...
Lieber Sam,
Deine Antwort finde ich spannend, weil ich merke, wie anders Du über vieles denkst. Mir geht es so, dass es im "smalltalk" eher um Themen wie das Wetter geht, dass es ein Reden "am Rande" oder über den Gartenzaun ist oder zwischen Tür und Angel, oft genau mit solchen, die einem nicht so sehr vertraut sind.
Auch das mit der Gebetsstruktur finde ich interessant, weil ich gar keine Demutshaltung entdecke und auch, weil ich denke, es gibt viele Gebetsstrukturen und beileibe nicht alle fangen mit der eigenen Erniedrigung an.
Zum dritten: Aus der Erfahrung heraus kann das antizipiert werden, was sein würde. Sivccher bleibt eine letzte Unsicherheit über das, was man glaubt, vorhersagen zu können, aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit ist doch gegeben.
Lieber Quoth,
ich überlege noch und beziehe da Deine Anregungen ein, Änderungen habe ich bisher nur winzige vorgenommen, ich bin noch am "Brüten"...
Liebe Amanita,
genau, sehe ich auch so.
Danke Euch, ich bleibe dran, kann aber ein wenig dauern (da Kind krank und Besuch im Haus...)
leonie
Deine Antwort finde ich spannend, weil ich merke, wie anders Du über vieles denkst. Mir geht es so, dass es im "smalltalk" eher um Themen wie das Wetter geht, dass es ein Reden "am Rande" oder über den Gartenzaun ist oder zwischen Tür und Angel, oft genau mit solchen, die einem nicht so sehr vertraut sind.
Auch das mit der Gebetsstruktur finde ich interessant, weil ich gar keine Demutshaltung entdecke und auch, weil ich denke, es gibt viele Gebetsstrukturen und beileibe nicht alle fangen mit der eigenen Erniedrigung an.
Zum dritten: Aus der Erfahrung heraus kann das antizipiert werden, was sein würde. Sivccher bleibt eine letzte Unsicherheit über das, was man glaubt, vorhersagen zu können, aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit ist doch gegeben.
Lieber Quoth,
ich überlege noch und beziehe da Deine Anregungen ein, Änderungen habe ich bisher nur winzige vorgenommen, ich bin noch am "Brüten"...
Liebe Amanita,
genau, sehe ich auch so.
Danke Euch, ich bleibe dran, kann aber ein wenig dauern (da Kind krank und Besuch im Haus...)
leonie
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Sam
Hallo Leonie,
Ich verstehe den Begriff "smalltalk" eigentlich auch so, wie du es hier beschreibst. Nur in Verbindung mit Gott...da ist es fast beneidenswert, wenn man ihn als einen Nachbarn unter vielen sehen kann, den man zwar nicht kennt, aber der ab und zu gut ist für einen unverbindlichen Plausch am Gartenzaun.
Das Schwindeligwerden vor den gewaltigen Dimensionen des Weltalls, das ist schon eine Demutsgeste, oder? Noch dazu, wo die Dimensionen nur erahnt werden (immer im Hinblick auf den Titel des Gedichtes gesehen natürlich)
Das stimmt. Aber eine Struktur ist eben genau die von mir beschriebene, die ich hier vorzufinden glaube.
Wie gesagt, ich finde deine Gedicht auf eine gewisse Art sehr spannend. Und womöglich rührt meine Kritik nur daher, dass ich, trotz des Titels, mehr als einen Smalltalk erwartete habe.
Gruß
Sam
Mir geht es so, dass es im "smalltalk" eher um Themen wie das Wetter geht, dass es ein Reden "am Rande" oder über den Gartenzaun ist oder zwischen Tür und Angel, oft genau mit solchen, die einem nicht so sehr vertraut sind.
Ich verstehe den Begriff "smalltalk" eigentlich auch so, wie du es hier beschreibst. Nur in Verbindung mit Gott...da ist es fast beneidenswert, wenn man ihn als einen Nachbarn unter vielen sehen kann, den man zwar nicht kennt, aber der ab und zu gut ist für einen unverbindlichen Plausch am Gartenzaun.
weil ich gar keine Demutshaltung entdecke
Das Schwindeligwerden vor den gewaltigen Dimensionen des Weltalls, das ist schon eine Demutsgeste, oder? Noch dazu, wo die Dimensionen nur erahnt werden (immer im Hinblick auf den Titel des Gedichtes gesehen natürlich)
es gibt viele Gebetsstrukturen und beileibe nicht alle fangen mit der eigenen Erniedrigung an.
Das stimmt. Aber eine Struktur ist eben genau die von mir beschriebene, die ich hier vorzufinden glaube.
Wie gesagt, ich finde deine Gedicht auf eine gewisse Art sehr spannend. Und womöglich rührt meine Kritik nur daher, dass ich, trotz des Titels, mehr als einen Smalltalk erwartete habe.
Gruß
Sam
Hallo!
Bei "Smalltalk mit Gott über das Wetter" fällt mir eher Hiob ein:
Kannst du deine Stimme zu der Wolke erheben, dass dich die Menge des Wassers bedecke? Kannst du die Blitze auslassen, dass sie hinfahren und sprechen zu dir: Hier sind wir?
Oder anders gesagt: Schwierig, das
Hängt wahrscheinlich davon ab, was für jeden einzelnen hinter dem Begriff "Gott" verborgen liegt...
Leonie, auch mich schwindelt nicht bei großen Zahlen, aber ich kann mir immerhin vorstellen, dass es anderen so geht
Den ersten Abschnitt wegzulassen ergäbe ein gänzlich anderes Gedicht.
Ferdigruß!
Bei "Smalltalk mit Gott über das Wetter" fällt mir eher Hiob ein:
Kannst du deine Stimme zu der Wolke erheben, dass dich die Menge des Wassers bedecke? Kannst du die Blitze auslassen, dass sie hinfahren und sprechen zu dir: Hier sind wir?
Oder anders gesagt: Schwierig, das
Hängt wahrscheinlich davon ab, was für jeden einzelnen hinter dem Begriff "Gott" verborgen liegt...Leonie, auch mich schwindelt nicht bei großen Zahlen, aber ich kann mir immerhin vorstellen, dass es anderen so geht
Den ersten Abschnitt wegzulassen ergäbe ein gänzlich anderes Gedicht.Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
Hallo Leonie,
die ganze Zeit schon schleiche ich um diesen Text herum. Endlich traue ich mich: ihn richtig zu lesen und dazu etwas zu schreiben.
Ich finde das großartig.
Schon der Titel ist Sternengold: Smalltalk (großgeschrieben! nicht small!). Smalltalk mit Gott. Dies unbescheidene Understatement darin, die Selbstverständlichkeit, das Unbehelligtsein von Anti-Anglizismusdogmatisus, denn es ist ja ein großes kleines Tun, dieses Smalltalken: Man muss es können, zulassen, hinnehmen, es ist eine (Alltags-)Kunst, zugleich Handwerk, es ist unprätentiös, lässt den anderen sein, braucht den anderen dazu, man kann ja mit allen möglichen Leuten, und offenbar (wenn man's kann! und du kannst es!) smalltalken - aber nicht mit sich allein (mit sich allein spricht man entweder groß oder unbedeutendes Zeug), man ist angewiesen, auf die anderen, auf das eigene Vertrauen in dieses leichteste und zugleich schwerste, schwierigste aller Gespräche, auf - Gott. Hört er denn zu? Was sagt er? Oh, er sagt so viel, in diesem Gedicht, das eben kein Selbstgespräch ist, sondern smalltalk mit Gott, und da wirbt auch keiner, um niemanden, sondern es atmet. Es atmet Leben.
Wer hat die Zahlen erfunden? Gott oder der Mensch? Sogar diese Frage wird da irrelevant, in diesem smalltalk, wird auf ihre korrekte Größe zurückgeschrumpft, weil es unerheblich ist, weil es sich innen abspielt, das Draußen, das Große und das Innen darf RAUS, in diese Unendlichkeit, darf an ihr teilhaben, darf es unweigerlich, kann es aber nur - mit dem andern, der da lächelt:
In diesem Dreiklang, den ein echter guter Smalltalk ja ausmacht, also: das Du, das Ich, und das Hinhören, in diesem Spiel fehlt zwar das Pathos (und das ist so erfrischend! wie hier das Pathos fehlen darf!), aber der Ernst nicht, fehlt die Mitte nicht, oder der Boden, oder der andere, der MENSCH, der da lächelt, der andere und anders und fremd Lebende, Zahlen hin oder her, Universum hier oder da, Gott oder nicht. Es gibt das Ich und das Du und den Raum oder den Gott oder die Macht jedenfalls etwas, das damit zu tun hat, auf irgendeine unbegreifliche Art. Fest am Boden der Tatsachen schwebend sozusagen, stellt sich dieses Gedicht hin und hält smalltalk mit Gott. Er, ich, du. Reden miteinander. Einfach so. (Weil es zu reden gibt.) Hören hin oder weg, auf jeden Fall: Sind sie da.
Da finde ich, gibt es nichts zu verbessern und drumherum zu reden. Alles ist gut.
(Ich bin hingerissen.)
herzlich
klara
die ganze Zeit schon schleiche ich um diesen Text herum. Endlich traue ich mich: ihn richtig zu lesen und dazu etwas zu schreiben.
Ich finde das großartig.
Schon der Titel ist Sternengold: Smalltalk (großgeschrieben! nicht small!). Smalltalk mit Gott. Dies unbescheidene Understatement darin, die Selbstverständlichkeit, das Unbehelligtsein von Anti-Anglizismusdogmatisus, denn es ist ja ein großes kleines Tun, dieses Smalltalken: Man muss es können, zulassen, hinnehmen, es ist eine (Alltags-)Kunst, zugleich Handwerk, es ist unprätentiös, lässt den anderen sein, braucht den anderen dazu, man kann ja mit allen möglichen Leuten, und offenbar (wenn man's kann! und du kannst es!) smalltalken - aber nicht mit sich allein (mit sich allein spricht man entweder groß oder unbedeutendes Zeug), man ist angewiesen, auf die anderen, auf das eigene Vertrauen in dieses leichteste und zugleich schwerste, schwierigste aller Gespräche, auf - Gott. Hört er denn zu? Was sagt er? Oh, er sagt so viel, in diesem Gedicht, das eben kein Selbstgespräch ist, sondern smalltalk mit Gott, und da wirbt auch keiner, um niemanden, sondern es atmet. Es atmet Leben.
Wer hat die Zahlen erfunden? Gott oder der Mensch? Sogar diese Frage wird da irrelevant, in diesem smalltalk, wird auf ihre korrekte Größe zurückgeschrumpft, weil es unerheblich ist, weil es sich innen abspielt, das Draußen, das Große und das Innen darf RAUS, in diese Unendlichkeit, darf an ihr teilhaben, darf es unweigerlich, kann es aber nur - mit dem andern, der da lächelt:
In diesem Dreiklang, den ein echter guter Smalltalk ja ausmacht, also: das Du, das Ich, und das Hinhören, in diesem Spiel fehlt zwar das Pathos (und das ist so erfrischend! wie hier das Pathos fehlen darf!), aber der Ernst nicht, fehlt die Mitte nicht, oder der Boden, oder der andere, der MENSCH, der da lächelt, der andere und anders und fremd Lebende, Zahlen hin oder her, Universum hier oder da, Gott oder nicht. Es gibt das Ich und das Du und den Raum oder den Gott oder die Macht jedenfalls etwas, das damit zu tun hat, auf irgendeine unbegreifliche Art. Fest am Boden der Tatsachen schwebend sozusagen, stellt sich dieses Gedicht hin und hält smalltalk mit Gott. Er, ich, du. Reden miteinander. Einfach so. (Weil es zu reden gibt.) Hören hin oder weg, auf jeden Fall: Sind sie da.
Da finde ich, gibt es nichts zu verbessern und drumherum zu reden. Alles ist gut.
(Ich bin hingerissen.)
herzlich
klara
Lieber Sam,
achso, das Schwindligwerden meintest Du. Hm, eine Demutsgeste, da stelle ich mir wiederum eher etwas vor, was man bewusst vornimmt, nicht so sehr etwas, das einem widerfährt. Schwindel ist ja schwer steuerbar.
Aber vielleicht ist darin, dass der Schwindel als Resultat eines Erstaunens erscheint, so etwas enthalten wie Demut. Beim Schreiben habe ich das gar nicht so empfunden.
Spannend....
Lieber Ferdi,
Du hast recht, es ist ein anderes Gedicht, wenn ich die erste Strophe streiche. Deshalb habe ich auch innere Widerstände dagegen, glaube ich. Mir fehlt dann was, obwohl ich mir trotzdem nicht sicher bin, ob die Umsetzung gelungen ist.
Liebe Klara,
ich bin natürlich glücklich, dass Du den Text genau so lesen kannst, weil er dem sehr nahe kommt, was mich beim Schreiben "bewegte".
Trotzdem bin ich mir über die erste Strophe noch nicht sicher, vielleicht braucht es erst wieder eine Abhängzeit, bevor ich klarer sehen kann, ob sie wirklich stimmt. Im Moment gebe ich den inneren Widerständen nach, die mir raten, nichts zu ändern...
Liebe Grüße
leonie
achso, das Schwindligwerden meintest Du. Hm, eine Demutsgeste, da stelle ich mir wiederum eher etwas vor, was man bewusst vornimmt, nicht so sehr etwas, das einem widerfährt. Schwindel ist ja schwer steuerbar.
Aber vielleicht ist darin, dass der Schwindel als Resultat eines Erstaunens erscheint, so etwas enthalten wie Demut. Beim Schreiben habe ich das gar nicht so empfunden.
Spannend....
Lieber Ferdi,
Du hast recht, es ist ein anderes Gedicht, wenn ich die erste Strophe streiche. Deshalb habe ich auch innere Widerstände dagegen, glaube ich. Mir fehlt dann was, obwohl ich mir trotzdem nicht sicher bin, ob die Umsetzung gelungen ist.
Liebe Klara,
ich bin natürlich glücklich, dass Du den Text genau so lesen kannst, weil er dem sehr nahe kommt, was mich beim Schreiben "bewegte".
Trotzdem bin ich mir über die erste Strophe noch nicht sicher, vielleicht braucht es erst wieder eine Abhängzeit, bevor ich klarer sehen kann, ob sie wirklich stimmt. Im Moment gebe ich den inneren Widerständen nach, die mir raten, nichts zu ändern...
Liebe Grüße
leonie
Liebe Leonie,
mir gefällt das Gedicht in seiner momentanen Fassung sehr gut!
"Ein schöner Leonie-Text" dachte ich bei mir und hätte jetzt gar nichts weiter gesagt, war dann aber über die Fülle der Interpretationen verblüfft.
Deshalb möchte ich mein Textverständnis beisteuern:
Die 1. Strophe muss bleiben!
Man kann Geschwindigkeiten nicht spüren, sie sind immer relativ. Deswegen müsste man wissen: wie schnell im Vergleich wozu.
Die Strophe macht mir pars pro toto deutlich, dass ich unbewusste Bezugspunkte habe (hier die Erde, auf der der Zug "schnell" fährt) Wenn mein gewohnter Alltag als Bezugspunkt wegfällt, wenn ich z.B. mit dem Tod konfrontiert werde, oder mich die Frag quält, ob meine Hoffnungen und Bestrebungen nicht alles Illusionen sind, wenn mir die Randständigkeit meiner Existenz bewusst wird: dann kann mir schon die Luft wegbleiben.
Der Konjunktiv ist hier ein lyrisches Paradox: natürlich kann ich mir das alles nicht bis zur letzten Konsequenz vorstellen.
Das deutet diese Strophe an, jedenfalls habe ich sie spontan so verstanden!
Für mich sind alle "tiefschürfenden" Fragen in scheinbarer Naivität des Lyr_ichs angesprochen.
Dass diese Fragen sich als wissenschaftlich verkleiden, ist understatement. Das zeigt schon der Titel.
Und wird in der 3. Strophe ganz offensichtlich: trotz dieser Fragen schöpft das Lyr_ich Hoffnung (und weil es die wissenschaftlich nicht gibt, stellvertretend O2.)
Was ist in der Zwischenzeit (vom Schwindel zur Hoffnung) passiert?
Die 2. Strophe.
Ein Stern in Gestalt eines Menschen (Mannes?) lächelt dem (weiblichen
) Lyr_ich zu.
Der Moment der Begegnung ist so intensiv, dass er sein eigenes Handy nicht erkennt.
Vielleicht ist es sogar ER selbst, für diesen Augen-Blick ?
Das ist natürlich meine Privat-Interpretation.
Aber ich finde, der Text gibt sie her.
Liebe Grüße, Carl
mir gefällt das Gedicht in seiner momentanen Fassung sehr gut!
"Ein schöner Leonie-Text" dachte ich bei mir und hätte jetzt gar nichts weiter gesagt, war dann aber über die Fülle der Interpretationen verblüfft.
Deshalb möchte ich mein Textverständnis beisteuern:
Die 1. Strophe muss bleiben!
Man kann Geschwindigkeiten nicht spüren, sie sind immer relativ. Deswegen müsste man wissen: wie schnell im Vergleich wozu.
Die Strophe macht mir pars pro toto deutlich, dass ich unbewusste Bezugspunkte habe (hier die Erde, auf der der Zug "schnell" fährt) Wenn mein gewohnter Alltag als Bezugspunkt wegfällt, wenn ich z.B. mit dem Tod konfrontiert werde, oder mich die Frag quält, ob meine Hoffnungen und Bestrebungen nicht alles Illusionen sind, wenn mir die Randständigkeit meiner Existenz bewusst wird: dann kann mir schon die Luft wegbleiben.
Der Konjunktiv ist hier ein lyrisches Paradox: natürlich kann ich mir das alles nicht bis zur letzten Konsequenz vorstellen.
Das deutet diese Strophe an, jedenfalls habe ich sie spontan so verstanden!
Für mich sind alle "tiefschürfenden" Fragen in scheinbarer Naivität des Lyr_ichs angesprochen.
Dass diese Fragen sich als wissenschaftlich verkleiden, ist understatement. Das zeigt schon der Titel.
Und wird in der 3. Strophe ganz offensichtlich: trotz dieser Fragen schöpft das Lyr_ich Hoffnung (und weil es die wissenschaftlich nicht gibt, stellvertretend O2.)
Was ist in der Zwischenzeit (vom Schwindel zur Hoffnung) passiert?
Die 2. Strophe.
Ein Stern in Gestalt eines Menschen (Mannes?) lächelt dem (weiblichen
) Lyr_ich zu.Der Moment der Begegnung ist so intensiv, dass er sein eigenes Handy nicht erkennt.
Vielleicht ist es sogar ER selbst, für diesen Augen-Blick ?
Das ist natürlich meine Privat-Interpretation.
Aber ich finde, der Text gibt sie her.
Liebe Grüße, Carl
Lieber carl,
ich freue mich, dass Du nicht "gar nichts weiter" gesagt hast.
Das ist eine feine Deutung, es hätte so sein können, obwohl es nicht so war...
(Aber das ist ja sowieso nur der Inspirationsmoment, entscheidend ist, was in der Phantasie damit geschieht...)
Jedenfalls danke ich Dir fürs genaue Lesen, Verstehen und Interpretieren.
Liebe Grüße
leonie
ich freue mich, dass Du nicht "gar nichts weiter" gesagt hast.
Das ist eine feine Deutung, es hätte so sein können, obwohl es nicht so war...
(Aber das ist ja sowieso nur der Inspirationsmoment, entscheidend ist, was in der Phantasie damit geschieht...)
Jedenfalls danke ich Dir fürs genaue Lesen, Verstehen und Interpretieren.
Liebe Grüße
leonie
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Gerda
Liebe leonie,
erst, nachdem ich Carls Ausführungen (Danke Carl) gelesen habe, kann auch ich zu deinem Text etwas schreiben, denn jetzt habe ich einen Weg gefunden auch als Nichtgläubige hineinzuhorchen.
Der Titel schreckte mich zunächst ab, nun habe ich einen Zugang gefunden, nicht zuletzt auch dadurch dass ich zu meinem alten "Boot"-Text, einen Bogen für mich schlagen konnte.
Du hast es wunderbar hinbekommen, aus der eigenen Befindlichkeit heruas, einen Text zu schreiben, der eben fern von jener ist.
Liebe Grüße
Gerda
erst, nachdem ich Carls Ausführungen (Danke Carl) gelesen habe, kann auch ich zu deinem Text etwas schreiben, denn jetzt habe ich einen Weg gefunden auch als Nichtgläubige hineinzuhorchen.
Der Titel schreckte mich zunächst ab, nun habe ich einen Zugang gefunden, nicht zuletzt auch dadurch dass ich zu meinem alten "Boot"-Text, einen Bogen für mich schlagen konnte.
Du hast es wunderbar hinbekommen, aus der eigenen Befindlichkeit heruas, einen Text zu schreiben, der eben fern von jener ist.
Liebe Grüße
Gerda
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