ver.fehlt.es

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
claire.delalune

Beitragvon claire.delalune » 22.02.2011, 17:11

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du siehst so fern mich
stets nur in gesteinen
umwirbst den sand
mit deiner lust
und küsse wirfst
du über berge

doch richtet sich
dein blick auch dann
ins ferne
wenn neben dir
ganz nah
ich meinen mund
zum kusse neige

und dich mein
suchend wort
verfehlt




- inspiriert -

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ferdi
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Beitragvon ferdi » 28.02.2011, 00:12

Hallo Claire!

Ich habe mit der Setzung so meine Schwierigkeiten... Aber das liegt einfach daran, dass ich schon zu verknöchert bin, um mich an die Vorstellung zu gewöhnen, drei Worte wie "und", "dich", "mein" könnten genügend Wirklichkeit haben, eine Gedichtzeile lebendig werden zu lassen. Also eher meine Sorge :-)

Was mich stärker umtreibt, ist dieses "doch". Irgendwie wirft mich das aus der Spur. Und wie soll ich das "inspiriert" verstehen, sprich: Warum brauche ich als Leser dieses Wissen?

Du hörst eine gewisse Ratlosigkeit aus meinen Zeilen :-)

Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)


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