Nachtentkleidete, du ...

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
scarlett

Beitragvon scarlett » 29.06.2010, 08:49

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carl
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Beitragvon carl » 07.07.2010, 17:24

Hallo Scarlett!

Mich hat der Titel angesprochen "Nachtentkleidete, du" und das Gedicht löst sein Versprechen ein!
Ich habe die Frage, ob es sich um ein Selbstgespräch handelt, oder ein anderes Du als Gegenüber?
Außerdem:

Nimm die Augenbinde ab

Durch die Pupille
schiebt der Tag
sein dünnes Licht

Das scheint mir noch mehr im Bild und korrespondiert stärker mit dem "entfädelten Blick"

LG, Carl

scarlett

Beitragvon scarlett » 08.07.2010, 07:54

Hallo Carl,

wie schön, von dir zu lesen.

Was deine Frage anbelangt, ich denke doch, das beides denkbar wäre, oder?
Gedacht war es als Gedicht an ein "Gegenüber", die "Nachtentkleidete" eben :pfeifen:

Zu deinem Vorschlag: ich hatte die angesprochene Variante auch angedacht, sie dann aber verworfen, weil "Netz" aus Netzhaut Faden/dünn/entfädelt konnotiert.

Ich werde jetzt dennoch die Pupille erneut überdenken.

Hab Dank für deine Rückmeldung und es freut mich, dass das Gedicht für dich funktioniert!

Hab einen schönen Tag,
scarlett

carl
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Beitragvon carl » 08.07.2010, 08:55

Hallo Scarlett,

dann überleg noch eine weitere Variante:

In deine Netzhaut
webt der Tag
sein dünnes Licht

LG, Carl

scarlett

Beitragvon scarlett » 24.09.2010, 19:57

Lieber Carl,

lang hats gedauert, (der Urlaub war ja aber auch länglich!), aber nun.

Ich werde deinen Vorschlag übernehmen.

Hab Dank dafür und - bis hoffentlich bald, in München,

scarlett


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