Der Sommer küsste ihre Augenlider.
Sie trug den roten Hut und verstreute Wacholderbeeren
bis zum Bärenwald.
Wunden trug das ausgebrannte Land.
Ein schwarzer Flügel zog eine tiefe Furche
unten am Fluss.
Der Sommer nagelte sich ihr ins Herz.
Sie hockte im verdorrten Gras.
Der Tag rauchte.
Nur die Pinien zählten die Stunden.
Endlich fiel der Schlaf.
Schlangenwispern
-
Rala
Hallo Fux,
das gefällt mir ausgesprochen gut. Diese einzelnen Bilder, die jedes für sich und auch alle zusammen eine sehr eindrückliche Stimmung transportieren, das Gefühl, dass da etwas sehr Einschneidendes passiert ist, ohne dass jedoch ausgesprochen werden müsste, was es ist.
Ich würde die Luft zwischen den Zeilen auch lassen, ich finde sie brauchen den Raum um sich, weil jede einezlene von ihnen so stark ist.
Liebe Grüße,
Rala
das gefällt mir ausgesprochen gut. Diese einzelnen Bilder, die jedes für sich und auch alle zusammen eine sehr eindrückliche Stimmung transportieren, das Gefühl, dass da etwas sehr Einschneidendes passiert ist, ohne dass jedoch ausgesprochen werden müsste, was es ist.
Ich würde die Luft zwischen den Zeilen auch lassen, ich finde sie brauchen den Raum um sich, weil jede einezlene von ihnen so stark ist.
Liebe Grüße,
Rala
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