das letzte gespräch

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 17.01.2013, 12:12

das letzte gespräch

wäre wortlos gewesen
kein wort hätte ich gefunden
für dich
jedes wäre wahrhaftig zu leer

ich hätte das zimmer verlassen
um woanders zu weinen

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 17.01.2013, 15:46

Hallo Niko, interessant, was Du dazu schreibst. Solche Überlegungen (oder zumindest ähnliche) hatte ich auch. Klar, weinen ist ja tatsächlich so ein Wort ... (bei mir ist es z. B. "unendlich"). Aber da ich es sonst nicht benutze, habe ich es mir hier mal "herausgenommen".
Ein letztes Gespräch würde mir allerdings nicht gefallen. Es ist schon "das".

Niko

Beitragvon Niko » 17.01.2013, 16:01

das verstehe ich amanita. aber es hat doch nicht stattgefunden.
wie gesagt: ich verstehe genau, was du meinst, aber der titel heißt: das letzte gespräch. und bevor ich lese weiß ich, hier geht es um ein gespräch. und dann lese ich, dass es nicht stattgefunden hat.

vielleicht ist der titel irreführend.
du könntest doch "das letzte gespräch" als erstzeile nehmen und einen "unverfänglicheren" titel nehmen. als idee: "für dich" oder "unausgesprochen".
bei dem doppelten "wort(los) könntest du vielleicht das wort "wortlos" ersetzen. vielleicht: wäre stumm gewesen. oder: wäre tonlos gewesen.

liebe grüße: ich

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Zefira
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Beitragvon Zefira » 17.01.2013, 16:07

Ich verstehe, was Du meinst, Niko, aber ich sehe darin kein Problem.
Es geht um ein bestimmtes Gespräch. Dass es nicht stattgefunden hat, bedeutet nichts. Es geht ja darum, wie es abgelaufen wäre, hätte es stattgefunden - also um die Vorstellung von einem ganz bestimmten Gespräch.

Was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet, ist das "wahrhaftig". Ist das nur eine Steigerung von "zu leer"? Oder muss man lesen "jedes wäre wahrhaftig - zu leer", also sowohl wahrhaftig als auch zu leer?

Grüße von Zefira
Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
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(Ikkyu Sojun)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 17.01.2013, 16:09

Hallo Zefira. Ja, es wäre wahrhaftig und (trotzdem) zu leer - so mein Gedanke dabei.


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