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Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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Amanita
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Beitragvon Amanita » 11.07.2011, 18:57

Der Abschied
der auf jedes Blatt geschrieben ist
das fällt
umstreift mein altes Herz

Ich singe gegen den Herbstwind
und sehe, wie die Kinder
in den Winter wachsen

Oldy

Beitragvon Oldy » 11.07.2011, 19:20

Hallo Amita,

schöne, melancholische Zeilen.
Mir scheint es aber eher Kurzprosa anstatt Lyrik, weil hier keinerlei Verdichtung stattgefunden hat und man es als Fließtext lesen kann.

Der Abschied, der auf jedes Blatt geschrieben ist, das fällt, umstreift mein altes Herz.
Ich singe gegen den Herbstwind und sehe, wie die Kinder in den Winter wachsen.


lg
Uwe

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 11.07.2011, 21:56

Hm, ja, wäre zu überlegen. Danke jedenfalls!

Oldy

Beitragvon Oldy » 11.07.2011, 22:08

Amanita hat geschrieben:Hm, ja, wäre zu überlegen. Danke jedenfalls!

Bitte nicht falsch verstehen.
Ich meine nicht, dass du den Text so darstellen solltest, sondern wollte nur zeigen, das es eher ein Prosa-Fließtext statt Lyrik ist.
Lyrische Prosa. Die Form ist daher in deiner Darstellung die richtige, weil sie die Lesart zeigt.
Will sagen, ggf. die falsche Rubrik.

lg
Uwe

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 11.07.2011, 22:15

Gibt es die entsprechende Rubrik hier überhaupt?

Oldy

Beitragvon Oldy » 11.07.2011, 22:18

Ich glaube, es würde gut zu den "Erzählgedichten" passen.

Niko

Beitragvon Niko » 11.07.2011, 22:28

es gibt, amanita, die lyrische prosa. wobei mir persönlich völlig wurscht ist, wo es steht. wenn du es für kurzlyrik hälst, ist das für mich akzeptabel.
so wie oldy deine zeilen schreibt, klingt es fast (oder sieht fast so aus) wie die hexameterdingens von ferdi. vielleicht müsste es sich am ende noch reimen. aber da bin ich nu absolut kein fachmann.

dies gedicht erwischt mich sozusagen kalt, da ich heute einen richtig warmen sommertag erlebte und nun ein herbstgedicht lese.
die zweite strophe finde ich sehr gelungen. sie lässt mir viel empfindungsfreiraum. die erste strophe hingegen ist mir (vor allem durch "altes herz") viel zu pathetisch-melancholisch.

liebe grüße: niko


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