Auf kleinen Fingern

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Xanthippe
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Beitragvon Xanthippe » 02.08.2010, 13:44

„Das Leben ist ein rätselhafter Hauch“ (Hans Arp)

Dein gewöhnlicher Scheitel
Im prallen Euter der Nacht
Trunken von der Abwesenheit des Lichts
Auf kleinen Fingern
Eilen wir dem Schicksal voraus
Und verbrennen uns die Sohlen
An der Fröhlichkeit
Bis jemand dich ruft
Als hätte er einen Namen
Der den großen Fuß
Auf die Beine stellen kann
Und die Vorstellungen
Das Laufen lehren

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Zakkinen
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Beitragvon Zakkinen » 02.08.2010, 14:15

Hallo Xanthippe,

auch wenn es sich mit Wohlklang lesen lässt, ist's mir zu kryptisch geraten. Die Bilder ergeben nicht ebensolche in meinem Kopf. Was ist wohl der "pralle Euter der Nacht"? Und wie kann man sich darin befinden. Warum "kleine Finger"? Vergib mir, Du hast mich abgehängt.

Grüße
Henkki

Xanthippe
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Beitragvon Xanthippe » 02.08.2010, 16:52

ich vergebe dir, henkki, ;-)... mehr noch, ich danke dir für diesen kommentar. aber ich warte noch ein weilchen, bevor ich mehr (nicht kryptisches) schreibe...

Xanthippe
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Beitragvon Xanthippe » 17.08.2010, 16:44

ich gehe nicht davon aus, dass noch viele finger in der schwebe liegen, um unbedingt dieses machwerk zu kommentieren, also kann ich ja die katze (in diesem fall ein winzig kleines kätzchen) aus dem sack lassen.
tatsächlich, henkki, ging es mir um nicht viel mehr, als genau das zu überprüfen, ob außer dem "Wohlklang" wie du es freundlicherweise genannt hast, etwas ankommt beim leser.
ja kryptisch, das höre ich nicht zum ersten mal. ich balanciere immer wieder auf diesem seil zwischen zuviel und zu wenig.
trotzdem habe ich mir etwas gedacht, bei den dingen, die ich schrieb und das will ich dann auch bekannt geben hier und jetzt: die prallen euter der nacht sollten ein bild sein für das nährende der nacht, dieses dunkel in dem sich manche liebende wohlbefinden und die kleinen finger waren einfach mein gegensatz zum großen fuß...
noch mal danke aus dem tropfenden bielefeld
xanthi


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