am abend
klettern die träume
in baumhäuser
und ziehen die leiter hoch
dann tanzen wolken mit abgründen
und was wie wildgänse flatternd
im gestirnten schlug
besiedelt befriedet den seelensee
nach solchen nächten
vertage ich mich
am abend
Hallo Niko,
ich schließe mich Lisa an. Die erste "Strophe" wäre auch für mich in sich geschlossen ein wunderbares Bild, das in Erinnerung bleibt. Sehr schön!
Ich würde auch die letzten beiden Zeilen nicht dazunehmen, weil ich nicht denke, dass sie das Bild ergänzen oder stärken können, sondern sie in gewissem Sinn nur "stören" würden. Aber ich würde überlegen aus den restlichen Zeilen, etwas eigenes zu machen. ("Abgründe" und "Seelensee" würde ich vermeiden, das ist mir persönlich zu "dick".)
Nur als Idee:
nach solchen nächten
wenn wolken in tälern tanzen
und was wie wildgänse flatternd
im gestirnten schlug
befriedet den see besiedelt
vertage ich mich
Liebe Grüße
Flora
ich schließe mich Lisa an. Die erste "Strophe" wäre auch für mich in sich geschlossen ein wunderbares Bild, das in Erinnerung bleibt. Sehr schön!
Ich würde auch die letzten beiden Zeilen nicht dazunehmen, weil ich nicht denke, dass sie das Bild ergänzen oder stärken können, sondern sie in gewissem Sinn nur "stören" würden. Aber ich würde überlegen aus den restlichen Zeilen, etwas eigenes zu machen. ("Abgründe" und "Seelensee" würde ich vermeiden, das ist mir persönlich zu "dick".)
Nur als Idee:
nach solchen nächten
wenn wolken in tälern tanzen
und was wie wildgänse flatternd
im gestirnten schlug
befriedet den see besiedelt
vertage ich mich
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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