Sorry, Xanthi, ich wusste nicht, dass dieser Text, Teil eines literarischen Tagebuchs ist. Jetzt verstehe ich das Datum = Titel. Ich würde sagen, in diesem Rahmen kann das "Ich" durchaus benannt sein.
Man muss sich als Autorin eine tiefe literarische Basis verschaffen, von der aus, die Nähe zum eigenen Erleben
nicht auf einer Stufe des Um-sich-Selbst-Drehens stehen bleibt, sondern interessant und lesenswert für Fremde macht.
Leser können bei einem solchen Tagbuch fast sicher sein, dass es sich beim "Ich" um die/den Autorin handelt, es ei denn, in der Vorbemerkung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dem nicht so ist und das Werk Fiktion, wobei wir dann wieder bei den Gedanken sind, diedie/der Autorin zumindest hatte.
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Letztlich ist es gleich ob echt oder Fiktion, solange es für den Leser interessant ist, ihn berührt (aber nicht rührt).
Schwierig bleibt ein solches Unterfangen immer und nicht selten bleiben sogenannte Tagebücher besser unveröffentlicht, womit ich aber ausdrücklich nicht diesen, deinen Text meine.
Nochmals Grüße
Gerda