[tabs][tabs: Version 12.01.2010]Ayers Rock
Hyperaktive graue Zellen
zerren meinen Tagtraum
in die Nacht.
Ich sitze mit Dir, halte Dich
auf dem roten Dach.
Wir lachen.
Mag auch der Wächter
noch so schreien, ich kann
die Augen schließen.
Und muss Dir
nichts mehr
erklären.
Habe noch kein besseres Wort für hyperaktiv. Kann die Wertung da nicht ganz rausnehmen.
Es bleibt bei "auf dem roten Dach", weil es ein ganz bestimmtes ist.
Auch das "Dir" in der letzten Strophe muss bleiben, so wie auch noch viel zu erklären bleibt, nur halt nicht dieser einen Person.
"Ayers Rock" kann ich nicht erklären. Und ich kann es auch nicht mehr weglassen. Denkt es Euch ohne Titel, das passt dann schon.
[tabs: Original] Ayers Rock
Hyperaktive graue Zellen
zerren meinen Tagtraum
mit in die Nacht.
Ich sitze mit Dir, halte Dich
auf dem roten Dach.
Wir lachen.
Mag auch der Wächter
noch so schreien, ich kann
die Augen schließen.
Und ich muss Dir
nichts mehr
erklären.[/tabs]
Ayers Rock
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Lydie
Hallo!
Der Titel hat es mir gerade angetan, ich finde er passt bestens zum Gedicht.
"Ich sitze mit Dir, halte Dich
auf dem roten Dach.
Wir lachen."
Auf dem roten Dach der Welt, wo möglich ist, was sonst nicht möglich ist, im magischen Zentrum des "Andersland".
"Mag auch der Wächter
noch so schreien, ich kann
die Augen schließen."
Eben das geht in "Ayers Rock". So lese ich das jedenfalls. Ach! Das Gedicht ist toll! Und lass ruhig das "hyperaktiv". Genau das sind diese Zellen ja. Ist nicht "poetisch", aber was heisst das schon. Ist treffend.
LG
Lydie
Der Titel hat es mir gerade angetan, ich finde er passt bestens zum Gedicht.
"Ich sitze mit Dir, halte Dich
auf dem roten Dach.
Wir lachen."
Auf dem roten Dach der Welt, wo möglich ist, was sonst nicht möglich ist, im magischen Zentrum des "Andersland".
"Mag auch der Wächter
noch so schreien, ich kann
die Augen schließen."
Eben das geht in "Ayers Rock". So lese ich das jedenfalls. Ach! Das Gedicht ist toll! Und lass ruhig das "hyperaktiv". Genau das sind diese Zellen ja. Ist nicht "poetisch", aber was heisst das schon. Ist treffend.
LG
Lydie
Max,
wenn ich es einfach streiche, kriegt der Satz einen anderen Sinn und eine andere Anmutung. Wirkt dann so konstruiert, ich würde nie sagen: "meine grauen Zellen machen dies oder das". Hier ging es mir um einen Teil des Hirns, das Unbewusste, Unterbewusste, das quasi gegen den aktiven Willen ein Thema vom Tag in die Nacht mitnimmt. Der gleiche Teil, der sich schon tagsüber nicht ganz abschalten ließ, dann das Einschlafen fast verhindert hätte um dann einen Wunsch zu manifestieren, Klarheit zu erzeugen, wie sie nur im Traum möglich ist. Weshalb selbige auch keinen Bestand haben wird über die letzte Zeile hinaus.
Aber ich gebe nicht auf, ich verstehe ja, was sich sperrt. Muss halt ein wenig sacken lassen.
Best,
H
wenn ich es einfach streiche, kriegt der Satz einen anderen Sinn und eine andere Anmutung. Wirkt dann so konstruiert, ich würde nie sagen: "meine grauen Zellen machen dies oder das". Hier ging es mir um einen Teil des Hirns, das Unbewusste, Unterbewusste, das quasi gegen den aktiven Willen ein Thema vom Tag in die Nacht mitnimmt. Der gleiche Teil, der sich schon tagsüber nicht ganz abschalten ließ, dann das Einschlafen fast verhindert hätte um dann einen Wunsch zu manifestieren, Klarheit zu erzeugen, wie sie nur im Traum möglich ist. Weshalb selbige auch keinen Bestand haben wird über die letzte Zeile hinaus.
Aber ich gebe nicht auf, ich verstehe ja, was sich sperrt. Muss halt ein wenig sacken lassen.
Best,
H
Lydie hat geschrieben:Hallo!
Der Titel hat es mir gerade angetan, ich finde er passt bestens zum Gedicht.
"Ich sitze mit Dir, halte Dich
auf dem roten Dach.
Wir lachen."
Auf dem roten Dach der Welt, wo möglich ist, was sonst nicht möglich ist, im magischen Zentrum des "Andersland".
"Mag auch der Wächter
noch so schreien, ich kann
die Augen schließen."
Eben das geht in "Ayers Rock". So lese ich das jedenfalls. Ach! Das Gedicht ist toll! Und lass ruhig das "hyperaktiv". Genau das sind diese Zellen ja. Ist nicht "poetisch", aber was heisst das schon. Ist treffend.
LG
Lydie
Das ist das Schöne an dieser Art offenem Gedicht, hat vielleicht etwas Kryptisches, aber gibt eben auch die Freiheit, ein wenig das eigene Bild zu sehen. Der Text basiert auf einem Traum, den ich mal hatte. Und der ging so: "..." (Nee, wird nicht verraten). Jedenfalls kam Ayers Rock erst später beim Nachdenken dazu. Wenn es für einige Leser gut passt, um so besser.
Danke,
Henrik
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