Der Herbst knattert
um die Häuser
und haut mir Fragen
ins Gesicht
Kühl und rostig knirscht er
Wie lange?
Leuchtend und stoppelnd faucht er
Wohin?
Meine Atemzüge
hüllt er ins Graue
taucht jeden Schritt
ins Knistern und Knacken
ich keuche und gehe
will wenden
muss weitergehen
Verzieh dich!
schrei ich und weiß doch
er lässt nicht locker
und mich nicht los
Erstfassung:
Der Herbst knattert
um die Häuser
und haut mir Fragen
ins Gesicht
Kühl und rostrot krakeelt er Wie lange
Leuchtend und stoppelig faucht er Wohin
„Halts Maul“ will ich schreien und weiß doch
er lässt nicht locker und mich nicht los
hüllt meine Atemzüge ins Graue
taucht jeden Schritt ins Knistern und Knacken
ich keuche und gehe, will wenden, muss weitergehen
Änderung: Schlusszeile gestrichen:
"bis auf den Grund"
Oktobergedicht (das 601. Herbstgedicht)
aber leonie,
du schreibst die gedichte doch nicht für mich. und ich nur meine kleine eigene bescheidene meinung auf.
einen schönen herbst noch
xanthi
du schreibst die gedichte doch nicht für mich. und ich nur meine kleine eigene bescheidene meinung auf.
einen schönen herbst noch
xanthi
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