Wenn das was wichtig war
verfliegt -
der sommer der rubinrot
mich begrüßte
ich meine fremden schuhe
in die ecke stellte
das gras zu fühlen
verschlungene malvenpfade
zum beerenholz hinaus
kaskaden
an so süß umwehten ästen
im schatten des betagten zauns
(mit Interpunktion:)
Wenn das, was wichtig war,
verfliegt -
der sommer, der rubinrot
mich begrüßte,
ich meine fremden schuhe
in die ecke stellte,
das gras zu fühlen,
verschlungene malvenpfade
zum beerenholz hinaus,
kaskaden
an so süß umwehten ästen -
im schatten des betagten zauns
Wenn das was wichtig war
Liebe Amanita,
in diesem Text vermisse ich die Interpunktion, Lyrik kommt ja oft ohne aus, ja, ich mag sogar Gedichte, die aus einem einzig verschlungenem Satz bestehen, aber hier hatte ich schon beim Titel Probleme, die Sinneinheiten zu erfassen. Die Stimmung gefällt mir, allerdings - ich weiß, ich merke das öfter an (aber genauso oft auch nicht .-)) - sind es mir zuviele sinnlich-bildhafte Attribute auf einmal ... da komme ich einfach gefühlt nicht mit (hinein).
liebe Grüße
Lisa
in diesem Text vermisse ich die Interpunktion, Lyrik kommt ja oft ohne aus, ja, ich mag sogar Gedichte, die aus einem einzig verschlungenem Satz bestehen, aber hier hatte ich schon beim Titel Probleme, die Sinneinheiten zu erfassen. Die Stimmung gefällt mir, allerdings - ich weiß, ich merke das öfter an (aber genauso oft auch nicht .-)) - sind es mir zuviele sinnlich-bildhafte Attribute auf einmal ... da komme ich einfach gefühlt nicht mit (hinein).
liebe Grüße
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Gerne, Amanita @Version 2 

Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Liebe Amanita,
gefällt mir auf jeden Fall besser (Komma nach sommer fehlt aber noch) - trotzdem finde ich das grammatisch immer noch schwierig, etwa schließt die stelle "ich meine ..." nicht sehr leicht an. Trotzdem gibt es auch viel Rhythmus in dem Text, den ich mag. Ein Text, der mit vielen anderen nebeneinander wirkt, schätze ich.
liebe Grüße
Lisa
gefällt mir auf jeden Fall besser (Komma nach sommer fehlt aber noch) - trotzdem finde ich das grammatisch immer noch schwierig, etwa schließt die stelle "ich meine ..." nicht sehr leicht an. Trotzdem gibt es auch viel Rhythmus in dem Text, den ich mag. Ein Text, der mit vielen anderen nebeneinander wirkt, schätze ich.
liebe Grüße
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
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