pas de deux de la morte lente

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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noel
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Registriert: 04.08.2006

Beitragvon noel » 10.06.2010, 19:35

pas de deux de la mort lente

ich brauche keinen
spiegel, wenn ich suche
dir aus dem weg
zu blicken, finde ich
meine spuren;
an meinen schatten
hängst du & suchSt
mich zu verwOrten.
buchSTABe um buchSTABe
befriedest du,
machst du mich
zum panther,
der stumpf sich
an den stäben pfählt.

©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).

Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel

Louisa

Beitragvon Louisa » 14.06.2010, 02:11

Hallo Noel!

Ich wollte wieder mit einigen Kommentaren beginnen und du hast ja schon zu Recht sehr viel Lob erhalten - Deine graphische Umsetzung des Textes finde ich auch sehr gelungen.

Ansonsten finde ich es ganz schön schwierig so eine - wie soll man sagen - "Hammer-Metapher" der Lyrikgeschichte in einem neuen Gedicht gekonnt aufzugreifen - ich bin mir auch noch nicht ganz sicher wie ich das hier bewerten soll - aber es ist ein schöner Text geworden - vor allem durch die letzten zwei Zeilen.

Das Bild mit dem Spiegel am Anfang leuchtet mir aber noch nicht so ganz ein. Könnte man das vielleicht ein bisschen plastischer/deutlicher beschreiben?

Gerne gelesen! Liebe Grüße!
l


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