Januar-Haiku

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Eule
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Beitragvon Eule » 12.01.2012, 22:43

Januar-Haiku

Der Wintervollmond
Zwischen den Regenwolken
Ein seltener Gast


(12.01.2012)
Zuletzt geändert von Eule am 13.01.2012, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Klang zum Sprachspiel.

Mucki
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Beitragvon Mucki » 13.01.2012, 12:39

Hallo Eule,

eine kleine Umstellung würde ich hier vornehmen und ein "den" einfügen, dann wären es auch 5 - 7 - 5 - Silben.

Ein seltener Gast
zwischen den Regenwolken
der Wintervollmond


Was meinst du?

Saludos
Gabriella

Gerda

Beitragvon Gerda » 13.01.2012, 15:06

Lieber Eulerich,

mir gefällt die Idee und auch die Umsetzung
... und je länger ich nachdenke ... desto besser gefällt mir dann letztlich deine Version.
Zunächst hatte ich gedacht, dass Gabriellas Vorschlag sogar "besser" träfe ...
Aber, hinter Regenwolken eine gedachte Zäsur und dann weiter.
Ja, das ist es.

Liebe Grüße
Gerda

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Eule
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Beitragvon Eule » 13.01.2012, 21:52

Danke Gabriella, der Artikel passt wirklich sehr gut in die zweite Zeile, ich füge ihn daher gerne ein. Ansonsten gefällt mir die Reihung Ausgangsbild-Beobachtung-Schlussfolgerung besser.

@ Gerda: Danke für Deine lobenden und bestätigenden Zeilen !
Ein Klang zum Sprachspiel.

Mucki
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Beitragvon Mucki » 13.01.2012, 23:56

Hallo Eule,

ja, macht mit dieser Reihenfolge Ausgangsbild-Beobachtung-Schlussfolgerung vielleicht doch mehr Sinn.
Gefällt mir so oder so auf jeden Fall gut.

Saludos
Gabriella

Wolfgang

Beitragvon Wolfgang » 04.02.2012, 13:07

Hallo Eule,

Dein Haiku spricht mich an. Nimm es bitte nicht als mäkelei auf, wenn ich anmerke, dass mich die Personifizierung des Mondes stört. Die beiden ersten Zeilen vermitteln mir ein Naturbild, die dritte Zeile aber - mit dem Gast - lässt aus dem Mond ein Mann im Mond werden. Und das stört - finde ich - den Gesamteindruck.

Man könnte auch Anblick, oder so, schreiben. Dann würde die Blickrichtung gewahrt bleiben.

Viele Grüße

Wolfgang

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Eule
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Beitragvon Eule » 05.02.2012, 13:42

Hallo Wolfgang, danke für Deine Anmerkung. Die letzte Zeile beinhaltet eher Erstaunen und Nachdenklichkeit, soviel Persönliches würde ich dem Dichter schon zugestehen.;-)
Ein Klang zum Sprachspiel.


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