Nachtstück
Der letzte Wunsch
ist ein Mantel
er breitet sich in der Abendkühle
über den Leib
Schlafende sind allein
haben sich Bilder
der frühen Jahre
unter das Kissen gelegt
wie die Mutter
im Nebenraum Reste zusammen nähte
wollene Stoffe nachtblau
mit Sternen im Glühbirnenlicht
zu einem Hirtenmantel
für meine Schultern
[Reste zusammen war zeitweise getilgt]
Nachtstück
Ich hätte die Zeile so gelassen, wie sie war. Klar ist sie relativ lang und ausführlich, aber nicht länger und ausführlicher als die letzte Zeile dieser Strophe. Und vor allem darf sie ja ruhig lang sein - es wird schließlich etwas darin zusammen genäht!
Dass die Mutter Reste nähte, halte ich für missverständlich. Es klingt, als hätte sie durch ihr Nähen Reste produziert ... also aus etwas vorher Vollständigem "Schnippelkram" gemacht.
Grüße von Zefira, die das Gedicht sehr mag
Dass die Mutter Reste nähte, halte ich für missverständlich. Es klingt, als hätte sie durch ihr Nähen Reste produziert ... also aus etwas vorher Vollständigem "Schnippelkram" gemacht.
Grüße von Zefira, die das Gedicht sehr mag
Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
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Klimperer
Καλιμερα Αμανιτα!
Mir gefällt dein Gedicht auch sehr gut.
Eine Kindheitserinnerung?
Das mit dem Hirtenmantel erinnert mich an bevorstehende Weihnachten.
Interessant, wie bestimmte Erinnerungen uns ein Leben lang begleiten, unser Dasein bestimmen.
Du schläfst ein mit dem Gedanken an diesen, von deiner Mutter im Nebenraum langsam hergezauberten Mantel.
Wie ein Sternenhimmel, den man über sich streckt.
Der Mantel steht da für Vieles: Geborgenheit, Sicherheit, ein Raum nur für sich.
Herzlichen Gruß,
Carlos
Mir gefällt dein Gedicht auch sehr gut.
Eine Kindheitserinnerung?
Das mit dem Hirtenmantel erinnert mich an bevorstehende Weihnachten.
Interessant, wie bestimmte Erinnerungen uns ein Leben lang begleiten, unser Dasein bestimmen.
Du schläfst ein mit dem Gedanken an diesen, von deiner Mutter im Nebenraum langsam hergezauberten Mantel.
Wie ein Sternenhimmel, den man über sich streckt.
Der Mantel steht da für Vieles: Geborgenheit, Sicherheit, ein Raum nur für sich.
Herzlichen Gruß,
Carlos
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