Der Hund in mir

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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leonie
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Beitragvon leonie » 19.08.2010, 12:18

Der Hund in mir bellt.

Wenn er frei herumläuft, sage ich:
Der beißt nicht.
Wie alle Hundebesitzer.

Wenn wir Gassi gehen, leine ich ihn an.
Manchmal kackt er jemandem vor die Tür.
Dann ziehe ich ihn weiter, sage mir:

Das bin nicht ich.


(Das etwas andere Gedicht von leo) :-)

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leonie
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Beitragvon leonie » 15.09.2010, 21:49

Lieber Niko,

danke für die Auseinandersetzung. Ich habe wirklich die Befürchtung, wenn ich in "mein Hund" ändere, dass es dann für viele nicht mehr verständlich ist. Sondern sie es tatsächlich so auffassen, als ginge es um einen Echthund und sich dann fragen, was denn der Schluss soll...
Und mit dem "draussen": in der ersten Strophe läuft er ja auch "draussen". Es geht schon um richtiges Gassi gehen in den zivilisierten Gegenden. Wo das vor die Tür kacken ganz besonders unanständig ist...:-) . Eigentlich mache ich mich dabei auch ein wenig über den Ausdruck "Gassi gehen" lustig, der ja die Natdurft euphemistisch umschreibt.

Liebe fenestra,

ich habe auch noch keine Lösung für den etwas zu heftigen Wink. "Schweinehund", hm, eher der Umgang mit den eigenen Aggressionen und unschokoladigen Seiten...

Danke auch Dir!

Liebe Grüße

leonie

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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 15.09.2010, 23:22

Hoi Max,

die Wahl des Ortes kann meines Erachtens entscheidend sein fürs erfolgreiche Suchen und Stöbern, und für die Dramaturgie der Präsentation.


Salute

Pjotr


Zusatz: Der Ort ist meiner Auffassung nach eine Bedingung der Möglichkeit der Texterfahrung überhaupt.


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