Arme Leute Gericht
in Deutschland:
Honigmelone mit Schinken,
mit Kochschinken ...
Je eine kleine Scheibe
Weißbrot dazu.
Creeping in poverty
Renée Lomris hat geschrieben:EIn Festessen in Deutschland wird virtuos gekocht, virtuos hingelegt, aber man muss dann zu allem klatschen und bravo sagen. Ein gutes Essen ist, wenn man die Speise vergisst, nur gelegentlich, fast verschämt es genießt, lobt man, lobt man mit wenigen Worten, denn all das ist Nebensache, Hauptsache das Zusammensein.
Der Kommunist prostet dem Le Pen-Anhänger ausnahmsweise zu. (innerlich mag er entrüstet sein, aber das Gemeinsam am Tisch sitzen heiligt den Mitgast, den Convive)
Dieses Tafeln ....
während der Deutsche die Tendenz zur Unversöhnlichkeit hat -- " was Eberhard der Greiner tat (Schlacht bei Reutingen, Ludwig Uhland)
er schnitt das Tafeltuch entzwei
.
Ach unsere Tendenz zum Radiikalen, zum Unversöhnlichen ...
un repas
pourrait arranger tout ca ...
Jaja, alle Franzosen laufen mit Baguette unterm Arm rum, und alle Deutschen tragen Pickelhaube. Dieses nationalistische Dumpfbackendenken, ich ertrage es nicht mehr. Wie doof kann man eigentlich noch werden?
P.
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Renée Lomris
Nun, ich lebe seit zwei Jahren wieder in Deutschland und die Pickelhaube, in Begleitung knirrrrschender Rechthaberei ist sehr spürbar. Der Ton macht mehr Eurovision als Musik. Und Essen?.... Ja,es gibt einen gewaltigen Unterschied.jeder Mensch mit "Migrationshintergrund" wird das bestätigen.
Was das alles mit Doofheit zu tun hat...
Aber die Unversöhnlichkeit,....
Man soll nicht verallgemeinern. Außer es stimmt.
Was das alles mit Doofheit zu tun hat...
Aber die Unversöhnlichkeit,....
Man soll nicht verallgemeinern. Außer es stimmt.
Nun, ich habe in meinem Leben auch einige Franzosen kennengelernt. Auch französische Freunde und Freundinnen gewonnen. Zufällig sind darunter auch solche, die eine "Tendenz zur Unversöhnlichkeit" haben, obwohl sie Franzosen sind. Das ist eine individuelle Eigenschaft, keine nationen-typische. Das gibts auf Tahiti ebenso wie in Grönland. Damit ist Deine Rassentheorie empirisch widerlegt.
Wenn Du Personen kennst, die eine "Tendenz zur Unversöhnlichkeit" haben, dann nenne diese Personen doch beim Namen, anstatt alle Insassen derselben geografisch umrandeten Region zu verurteilen.
Wenn Du Personen kennst, die eine "Tendenz zur Unversöhnlichkeit" haben, dann nenne diese Personen doch beim Namen, anstatt alle Insassen derselben geografisch umrandeten Region zu verurteilen.
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Renée Lomris
ja, Pjotr, Unversöhnlichkeit ist ein menschlicher Charakterzug.
Manche Menschen tendieren mehr dazu, andere weniger. Das kulturelle Umfeld fördert diese Eigenschaft mehr oder weniger. Die Geschichte und die Interpretation von Geschichte fördert die Versöhnlichkeit oder Unversöhnlichkeit mehr oder weniger. Die Lehrbücher tun dies ebenso, mehr oder weniger. Das alles ist sehr komplex, darin gebe ich dir voll und ganz Recht. Nicht umsonst gibt es drei deutsche historische Institute in der Welt, deren Aufgabe es u.a. ist, genau diese Tendenzen zu untersuchen und aus Unversöhnlichem Versöhnliches zu machen.
Das Tafeltuch entzwei schneiden - wohlgemerkt zwischen Vater und Sohn - das kenne ich in der damit verbndenen radikalen Ablösung von Eltern und Familie in Frankreich weniger als in Deutschland. Das mag sich inzwischen geändert haben. Dann ist das ein Generationsunterschied. Ich kenne wesentlich mehr junge Deutsche, die in den Nachkriegsjahren der eigenen Familie radikal den Rücken gekehrt haben, zu diesen Radikalen zähle ich mich selbst.
Daraus leite ich nicht, wie du meinst, Rassentheorien ab, sondern nenne es, erlebte Geschichte. Wir sind geprägt von dem, was uns umgibt. Radikalität allein kann das nicht verändern.
Entschuldigt bitte, wenn ich noch einmal auf dieses Thema eingegangen bin. Ich verabschiede mich von diesem Faden.
lG
Renée
Manche Menschen tendieren mehr dazu, andere weniger. Das kulturelle Umfeld fördert diese Eigenschaft mehr oder weniger. Die Geschichte und die Interpretation von Geschichte fördert die Versöhnlichkeit oder Unversöhnlichkeit mehr oder weniger. Die Lehrbücher tun dies ebenso, mehr oder weniger. Das alles ist sehr komplex, darin gebe ich dir voll und ganz Recht. Nicht umsonst gibt es drei deutsche historische Institute in der Welt, deren Aufgabe es u.a. ist, genau diese Tendenzen zu untersuchen und aus Unversöhnlichem Versöhnliches zu machen.
Das Tafeltuch entzwei schneiden - wohlgemerkt zwischen Vater und Sohn - das kenne ich in der damit verbndenen radikalen Ablösung von Eltern und Familie in Frankreich weniger als in Deutschland. Das mag sich inzwischen geändert haben. Dann ist das ein Generationsunterschied. Ich kenne wesentlich mehr junge Deutsche, die in den Nachkriegsjahren der eigenen Familie radikal den Rücken gekehrt haben, zu diesen Radikalen zähle ich mich selbst.
Daraus leite ich nicht, wie du meinst, Rassentheorien ab, sondern nenne es, erlebte Geschichte. Wir sind geprägt von dem, was uns umgibt. Radikalität allein kann das nicht verändern.
Entschuldigt bitte, wenn ich noch einmal auf dieses Thema eingegangen bin. Ich verabschiede mich von diesem Faden.
lG
Renée
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Klimperer
Hallo Flora,
schön, dass du dich meldest.
Ich finde, es ist sehr wichtig, bei der Wahrheit zu bleiben, hier bei diesem Forum mindestens, wo wir freiwillig agieren.
Ich war wirklich geschockt und traurig, als ich das erlebte. Am Tisch von Menschen zu sitzen, die früher besser gestellt waren, und die jetzt jeden Cent drehen müssen. Ich versuche, genau zu beobachten, und dieses Detail sprach Bände für mich. Mag sein, dass es übertrieben ist. Es ist nur ein Beispiel von einschleichender Armut. Auch die kleine Scheibe Weißbrot ist authentisch.
Viele liebe Grüße,
Carlos
schön, dass du dich meldest.
Ich finde, es ist sehr wichtig, bei der Wahrheit zu bleiben, hier bei diesem Forum mindestens, wo wir freiwillig agieren.
Ich war wirklich geschockt und traurig, als ich das erlebte. Am Tisch von Menschen zu sitzen, die früher besser gestellt waren, und die jetzt jeden Cent drehen müssen. Ich versuche, genau zu beobachten, und dieses Detail sprach Bände für mich. Mag sein, dass es übertrieben ist. Es ist nur ein Beispiel von einschleichender Armut. Auch die kleine Scheibe Weißbrot ist authentisch.
Viele liebe Grüße,
Carlos
Hallo Klimperer,
Geht es dir denn um den Text, oder soll er lediglich Anstoß für eine Diskussion sein? (Es wurden ja schon Fäden von dir ins Café verschoben, bei denen ich mich das auch gefragt habe.)
Was für eine Rolle die "Freiwilligkeit" dabei spielt, verstehe ich nicht?
Liebe Grüße
Flora
? Bezieht sich das auf die Texte, oder die Kommentare? Wahrheit ist ein großes Wort. .-) Texte erschaffen, so sie gut gemacht sind, ihre eigene Wahrheit. Ob das auch die erlebte "Wahrheit" des Autors ist, oder nicht, sollte für die Betrachtung des Textes und die Textarbeit aus meiner Sicht keine Rolle spielen. "Das war aber genau so" ist jedenfalls meist ein denkbar schlechtes Argument, denn offensichtlich kann der Text es dann nicht selbst (glaubhaft) vermitteln.Ich finde, es ist sehr wichtig, bei der Wahrheit zu bleiben, hier bei diesem Forum mindestens, wo wir freiwillig agieren.
Geht es dir denn um den Text, oder soll er lediglich Anstoß für eine Diskussion sein? (Es wurden ja schon Fäden von dir ins Café verschoben, bei denen ich mich das auch gefragt habe.)
Was für eine Rolle die "Freiwilligkeit" dabei spielt, verstehe ich nicht?
Das glaube ich dir gerne alles. Aus dem Text kann ich es aber trotzdem nicht herauslesen und daran ändert dann eben auch weder eine Erklärung, noch der Verweis auf eine Authentizität etwas.Ich war wirklich geschockt und traurig, als ich das erlebte. Am Tisch von Menschen zu sitzen, die früher besser gestellt waren, und die jetzt jeden Cent drehen müssen. Ich versuche, genau zu beobachten, und dieses Detail sprach Bände für mich. Mag sein, dass es übertrieben ist. Es ist nur ein Beispiel von einschleichender Armut. Auch die kleine Scheibe Weißbrot ist authentisch.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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pjesma
hm. ich hab gedacht dass dies gedicht eine satire ist. weil wenn nicht, dann ist es schon sehr...in sich konserviert. aus eine andere perspektive: huch, da ist ja noch schinken,wenn auch nicht die beste und brot ist da und melone...man muss ja nicht die erde kochen und essen (!). ja, jammern auf hochem niveau, so empfinde ich das auch, tuts mir leid. was ist armut?
lg, pj
lg, pj
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Klimperer
Hallo Pjesma,
das ist so eine Sache mit den Rubriken, ich habe meins ja unter "Satire" eingebracht, wobei ich eigentlich keine Satire im Sinn hatte. Das war ein Fehler von mir.
Vielleicht wäre ein besseres Beispiel von einschleichender Armut ein Parfüm. Eine ältere Dame die früher kostspielige Parfums gekauft hat und jetzt sie sich nicht mehr leisten kann ...
Armut? Was ist Armut? fragst du.
Natürlich ist das etwas Relatives, Subjektives.
Aber wir leben ja relativ, subjektiv ...
Mir ist gleich aufgefallen, dass ein neues Bild von dir neben deinem Namen steht. Es hat mir auf Anhieb gut gefallen.
LG,
Carlos
das ist so eine Sache mit den Rubriken, ich habe meins ja unter "Satire" eingebracht, wobei ich eigentlich keine Satire im Sinn hatte. Das war ein Fehler von mir.
Vielleicht wäre ein besseres Beispiel von einschleichender Armut ein Parfüm. Eine ältere Dame die früher kostspielige Parfums gekauft hat und jetzt sie sich nicht mehr leisten kann ...
Armut? Was ist Armut? fragst du.
Natürlich ist das etwas Relatives, Subjektives.
Aber wir leben ja relativ, subjektiv ...
Mir ist gleich aufgefallen, dass ein neues Bild von dir neben deinem Namen steht. Es hat mir auf Anhieb gut gefallen.
LG,
Carlos
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