im gegenlicht
steht schon der sommer
kämmt letztes leuchten
aus dünnem haar
fallen vielleicht noch
ab vielleicht ein paar träume
gespiegelt im weiß
einer streunenden wolke
sein ein schiefes lächeln
zieht seltsame kreise
über dem see entlaubt
sich zunehmend der blick
wir schälen häuten die zeit
zwischen unseren händen
zerrinnt zerfällt selbst der rest
eines zwielichtigen glücks
/c/ monika kafka, 09/12
im gegenlicht
-
scarlett
hallo timo,
nun denn, was soll ich sagen?
zunächst mal danke für die rückmeldung.
wenn ich mir deine, bisher hier geposteten texte ansehe, kann ich gut nachvollziehen, dass du mit meinen nicht so viel anfangen kannst, da sie in erster linie von bildern leben und seltenst bis nie eins zu eins gelesen werden können.
sicher entlaubt sich zunächst einmal der baum, im übertragenen sinn jedoch kann sich auch ein blick entlauben, dh klarer werden, indem abgelegt wird, was ihn verschleiert hat.
und zwielichtig ist ein glück dann, wenn es nicht eindeutig ist, wenn es stets verbunden ist mit etwas negativem, entbehrungen, verletzungen usw. - ein weder - noch beinhaltet, wie eben ein schräges, nicht klares licht ...
dass ich nun gerade "zwielichtig" gewählt habe, um dieses glück zu beschreiben, hat natürlich etwas mit dem titel zu tun, sowie mit der dargestellten situation, damit bleib ich im gewählten bild.
es hat also grundsätzlich etwas mit bildhaftem schreiben zu tun.
mich würde grundsätzlich mal interessieren, ob du generell viele gedichte liest?
mit sonnigen grüßen aus münchen,
scarlett
nun denn, was soll ich sagen?
zunächst mal danke für die rückmeldung.
wenn ich mir deine, bisher hier geposteten texte ansehe, kann ich gut nachvollziehen, dass du mit meinen nicht so viel anfangen kannst, da sie in erster linie von bildern leben und seltenst bis nie eins zu eins gelesen werden können.
sicher entlaubt sich zunächst einmal der baum, im übertragenen sinn jedoch kann sich auch ein blick entlauben, dh klarer werden, indem abgelegt wird, was ihn verschleiert hat.
und zwielichtig ist ein glück dann, wenn es nicht eindeutig ist, wenn es stets verbunden ist mit etwas negativem, entbehrungen, verletzungen usw. - ein weder - noch beinhaltet, wie eben ein schräges, nicht klares licht ...
dass ich nun gerade "zwielichtig" gewählt habe, um dieses glück zu beschreiben, hat natürlich etwas mit dem titel zu tun, sowie mit der dargestellten situation, damit bleib ich im gewählten bild.
es hat also grundsätzlich etwas mit bildhaftem schreiben zu tun.
mich würde grundsätzlich mal interessieren, ob du generell viele gedichte liest?
mit sonnigen grüßen aus münchen,
scarlett
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