschichte eigentlich gar nichts sagen wollte, nicht mal alles gelesen habe, und lösche denn wohl auch bald meinen Kommentar, damit er für immer in die Krähenjagdgründe des prätentiösen Löschens eingehe ;)
herzlich
klara
weder will ich krähengleich jemandem die Augen auskratzen noch befinde ich mich im Grabenkrieg.
Das nur zur Klarstellung
Sams Kommentar, wie geistreich oder nicht er gewesen sei, fand ich in Ordnung, aber eben auch all das, was ich geschrieben habe.
Alles ist gut. Alles ist ein Werden und Vergehen
Und jetzt ärgere ich mich, weil ich zu der ganzen Geschichte eigentlich gar nichts sagen wollte, nicht mal alles gelesen habe, und lösche denn wohl auch bald meinen Kommentar, damit er für immer in die Krähenjagdgründe des prätentiösen Löschens eingehe ;)
herzlich
klara
Bei der hier bereits grassierenden Kommentarlöscherei könnten wir diesem Faden ohnehin nur noch einen Sinn geben, indem wir uns zusammensetzen und "Kräh! Kräh!" schreien.
Kräh! Kräh!
Zähfira
Kräh! Kräh!
Zähfira
Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
Klara hat geschrieben:Oft hat die Empfindlichkeit auf Kritik weniger mit der Kritik als mit der je eigenen Problematik zu tun. Das merkt man daran, dass sich Reibungen und Situationen strukturell - mit je ganz anderen "Gegenspielern" oder "Feinden" - wiederholen.
Das gilt aber auch für den Kritiker:
Oft hat die Schärfe oder Heftigkeit einer Kritik weniger mit dem kritisierten Text als mit der eigenen Problematik des Kritikers zu tun.
Man sollte - pardon - versuchen, das immer wieder fein säuberlich auseinanderzuhalten, für sich, auch wenn es nie fein säuberlich klappt. Die Kommunikation wird durch Selbstreflexion und Hinterfragung der eigenen Motive und ob es notwendig ist, so oder so zu reagieren - sachlich gesehen -, ungemein gewinnen. Der Text, um den es ja gehen sollte, im Anschluss auch.
Sam, ich las sowohl in deiner Kritik als auch in deiner ironischen Entschuldigung weniger eine Beschäftigung mit dem Text und das Bedürfnis einer Auseinandersetzung als vielmehr, im Subtext, irgendwas Unausgegorenes, Unausgesprochenes (Unaussprechliches?) Unsicheres in dir selbst, fast, als hättest du eine persönliche, wenig fruchtbare Vorgeschichte mit dem Autor des von dir bemängelten Gedichts. Merkwürdig... Der Text (und diverse Antworten von dessen Urheber) haben dich offenbar genervt - und du hast dich nicht gefragt, warum, sondern bist in die Offensive gegangen, ohne dass wirklich ein Angriff stattgefunden hätte. Du befandest dich, so las ich es, also in einer defensiven Offensive gegen NICHTS. Du hast dir nicht mal die Mühe gemacht, einen vollständigen Satz zu schreiben, geschweige denn eine Begründung deines Urteils abgeliefert. Was soll jemand mit so einer "Kritik" anfangen können? Sollte nicht eine Grundregel fürs Kritisieren sein, den Text ernst zu nehmen, sich ihm hinzuwenden? Oder eben den Mund zu halten? Sonst macht doch eine Auseinandersetzung keinen Sinn.
Nicole, deine Loyalität in allen Ehren, aber objektiv ist hier niemand, und um Kommentarzensur geht es auch nicht.
Interessant, wie gerne man sich zum Opfer stilisiert, während man munter dazu beiträgt, dass man (viele!) täterhaft um sich schlagen kann...
Mir ist es egal, ob FRP geht oder nicht. Wer in ein Forum oder eine Küche geht, muss auch was einstecken können, und wenn man dazu nicht "reif" ist, dann eben nicht.
Der Ton hier ist mir aber nicht egal. Man sollte auch sagen dürfen, wenn einem etwas an Verahlten nicht passt, ohne als Kuscheltier verunglimpft zu werden. Ich gehöre nicht zu denen, die demonstratives sich-Liebhaben und Harmoniezwang als texthilfreich ansehen - im Gegenteil.
herzlich
klara
Wieder vollgetroffen. Ich bin verblüfft. Meine Gedanken stimmen mit jedem Wort dieses Kommantars überein, mit jedem. Bitte nicht löschen, sonst sind meine Gedanken wieder allein.
i-tupfend
Pjotr
Nicole, um das hoffentlich abzuschließen
(ich hatte überlegt, ob ich mich mit dir "anlege", denn mir ist so gar nicht danach, schon gar nicht bei dir, bitte lies deshalb alles so sachlich, wie ich es meinte!)
Nein, hab ich nicht mitbekommen.
Mit Opfer meinte ich dieses:
Dieselbe seltsame Defensivhaltung, eine scheinbare Negativität sich selbst gegenüber, nahm auch Sam ein. Und ich behaupte immer noch, dass dieser Komplex mit FRPs Texten nichts zu tun hat! Da hat euch etwas anderes unangenehm berührt - eine Nebelkrähe sozusagen. Mag sein, dass Kommentare herablassend oder arrogant sind - aber wie klug, angemessen oder wirksam ist es, auf solcherlei Geistesspatzen mit Kanonen der Selbstrechtfertigung zu schießen?? Ein arroganter Kommentar verweist doch in erster Linie auf die Arroganz des Äußernden - nicht auf die Dummheit des Angesprochenen! Man muss sich doch nicht jeden Schuh anziehen, der wüst durch die Gegend geworfen wird? Wer weiß, in wie vielen Besserungsanstalten sich FRP schon getummelt hat, bevor er das erste Mal ein Buch bis zum Ende durchgelesen hat (falls das der Fall ist) - oder in wie vielen Internaten er seinen Dünkel reingeprügelt bekommen hat?)
Nicole, ich sehe dich nicht als Gegnerin, auch sonst niemanden hier.
Mein Ton wurde durchaus schon kritisiert, von verschiedenen, und das ist auch völlig in Ordnung, zum Teil berechtigt, zum Teil nicht. Wo ist das Problem? Wenn mein Ton jemandem missfällt und er sich nicht dazu äußert - was kann ich dafür?
Komisch, ich empfinde es ganz anders, finde eher, der Ton wird härter - während ich weicher werde ;)
Die tanzenden Blümchenbeine hab ich nicht mehr in Erinnerung.
Ich emfpinde DAS FORUM nicht als müde, sondern einzelne Mitglieder mal müde mal nicht, mal wach, mal weg - so wie ich. Wie im Leben halt. Wo ist das Problem? Manchmal redet man solcherlei erst herbei -
herzlich
klara
(ich hatte überlegt, ob ich mich mit dir "anlege", denn mir ist so gar nicht danach, schon gar nicht bei dir, bitte lies deshalb alles so sachlich, wie ich es meinte!)
Ich habe, sofern du den ersten Text von FRP gelesen hast, auch schon mein Fett wegbekommen.
Nein, hab ich nicht mitbekommen.
Ich stilisiere mich auch nicht zum Opfer
Mit Opfer meinte ich dieses:
Aber ich gehöre vermutlich auch zur B-Klasse der Schreiberlinge, deswegen war das bei mir vermutlich o.k, während es traurig ist, dass es ein brilliantes Hirn wie FRP sofort wieder davon treibt...
Dieselbe seltsame Defensivhaltung, eine scheinbare Negativität sich selbst gegenüber, nahm auch Sam ein. Und ich behaupte immer noch, dass dieser Komplex mit FRPs Texten nichts zu tun hat! Da hat euch etwas anderes unangenehm berührt - eine Nebelkrähe sozusagen. Mag sein, dass Kommentare herablassend oder arrogant sind - aber wie klug, angemessen oder wirksam ist es, auf solcherlei Geistesspatzen mit Kanonen der Selbstrechtfertigung zu schießen?? Ein arroganter Kommentar verweist doch in erster Linie auf die Arroganz des Äußernden - nicht auf die Dummheit des Angesprochenen! Man muss sich doch nicht jeden Schuh anziehen, der wüst durch die Gegend geworfen wird? Wer weiß, in wie vielen Besserungsanstalten sich FRP schon getummelt hat, bevor er das erste Mal ein Buch bis zum Ende durchgelesen hat (falls das der Fall ist) - oder in wie vielen Internaten er seinen Dünkel reingeprügelt bekommen hat?)
Nicole, ich sehe dich nicht als Gegnerin, auch sonst niemanden hier.
Mein Ton wurde durchaus schon kritisiert, von verschiedenen, und das ist auch völlig in Ordnung, zum Teil berechtigt, zum Teil nicht. Wo ist das Problem? Wenn mein Ton jemandem missfällt und er sich nicht dazu äußert - was kann ich dafür?
Ich verunglimpfe auch niemanden als Kuscheltier, sondern stelle einfach mal in den Raum, das dieses rumgekuschele mit (MIT!) dazu geführt hat, das der Salon wässriger wird.
Komisch, ich empfinde es ganz anders, finde eher, der Ton wird härter - während ich weicher werde ;)
Die tanzenden Blümchenbeine hab ich nicht mehr in Erinnerung.
fand ich nicht, sie war eher, pardon, nichtssagend, selbstverliebt, in die eigene Formulierung verkaspert - gute Polemik habe ich daraus nicht entnommen.Die Kritik von Sam war hart, klar
Ich emfpinde DAS FORUM nicht als müde, sondern einzelne Mitglieder mal müde mal nicht, mal wach, mal weg - so wie ich. Wie im Leben halt. Wo ist das Problem? Manchmal redet man solcherlei erst herbei -
herzlich
klara
Bitte, Klara, lösch Deine Beiträge nicht, es ist doch sonst gar nichts mehr nachvollziehbar in der Diskussion.
Sam, danke fürs Stellungnehmen. Ich gehe halt immer noch davon aus, dass in erster Linie an den Texten gearbeitet werden soll. Da finde ich Polemik nicht sehr hilfreich.
Ich habe FRP auch anders eingeschätzt als Du. Ich finde, nach der ersten Verteidigererei, in die man ja schnell reingeraten kann, wenn viel Kritik kommt, war auch anderes erkennbar als Herablassung. Ich glaube, da hätte sich was entwickeln können...
Amanita hat ja im anderen Faden beschrieben, wie es ihr hier zunächst erging. Ich finde, es ist ganz gut, dass bei Neuankömmlingen eine Weile im Hinterkopf zu haben. Nach so kurzer Zeit will ich jemanden einfach noch nicht so auf meine ersten Eindrücke festlegen, dass ich es für unmöglich halte, dass sich etwas entwickeln könnte.
Ich empfinde das hier auch nicht als Grabenkrieg, liebe a.
Und, Nicole, bitte, mir geht es wirklich jetzt um diese Sache hier. Nicht darum, dass andere es weniger wert seien, sich für sie einzusetzen, (geschweige denn um eine Bewertung in A-und-B-Schreiber). Da gibt es doch nie eine Gerechtigkeit, es spielen sooo viele Faktoren mit.
Zum Schluss: Ich habe mich gefragt, ob nicht viele von uns ziemlich geschluckt hätten, wenn Sams Bemerkung unter einem ihrer Texte gestanden hätte. Ich hätte es mir jedenfalls auch nicht ohne Weiteres gefallen lassen. Und ich meine, dass auch andere auf weitaus weniger scharfe Kritik schon abwehrender/ empfindlicher (oder wie man es auch nennen will), reagiert haben. Ich sicherlich auch.
Liebe Grüße
leonie
Sam, danke fürs Stellungnehmen. Ich gehe halt immer noch davon aus, dass in erster Linie an den Texten gearbeitet werden soll. Da finde ich Polemik nicht sehr hilfreich.
Ich habe FRP auch anders eingeschätzt als Du. Ich finde, nach der ersten Verteidigererei, in die man ja schnell reingeraten kann, wenn viel Kritik kommt, war auch anderes erkennbar als Herablassung. Ich glaube, da hätte sich was entwickeln können...
Amanita hat ja im anderen Faden beschrieben, wie es ihr hier zunächst erging. Ich finde, es ist ganz gut, dass bei Neuankömmlingen eine Weile im Hinterkopf zu haben. Nach so kurzer Zeit will ich jemanden einfach noch nicht so auf meine ersten Eindrücke festlegen, dass ich es für unmöglich halte, dass sich etwas entwickeln könnte.
Ich empfinde das hier auch nicht als Grabenkrieg, liebe a.
Und, Nicole, bitte, mir geht es wirklich jetzt um diese Sache hier. Nicht darum, dass andere es weniger wert seien, sich für sie einzusetzen, (geschweige denn um eine Bewertung in A-und-B-Schreiber). Da gibt es doch nie eine Gerechtigkeit, es spielen sooo viele Faktoren mit.
Zum Schluss: Ich habe mich gefragt, ob nicht viele von uns ziemlich geschluckt hätten, wenn Sams Bemerkung unter einem ihrer Texte gestanden hätte. Ich hätte es mir jedenfalls auch nicht ohne Weiteres gefallen lassen. Und ich meine, dass auch andere auf weitaus weniger scharfe Kritik schon abwehrender/ empfindlicher (oder wie man es auch nennen will), reagiert haben. Ich sicherlich auch.
Liebe Grüße
leonie
Sam, die Alternative ist nicht In-Bausch-und-Bogen-Verdammen bzw. Loben versus Verbesserungsvorschläge.
Dazwischen gibt es noch tausend und mehr Möglichkeiten, sich mit einem Text zu befassen.
Und alle haben ihre Berechtigung.
Auch deine.
Trotzdem.
Muss Denken erlaubt sein.
Und wenn man zum harten Ton greift, sich über Gegenwind seinerseits nicht wundern.
(Ich werde seit dem Kindergarten misstrauisch, wenn alle auf einen hauen - ich kann dann einfach nicht mithauen, sorry; mag ne Sozialmeise sein, ein Erziehungsfehler, weil keiner doof geboren ist, oder ein Integrationszwang, oder vielleicht genauso berechtigt wie das Hauen-und-Stechen?)
herzlich
klara
Dazwischen gibt es noch tausend und mehr Möglichkeiten, sich mit einem Text zu befassen.
Und alle haben ihre Berechtigung.
Auch deine.
Trotzdem.
Muss Denken erlaubt sein.
Und wenn man zum harten Ton greift, sich über Gegenwind seinerseits nicht wundern.
(Ich werde seit dem Kindergarten misstrauisch, wenn alle auf einen hauen - ich kann dann einfach nicht mithauen, sorry; mag ne Sozialmeise sein, ein Erziehungsfehler, weil keiner doof geboren ist, oder ein Integrationszwang, oder vielleicht genauso berechtigt wie das Hauen-und-Stechen?)
herzlich
klara
Selten habe ich einen Faden gelesen, der meinungstechnisch so widersprüchlich ist. Allen hinterher allerleirauh, die für etwas plädiert, das durch genau ihr Plädoyer augenblicklich wieder zerstört wird. Mittendrin Nicole, die heute, anders als gestern, für mehr Rauheit wirbt. Und Sam, habe hohen Respekt vor ihm, empfindet die Äußerung von Eferpeh (für Ferdi ausgeschrieben) als herablassend, dazu muss man aber erst einmal unter ihr stehen. Daher wundere ich mich über die hochgehende Hutschnur.
-
Nicole
Liebe Klara,
ich möchte mich auch nicht "mit Dir anlegen", obgleich ein "Schlagabtausch mit Dir" vermutlich verquickend wäre. Belebend zumindest. Aber um mich mit Dir zu streiten (und ich meine damit böse Polemik hin und herzuschießen, bis es irgendwann sicherlich verletzt) mag ich Dich viel zu gern.
Was meine Aussage bezgl."B-Schreiberling" angeht und der von Dir angesprochenen Defensivhaltung: touché, wobei ich das nicht als "Opferrolle" sehe, sondern eher als Resigination ob der Schublade, in der ich scheinbar gelandet bin (schreibend in der seichten Belletristikecke und kommentierend, sofern es auch nur annährend mit Sam zu tun hat, als sein unreflektierender Fanclub / Anhang...)
Und ja, das berührt mich immer wieder extrem unangenehm. Führt derzeit neben vielen persönlichen Dingen dazu, dass ich derzeit kein Wort mehr schreibe und mir im Moment lieber erhängen würde, als einen Text in den Salon zu stellen. Aber täte ich es (und es wird sicherlich irgendwann wieder der Fall sein) dann werde ich die Kommentare, die mir oft extrem arrogant vorkommen (mag sein, das es in dem ein oder anderen Fall anders gemeint ist, das mag ich offen lassen) ertragen. Und das tun, was sinnvoll ist:
- annehmen, was für mich sinnvoll ist
- ignorieren, was ich hahnebüchen finde
- ausdiskutieren, was es mir wert ist zu diskutieren
Es gehört dazu, das die Leser den Text nicht mögen. und ihren Senf dazu abgeben. Dann habe ich die Chance, diesen anderen Blickwinkel auf das Geschriebene wahrzunehmen und vielleicht Dinge zu sehen, die ich vorher nicht sah. Damit kann es auch sehr positiv sein, wenn ein Text zerrissen wird, finde ich.
Die Männerbeine im Tütü findest Du unter einem von Perry's Gedichten....
Und doch, ich habe "Gegner" hier im Salon. Und ich verstehe "Gegner" nicht als Kriegsgegner, ich muß also nicht kämpfen. Gegner im Sinne des Wortes "gegen". Gegensätzlich sein, völlig verschieden, inkompartibel, was die Inhalte hier im Salon angeht. Gegenüber also, an denen man sich erfahrungsgemäß reibt.
Nicole
ich möchte mich auch nicht "mit Dir anlegen", obgleich ein "Schlagabtausch mit Dir" vermutlich verquickend wäre. Belebend zumindest. Aber um mich mit Dir zu streiten (und ich meine damit böse Polemik hin und herzuschießen, bis es irgendwann sicherlich verletzt) mag ich Dich viel zu gern.
Was meine Aussage bezgl."B-Schreiberling" angeht und der von Dir angesprochenen Defensivhaltung: touché, wobei ich das nicht als "Opferrolle" sehe, sondern eher als Resigination ob der Schublade, in der ich scheinbar gelandet bin (schreibend in der seichten Belletristikecke und kommentierend, sofern es auch nur annährend mit Sam zu tun hat, als sein unreflektierender Fanclub / Anhang...)
Und ja, das berührt mich immer wieder extrem unangenehm. Führt derzeit neben vielen persönlichen Dingen dazu, dass ich derzeit kein Wort mehr schreibe und mir im Moment lieber erhängen würde, als einen Text in den Salon zu stellen. Aber täte ich es (und es wird sicherlich irgendwann wieder der Fall sein) dann werde ich die Kommentare, die mir oft extrem arrogant vorkommen (mag sein, das es in dem ein oder anderen Fall anders gemeint ist, das mag ich offen lassen) ertragen. Und das tun, was sinnvoll ist:
- annehmen, was für mich sinnvoll ist
- ignorieren, was ich hahnebüchen finde
- ausdiskutieren, was es mir wert ist zu diskutieren
Es gehört dazu, das die Leser den Text nicht mögen. und ihren Senf dazu abgeben. Dann habe ich die Chance, diesen anderen Blickwinkel auf das Geschriebene wahrzunehmen und vielleicht Dinge zu sehen, die ich vorher nicht sah. Damit kann es auch sehr positiv sein, wenn ein Text zerrissen wird, finde ich.
Die Männerbeine im Tütü findest Du unter einem von Perry's Gedichten....
Und doch, ich habe "Gegner" hier im Salon. Und ich verstehe "Gegner" nicht als Kriegsgegner, ich muß also nicht kämpfen. Gegner im Sinne des Wortes "gegen". Gegensätzlich sein, völlig verschieden, inkompartibel, was die Inhalte hier im Salon angeht. Gegenüber also, an denen man sich erfahrungsgemäß reibt.
Nicole
-
Nicole
Boah Pjotr,
jetzt haben wir uns überschnitten...
Komisch, genau diesen Wandel wollte ich Dir auch unter die Nase reiben. Im Neuankömmlinge Faden schreist du nach Milser und Ko und deren harschen Kommentaren und hier...
Ich mache einen Unterschied zwischen persönlicher Unhöflichkeit und allgemeiner "Weichspülung" des Salons. Um auf Dein aktuelles Posting einzugehen
Nicole
jetzt haben wir uns überschnitten...
Komisch, genau diesen Wandel wollte ich Dir auch unter die Nase reiben. Im Neuankömmlinge Faden schreist du nach Milser und Ko und deren harschen Kommentaren und hier...
Ich mache einen Unterschied zwischen persönlicher Unhöflichkeit und allgemeiner "Weichspülung" des Salons. Um auf Dein aktuelles Posting einzugehen
Nicole
-
Sam
Klara, ich stimme dir zu. Es gibt tausend Möglichkeiten, auf einen Text einzugehen. Ich habe auch niemanden kritisiert, der FRPs Text positiv kommentiert hat. Über den Gegenwind wundere ich mich nicht, noch stört es mich. Ich finde Widerspruch sehr anregend und habe mir wirklich Gedanken gemacht, ob ich FRP nun Unrecht getan habe. Bin aber zu dem Schluss gekommen, dass dem nicht so ist.
Und dass du meinen Kommentar als selbstverliebt, nichtssagend und verkaspert bezeichnest, gefällt mir natürlich nicht, aber damit muss ich leben. Nein, damit will ich sogar leben. Denn gerade weil du das so sagst, weiß ich, dass es richtig ist, so zu formulieren. Bei der Literatur geht es nämlich nicht um Konsens, sondern um Auseinandersetzung und Reibung. Das muss man einfach aushalten können. Meiner Meinung nach. Schreiben und Lesen tut in erster Linie weh.
Gelesen werden auch.
Gruß
Sam
Und dass du meinen Kommentar als selbstverliebt, nichtssagend und verkaspert bezeichnest, gefällt mir natürlich nicht, aber damit muss ich leben. Nein, damit will ich sogar leben. Denn gerade weil du das so sagst, weiß ich, dass es richtig ist, so zu formulieren. Bei der Literatur geht es nämlich nicht um Konsens, sondern um Auseinandersetzung und Reibung. Das muss man einfach aushalten können. Meiner Meinung nach. Schreiben und Lesen tut in erster Linie weh.
Gelesen werden auch.
Gruß
Sam
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