matrjoschka

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
scarlett

Beitragvon scarlett » 12.02.2012, 19:49

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scarlett

Beitragvon scarlett » 16.02.2012, 20:20

das freut mich, gerda, sehr ... danke.

es würde mich jetzt allerdings schon noch interessieren, wie quoth das sieht. ob du das noch liest, quoth? und dich nochmal äußern magst? wär mir wichtig, deine meinung.

lg
monika

pjesma

Beitragvon pjesma » 16.02.2012, 20:31

(ich hab mich hier nicht geäußert, nicht weil es mir nicht gefallen hätte, sondern grad weil es mir gefallen hat, liebe scarlett---hab nicht zuzufügen. google dürfte es auch heißen ;-), so summt man irgendwelche grüne noch nichtbefahrenen ferne flächen und weiß: da ist mein glück geblieben, wird aber nicht zu sehen auch wenn die kameras es irgendwann bis in das kleinste erfassen ;-)...heul!)
lg

Quoth
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Beitragvon Quoth » 16.02.2012, 22:52

Du sagst es selbst, Scarlett: Du brauchst die Schlehen. Das Gedicht braucht sie nicht.

Gruß
Quoth
Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.

scarlett

Beitragvon scarlett » 17.02.2012, 08:03

du meinst also, quoth, das gedicht transportiert auch ohne die schlehen eine gewisse bitternis, herbe?
ich werde noch darüber nachdenken, danke dir fürs erneute melden.

und auch dir herzlich danke, pjesma, fürs rückmelden zu diesem gedicht.

grüße,
scarlett

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 17.02.2012, 09:10

Ich bin, als "alte Botanikerin", natürlich auch an dieser Stelle hängen geblieben. Fand dieses "unfreiwillige" etwas zu lange Verweilen nicht weiter schlimm, weil ich das Gedicht so mag.
Gleichwohl hatte ich mir schon überlegt, dass die Schlehen in meiner Erinnerung als Früchte erst beim Kochen in der Küche ihren Duft entwickeln; dass sie m. W. so spät geerntet werden, dass die Wiesen dann kaum noch schön sein können usw.

Und jetzt, nach Euren kritischen Worten, fällt mir doch auch auf, dass ich das Ende des Gedichts etwas schwächer finde als den Beginn - was durchaus mit genau dieser Stelle zusammenhängen könnte. Den Geschmack des Waldes akzeptiert "man" (ich jedenfalls) ohne nähere Erläuterung - akzeptieren hier wirklich im Sinne von annehmen. Dann kommen die Schlehen. Die Gedanken, die man sich zur "Logik der Schlehen" macht, könnten tatsächlich etwas ablenken.

Ich kann mich allerdings auch sehr mit der Herbheit der Schlehen anfreunden, mit ihrer bitteren Süße, mit der Schlehe als einer "altmodischen" Frucht, die den Hinweis auf Vergangenes noch einmal unterstützt. Hm.

Gerda

Beitragvon Gerda » 17.02.2012, 09:22

Ja, es ist nicht so einfach.
Amaritas Worten kann ich gut folgen, aber auch scarlett verstehen, die diese Überlegung von der Schlehenblüte bis zur bittren Frucht ihren Lesern überlässt. (Müssen die Beeren nicht den ersten Forst abbekomen haben?).
Liebe Monika, vielleicht mit einem kleinen Fragzeichen zu einem späteren Zeitpunkt - im Herbst ;-) - noch einmal schauen.

Liebe Grüße an alle hier.
Gerda

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 17.02.2012, 09:39

Genau, Gerda, die Sache mit dem Frost - und dann sind die Wiesen eben ziemlich "usselig", dafür duftet die Küche.

scarlett

Beitragvon scarlett » 17.02.2012, 11:38

ja genau, liebe amanita, genau diese spanne deckt das ab udn das war beabsichtigt. da ist nichts zufälliges ...

aber wenns nicht funktioniert ...

ich werd es machen, wie gerda vorgeschlagen hat, abwarten, zu einem späteren zeitpunkt nochmal drüberschaun.

habt tausend dank!

scarlett/monia


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