Trägt Einklang meine Seele zu den Sternen,
verlieren alle Sorgen ihr Gewicht,
erstrahlt in Dunkelheit ein fernes Licht
und mein Gemüt will stillen Frieden lernen.
So wie beim Keim aus harten Samenkernen,
der kraftvoll seine zähe Schale bricht,
mit zartem Grün schon einen Baum verspricht,
strömt Hoffnung wie aus innersten Zisternen.
Aus Überheblichkeit wird ein Verstehen:
Ich bin kaum mehr als nichts, doch mittendrin,
im Ganzen nur erkennbar und zu sehen.
Nur eins mit allem spür ich meinen Sinn
und etwas Wunderbares kann geschehen:
Die Seele findet Heimat, ein Wohin.
Fern
-
Estragon
Ich habe mich bei den Würstchens mit eingeschlossen und von trennen ist gar nicht die Rede, im Gegenteil, man muss es immer wieder versuchen und immer wieder scheitern, wie der olle Beckett schon meinte...
Das ist doch eine Herausforderung, findest du nicht, ich bin ein Würstchen, aber ich werde irgendwann wieder eine Kuh sein
Das ist doch eine Herausforderung, findest du nicht, ich bin ein Würstchen, aber ich werde irgendwann wieder eine Kuh sein

Ich halte es immer für problematisch, X und Y vergleichend in Beziehung zu setzen, vor allem dann, wenn der/ die eine künstlerisch wunderbar anerkannt ist, der/ die andere jedoch nicht und es vermutlich auch nie sein wird.
Denn das "Ergebnis" eines solchen Vergleichs liegt doch auf der Hand: es ist nicht jeder ein Dichter, nur weil er einen Internetzugang hat. Wohl wahr - aber keinem von uns eine neue Erkenntnis. Wer hier schreibt, hat Glück, wenn er sich irgendwo zwischen Nur-Internetzugang und Dichtersein befindet; aber das ist doch Konsens, darüber müssen wir gar nicht reden!
Denn das "Ergebnis" eines solchen Vergleichs liegt doch auf der Hand: es ist nicht jeder ein Dichter, nur weil er einen Internetzugang hat. Wohl wahr - aber keinem von uns eine neue Erkenntnis. Wer hier schreibt, hat Glück, wenn er sich irgendwo zwischen Nur-Internetzugang und Dichtersein befindet; aber das ist doch Konsens, darüber müssen wir gar nicht reden!
-
galapapa
Liebe Amanita, lieber Niko,
ich habe inzwischen "Gesamtheit" mit anderen Worten ausgedrückt; vielleicht klingt es Euch so besser.
Liebe Grüße nochmal!
An alle:
Wenn man oberflächlich liest und vorwiegend nach Kritikpunkten sucht, dann passiert es eben, wie so oft, dass eine Bemerkung, wie die von Niko, dankbar aufgenommen und die Mücke zum Elefanten aufgeblasen wird.
"...hat etwas von...", darunter verstehe ich noch nicht einmal den Anflug einer Gleichsetzung.
So wenig Niko mein Gedicht mit dem Werk von Rilke gleichsetzen wollte, so fern liegt es mir, mich mit diesem Dichter messen zu wollen.
Auf die geäußerten, welt- und realitätsfremden Äußerungen kann man erst jetzt kommen, nachdem sich jemand erdreistet hat, 95 Verse von Rilke in diesen Faden zu stellen. Diese Reaktion ist für mich etwa so lächerlich, wie wenn geagt wird "der Regenwurm hat was von einer Anaconda" und jemand regt sich auf und stellt Fotos von Anacondas dagegen.
Aber ich will liebe noch etwas zu wirklich interessanten Kommentaren sagen:
Mir hat der Vorschlag von Renée Lomris sehr gut gefallen, allerdings nur die zweite Strophe betreffend. In dieser Version ist der Bezug leichter zu erkennen, indes auch im Originaltext war kein Fehler enthalten, nur der Bezug schwieriger zu erkennen: "So wie beim Keim aus harten Samenkernen, strömt Hoffnung..."
Mit Einverständnis von Renée würde ich diese Strophe entsprechend ändern.
Nicht verzichten werde ich auf den Begriff "Einklang", der soviel bedeutet wie "Harmonie". Gemeint ist hier "wenn ich im Einklang mit meiner Welt bin..."
Der Baum im zweiten Terzett, Renée möge mir verzeihen, gefällt mir wenig. Man wäre geneigt, an den Baum aus dem Keim in der 2. Strophe zu denken, doch ich wollte hier etwas ganz Anderes aussagen, was mit der Änderung, die ich vorgenommen habe, auch zum Ausdruck kommt.
Von Plattituden kann hier nur reden, wer den ersten Vers gar nicht verstanden hat. Ich persönlich halte es so, dass ich, wenn ich etwas nicht verstehe, es nicht abzuwerten versuche, sondern einfach nachfrage, aber es hat eben nicht jeder die gleiche Erziehung genossen.
Ich habe mich noch nie als Dichter bezeichnet, was mir in dem beleidigenden Gezicke "nicht jeder, der einen Internetzugang hat ist ein Dichter" unterstellt wird. Es tröstet mich allerdings, dass Derselbe sich als "Würstchen" zumindest selber richtig einordnet.
Es widerstrebt mir zutiefst, solche Kommentare zu schreiben, doch wenn jemand meint, positive Kommentare unter meinen Texten in einem Anfall von Neid niedermachen zu müssen und mir dabei auch noch ans Bein zu pnkeln versucht, dann schallt es eben aus dem Wald so heruas, wie man hineingeschrien hat. Ich muss es wissen, ich wohne am Rande des Schwarzwaldes.
Man möge mir diese Zeilen vergeben; ich bin dazu genötigt worden.
Herzliche Grüße an alle!
Galapapa
ich habe inzwischen "Gesamtheit" mit anderen Worten ausgedrückt; vielleicht klingt es Euch so besser.
Liebe Grüße nochmal!
An alle:
Wenn man oberflächlich liest und vorwiegend nach Kritikpunkten sucht, dann passiert es eben, wie so oft, dass eine Bemerkung, wie die von Niko, dankbar aufgenommen und die Mücke zum Elefanten aufgeblasen wird.
"...hat etwas von...", darunter verstehe ich noch nicht einmal den Anflug einer Gleichsetzung.
So wenig Niko mein Gedicht mit dem Werk von Rilke gleichsetzen wollte, so fern liegt es mir, mich mit diesem Dichter messen zu wollen.
Auf die geäußerten, welt- und realitätsfremden Äußerungen kann man erst jetzt kommen, nachdem sich jemand erdreistet hat, 95 Verse von Rilke in diesen Faden zu stellen. Diese Reaktion ist für mich etwa so lächerlich, wie wenn geagt wird "der Regenwurm hat was von einer Anaconda" und jemand regt sich auf und stellt Fotos von Anacondas dagegen.
Aber ich will liebe noch etwas zu wirklich interessanten Kommentaren sagen:
Mir hat der Vorschlag von Renée Lomris sehr gut gefallen, allerdings nur die zweite Strophe betreffend. In dieser Version ist der Bezug leichter zu erkennen, indes auch im Originaltext war kein Fehler enthalten, nur der Bezug schwieriger zu erkennen: "So wie beim Keim aus harten Samenkernen, strömt Hoffnung..."
Mit Einverständnis von Renée würde ich diese Strophe entsprechend ändern.
Nicht verzichten werde ich auf den Begriff "Einklang", der soviel bedeutet wie "Harmonie". Gemeint ist hier "wenn ich im Einklang mit meiner Welt bin..."
Der Baum im zweiten Terzett, Renée möge mir verzeihen, gefällt mir wenig. Man wäre geneigt, an den Baum aus dem Keim in der 2. Strophe zu denken, doch ich wollte hier etwas ganz Anderes aussagen, was mit der Änderung, die ich vorgenommen habe, auch zum Ausdruck kommt.
Von Plattituden kann hier nur reden, wer den ersten Vers gar nicht verstanden hat. Ich persönlich halte es so, dass ich, wenn ich etwas nicht verstehe, es nicht abzuwerten versuche, sondern einfach nachfrage, aber es hat eben nicht jeder die gleiche Erziehung genossen.
Ich habe mich noch nie als Dichter bezeichnet, was mir in dem beleidigenden Gezicke "nicht jeder, der einen Internetzugang hat ist ein Dichter" unterstellt wird. Es tröstet mich allerdings, dass Derselbe sich als "Würstchen" zumindest selber richtig einordnet.
Es widerstrebt mir zutiefst, solche Kommentare zu schreiben, doch wenn jemand meint, positive Kommentare unter meinen Texten in einem Anfall von Neid niedermachen zu müssen und mir dabei auch noch ans Bein zu pnkeln versucht, dann schallt es eben aus dem Wald so heruas, wie man hineingeschrien hat. Ich muss es wissen, ich wohne am Rande des Schwarzwaldes.
Man möge mir diese Zeilen vergeben; ich bin dazu genötigt worden.
Herzliche Grüße an alle!
Galapapa
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