Gepäck
Komm, Mädchen mit dem Koffer
zeig mir was du trägst
durch dunklen Schneetau
über Straßen ziehst
und dir verdirbst
Den Fleck da an der Wand
der als mein Fiebertier
durch Feuerträume schreitet
Hier Salamandergold, das
im brackigen Wasser brennt
und die Monde begrüßt
Perlentöne von meinem Klavier
wenn aus hitzigem Schlaf
ich ins Frühe spazierte
Die Angelusglocke
die auf der Höh so blechern
den Abend begann, begann
Im Sommer das Farbenmeer
wenn die Blütenhäute
sanft in den Wind sprachen
Und Lieder vom Gegenüber
wo alles bang im fischigen
Abwasserbach dröhnte
Die Lügen, die ich im splittrigen
Schrank versteckte und
schweißig hinunterschluckte
Die Flucht in die Welt
und immer wieder zurück
Gepäck
-
Trixie
hi amanita,
ich könnte mir gut vorstellen, dass man vielleicht die einzelnen strophen noch mehr miteinander verbindet. ich mag die erste strophe sehr gerne, würde nur das "komm" weglassen, denn das klingt so arg auffordernd und forsch, auch an den leser irgendwie. vielleicht nach der ersten strophe ein doppelpunkt. und vielleicht die ein oder andere dreizeilige zusammen ziehen. ich glaub, diese "strenge" aufteilung hat es nicht nötig.
an sich stimme ich mucki zu, da ist sehr viel drin, sehr viel schönes, aber fast zu viel, es springt von einem tollen bild zum anderen, ich mag sie alle sehr gerne, aber vielleicht kann man sie einfach noch mehr auf der einen seite für sich sprechen lasse und auf der anderen miteinander verbinden. vielleicht wirklich zeigen, was im koffer ist, den koffer als roten faden nehmen. hm, schwer zu erklären. ich versuch einfach mal durch eine andere aufteilung, vielleicht bindewörter, das ein oder andere weglassen, es ein wenig umzuformen. das ist jetzt natürlich eine trixie-version, aber vielleicht dient sie dir ja der inspiration. (danke schonmal vorab fürs umformen-dürfen
).
Mädchen mit dem Koffer
zeig mir was du trägst, dir verdirbst
durch dunklen Schneetau:
Den Fleck da an der Wand
der als mein Fiebertier durch Feuerträume schreitet
Salamandergold, das
im brackigen Wasser brennt
die Monde grüßt
oder Perlentöne von meinem Klavier
wenn aus hitzigem Schlaf ins Frühe ich spazierte
Zeige mir auch
die Angelusglocke
die auf der Höh so blechern
den Abend begann, begann
im Sommer das Farbenmeer
wenn die Blütenhäute
sanft in den Wind sprachen
Später dann
Lieder vom Gegenüber
ein banges Dröhnen im fischigen
Abwasserbach,
Lügen auch, die ich im splittrigen
Schrank versteckte
schweißig hinunterschluckte
Ganz unten in meinem Koffer
die Flucht in die Welt
und immer wieder zurück
ich könnte mir gut vorstellen, dass man vielleicht die einzelnen strophen noch mehr miteinander verbindet. ich mag die erste strophe sehr gerne, würde nur das "komm" weglassen, denn das klingt so arg auffordernd und forsch, auch an den leser irgendwie. vielleicht nach der ersten strophe ein doppelpunkt. und vielleicht die ein oder andere dreizeilige zusammen ziehen. ich glaub, diese "strenge" aufteilung hat es nicht nötig.
an sich stimme ich mucki zu, da ist sehr viel drin, sehr viel schönes, aber fast zu viel, es springt von einem tollen bild zum anderen, ich mag sie alle sehr gerne, aber vielleicht kann man sie einfach noch mehr auf der einen seite für sich sprechen lasse und auf der anderen miteinander verbinden. vielleicht wirklich zeigen, was im koffer ist, den koffer als roten faden nehmen. hm, schwer zu erklären. ich versuch einfach mal durch eine andere aufteilung, vielleicht bindewörter, das ein oder andere weglassen, es ein wenig umzuformen. das ist jetzt natürlich eine trixie-version, aber vielleicht dient sie dir ja der inspiration. (danke schonmal vorab fürs umformen-dürfen
).Mädchen mit dem Koffer
zeig mir was du trägst, dir verdirbst
durch dunklen Schneetau:
Den Fleck da an der Wand
der als mein Fiebertier durch Feuerträume schreitet
Salamandergold, das
im brackigen Wasser brennt
die Monde grüßt
oder Perlentöne von meinem Klavier
wenn aus hitzigem Schlaf ins Frühe ich spazierte
Zeige mir auch
die Angelusglocke
die auf der Höh so blechern
den Abend begann, begann
im Sommer das Farbenmeer
wenn die Blütenhäute
sanft in den Wind sprachen
Später dann
Lieder vom Gegenüber
ein banges Dröhnen im fischigen
Abwasserbach,
Lügen auch, die ich im splittrigen
Schrank versteckte
schweißig hinunterschluckte
Ganz unten in meinem Koffer
die Flucht in die Welt
und immer wieder zurück
Hallo Amanita, Du hast recht was die Nummerierung (sic!Danke!) betrifft. Bei Deiner Kurzfassung würde ich nach der zweiten Zeile noch einen Absatz setzen. Insgesamt würde ich noch versuchen, den strengen Aufzählungsrhythmus (s. nächste Klammer !) abwechslungsreicher bzw. variabler zu machen (DEN Fleck ... DER ... DAS brennt ... DIE Monde ... DIE Angelusglocke DIE ... usw.). Trixies Fassung gefällt mir insgesamt auch.
Ein Klang zum Sprachspiel.
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