Immer das Sanfte
Jetzt habe ich eine Nacht darüber geschlafen und einigermaßen gründlich nachgedacht. Ich weiß nicht, willst Du meine Gedanken wissen?
Auf jeden Fall, quasi außerhalb meiner Gedanken, der ganz persönlichen Betrachtung und Interpretation, finde ich es ganz wunderbar verdichtet und offen, so wie ein Gedicht sein muss (für mich), so dass ich alles mögliche hineinlegen kann, und sogar jeden Tag, jedenfalls bei nahezu jeden Lesen, etwas anderes.
Aber jetzt zu meinen Gedanken, für mich hat das Geschriebene dort auch etwas mit Heimat und Herkunft zu tun. Die Frauen aber reden mit einer Art Gewißheit von dem Unabkömmlichen, von der Sanftmut und ihrem Preis. Herkunft und Heimat. Große Worte ins kleine gebrochen.
Mageninhalte und Gehäutetes und das große Gerede über die, die etwas zu sagen hat, aber wenige nur, die sie verstehen (wollen).
Für mich ist dieses Gedicht auch ein wenig die Aussöhnung mit einem Kampf. Es ist so eine Klarheit in diesem Gedicht, die ich sehr schätze. Klarheit und Sanftmut und nachdenken. Und auch das kann letztendlich eine Heimat sein.
Und der "Stamm", das ist ja auch Verwurzelung, das was einen bindet an den ort, aus dem man gekommen ist. Herkunft.
Aber Deine These, dass die zivilisatorische Kraft der Frau (das Sanfte?), sie die Kreativität kostet, die würde mich noch eingehender interessieren.
Auf jeden Fall, quasi außerhalb meiner Gedanken, der ganz persönlichen Betrachtung und Interpretation, finde ich es ganz wunderbar verdichtet und offen, so wie ein Gedicht sein muss (für mich), so dass ich alles mögliche hineinlegen kann, und sogar jeden Tag, jedenfalls bei nahezu jeden Lesen, etwas anderes.
Aber jetzt zu meinen Gedanken, für mich hat das Geschriebene dort auch etwas mit Heimat und Herkunft zu tun. Die Frauen aber reden mit einer Art Gewißheit von dem Unabkömmlichen, von der Sanftmut und ihrem Preis. Herkunft und Heimat. Große Worte ins kleine gebrochen.
Mageninhalte und Gehäutetes und das große Gerede über die, die etwas zu sagen hat, aber wenige nur, die sie verstehen (wollen).
Für mich ist dieses Gedicht auch ein wenig die Aussöhnung mit einem Kampf. Es ist so eine Klarheit in diesem Gedicht, die ich sehr schätze. Klarheit und Sanftmut und nachdenken. Und auch das kann letztendlich eine Heimat sein.
Und der "Stamm", das ist ja auch Verwurzelung, das was einen bindet an den ort, aus dem man gekommen ist. Herkunft.
Aber Deine These, dass die zivilisatorische Kraft der Frau (das Sanfte?), sie die Kreativität kostet, die würde mich noch eingehender interessieren.
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Max
Liebe Renée,
danke für diese Erklärung. Tatsächlich habe ich den politischen Bezug so nicht gelesen (und finde ihn auch stellenweise schwerer nachvollziehbar, ich erinnere mich an Diskussionen mit russischen Freunden, bei denen ich versucht habe, ihnen beizubringen, dass Deutsche an sich keinen genetischen Defekt haben, der sie ermutigt geleegentlich einen Weltkrieg anzuzetteln ...); er gibt dem Gedicht eine zusätzliche Dimension.
Merci
Max
danke für diese Erklärung. Tatsächlich habe ich den politischen Bezug so nicht gelesen (und finde ihn auch stellenweise schwerer nachvollziehbar, ich erinnere mich an Diskussionen mit russischen Freunden, bei denen ich versucht habe, ihnen beizubringen, dass Deutsche an sich keinen genetischen Defekt haben, der sie ermutigt geleegentlich einen Weltkrieg anzuzetteln ...); er gibt dem Gedicht eine zusätzliche Dimension.
Merci
Max
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