für Maaza Mengiste

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Estragon

Beitragvon Estragon » 11.05.2013, 18:42

ich stelle mir vor:; borges auf einem stuhl
er liest maazas mengistes roman
er legt die einzelnen worte auf seine zunge
er fühlt
die nacht
er spürt
den hunger
erkennt
das morden
spürt
das verlassen
er weiß um
das erkennen
vor allem
um das erkennen
weiß er

Estragon

Beitragvon Estragon » 27.05.2013, 19:54

Natürlich bleibt so eines ohne kommentare

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Eule
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Beitragvon Eule » 27.05.2013, 21:30

Natürlich nicht. Wahrscheinlich beschäftige nicht nur ich mich gedanklich schon länger mit diesem (etwas ungewöhnlichen ??) Text (wenn es Dich wirklich interessiert: Ich hatte sogar schon begonnen, eine Antwort zu posten, diese dann aber nicht abgeschickt).

Warum etwas ungewöhnlich ? Erst einmal die auffällige Setzung. Dann die Anspielungen. Ich kenne den zitierten Roman nicht. Trotzdem entsteht ein Leseeindruck. Und der ist im zweiten Teil ziemlich abgehackt, ohne dass ich den Sinn des Stilmittels hier direkt erkenne.

Inhaltlich scheint mir die dritte Zeile am wichtigsten: Ist es nicht gerade dieses SICHEINLASSEN auf einen Autor, ein Buch, einen Text, das "Tropfen für Tropfen" zum Verständnis zusammenfließt ?
Ein Klang zum Sprachspiel.


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